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Thema: Fragen zur Diagnosestellung, evtl Rheuma?

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In dieser Diskussion geht es um "Fragen zur Diagnosestellung, evtl Rheuma?" im "Rheumatische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
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    27 Jahre
    Mitglied seit
    01.12.2017
    Beiträge
    3

    Standard Fragen zur Diagnosestellung, evtl Rheuma?

    Hallo!
    Mein Name ist Julia. Noch nie habe ich jemals in ein Forum geschrieben, aber ich weiss einfach nicht mehr weiter.
    Ich habe da mal eine Frage: Seit August diesen Jahres leide ich an sehr starken Gelenksschmerzen, ich bin auch seit September bei meiner Rheumatologin. Kurz zu meiner Geschichte: Ich hatte im August einen Dübel am rechten Fuss. Dieser ging nicht weg sondern der ganze Fuss schwoll 2 Tage später an. Einen Tag darauf dann der linke. Beide Füsse waren so geschwollen das man die Knöchel nicht mehr sah. Ich hatte starke Schmerzen beim drauftreten, konnte fast nicht laufen. Am schlimmsten in der Früh. Der Hausarzt verschrieb mir 1 Woche Schmerztabletten und Entwässerungstabletten. Das alles half nichts. Dann schwollen auch meine Hände an. Das alles in einem Zeitraum von fast zwei Monate durchgehend. Ich hatte hier dann schon starke Schmerzen in der linken Schulter, Ellenbogen und Handgelenke, war im KH aber die verschrieben mir nur Schmerztabletten. Dann hatte ich einen Termin bei meiner Rheumatologin. Die Schwellungen sind kurz vorher abgeklungen (Eh klar, passiert immer dann, wenn man es zeigen möchte :P). Diese machte Blutabnahmen und ein MR. Alles normal. Sie testete mich auf diverse Rheumatische Erkrankungen ( u.a. Kollagenosen, Chronische Atritis, Lupus, etc) Meine Blutwerte sind immer schön, ausser die Entzündungswerte. Die sind immer sehr hoch. Auch jetzt noch. Dann schwoll mein linkes Knie an und das ist bis heute geschwollen (Ca. 2 Monate bis jetzt) Hatte dann eine Cortison Behandlung. Die hat sehr geholfen, hatte in dieser Zeit keine Schmerzen. Sie meinte meine Beschwerden treffen total auf Rheuma zu, aber meine Befunde gar nicht. Ich war auch schon bei einer Hautärztin und diese meinte (weil ich eine nicht so tolle Haut habe), das hängt nicht zusammen. Meine Ärztin weiss leider nicht mehr weiter, sie hat schon alles getestet und gemacht und kann keine Diagnose stellen und möchte mir aber helfen.

    Hattet ihr schon mal so einen Fall? Kann mir bitte jemand helfen ich bin total verzweifelt, denn trotz starker Schmerzmedikamente, habe ich extreme Gelenksschmerzen.

    Tut mir Leid für meine Ausdrucksweise aber ich weiss die medizinische Bezeichnung oft nicht

  2. #2
    Krankenschwester
    Geschlecht
    weiblich
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    60 Jahre
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    28.07.2011
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    3.197
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Fragen zur Diagnosestellung, evtl Rheuma?

    Hallo July!
    Leider ist das nicht außergewöhnlich, es gibt viele Patienten, bei denen es viele Monate dauert, bis eine gesicherte Diagnose steht.
    Tatsache ist, daß Du erhöhte Entzündungswerte hast und daß deine Beschwerden durch Cortioson wesentlich besser werden.

    Bekommst Du jetzt kein Cortison mehr?
    Gerade im Anfangstadium einer rheum Erkrankung sieht man häufig im MRT noch nichts, da es bei dir mehrere Gelenke betrifft, sollte vielleicht mal ein Knochenszintigramm gemacht werden.

    Auch ist es nicht immer so, daß spezifische Rheumablutwerte erhöht sein müßen, man spricht dann von seronegativem Rheuma, d.h. man sieht im Blut keine erhöhten Rheumawerte, aber deine Entzündungswerte sind erhöht. wenn keine erhöhten Rheumawerte da sind, dann spricht man von seronegativem Rheuma.

    Das kannst Du in folgendem Link unter Diagnose der rheum. Arthritis nachlesen
    https://www.rheuma-online.de/krankhe...ide-arthritis/
    https://www.rheuma-online.de/krankhe...loarthritiden/
    Auf dieser Seite gibt es auch ein Forum unter Austausch, Du mußt dich dann anmelden, das Forum ist kostenfrei.

    Was hat denn die Rheumatologin gesagt, wie sie weiterverfahren will, ist es eine internistischen oder eine orthopädische Rheumatologin?
    Liebe Grüße
    Josie

  3. #3
    Ganz neu hier
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    weiblich
    Alter
    27 Jahre
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    01.12.2017
    Beiträge
    3

    Standard AW: Fragen zur Diagnosestellung, evtl Rheuma?

    Hallo Josie!

    Wir haben das Cortison nur testweise verwendet. Auch weil ich sagte ich habe so Schmerzen. Dann haben wir wieder aufgehört, ich wollte es auch nicht mehr meine Haut ist noch schlimmer geworden als vorher und ich fühlte mich nicht wohl dabei, ständig Cortison zu nehmen.

    Ich habe halt Angst, weil ich viel darüber gelesen und auch mit Betroffene gesprochen habe und diese oft 3 Jahre brauchten bis die Diagnose stand. Da hab ich halt total Panik, weil ich die Schmerzen fast nicht aushalte. Ich bin auch schon nervlich so am Ende, denn ich hab immer das Gefühl (ausser bei meiner Ärztin) das mir das keiner glaubt, weil man es nicht sehen kann.

    Diese ist eine internistische glaube ich. Im Internet steht Fachärztin für innere Medizin und Rheumatologie Dr. ....
    Am kommenden Mittwoch haben wir wieder einen Termin, da werden wir dann besprechen wie es weiter geht.

    Vielen Dank für deine Tipps ich werde mal auf die Seite vorbeischauen. Auch vielen herzlichen Dank für deine Antwort!

    LG July

  4. #4
    Krankenschwester
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    weiblich
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    28.07.2011
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    3.197
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Fragen zur Diagnosestellung, evtl Rheuma?

    Hallo July!
    weil ich viel darüber gelesen und auch mit Betroffene gesprochen habe und diese oft 3 Jahre brauchten bis die Diagnose stand. Da hab ich halt total Panik, weil ich die Schmerzen fast nicht aushalte
    Ich glaube wirklich, daß Du mit deiner Ärztin auf einem "guten" Weg bist. Um eine Therapie zu beginnen, muß man nicht genau wissen, welche der über 400 Rheumaarten bei dir ausgebrochen ist, es gibt viele Rheumapatienten, wo dann z.b. steht undifferenzierte Kollagenose, oder Spondylarthritis, da weiß man dann auch nicht, ist es bei der Kollagenose ein Lupus oder bei der Spondylarthritis ein Morbus Bechterew oder eine Psoriasis Arthritis.

    Es wird dann vermutlich mit einer medikamentösen Therapie begonnen, leider brauchen diese erstmal eine Zeit, bis sie wirken und in dieser Zeit wird häufig Cortison gegeben, daß die Schmerzen auszuhalten sind, wenn dann die Rheuma-Basismedikamente wirken, kann das Cortison häufig komplett ausgeschlichen werden und ich würde es mir an deiner Stelle überlegen, ob Du dann die Verschlechterung deines Hautproblemes für eine gewisse Zeit in Kauf nimmst, damit deine Schmerzen besser werden

    Du hast geschrieben, daß Du mit deiner Haut Problem hast, wie sieht das aus, handelt es sich um einen schuppigen Hautausschlag?
    Liebe Grüße
    Josie

  5. #5
    Ganz neu hier
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    01.12.2017
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    3

    Standard AW: Fragen zur Diagnosestellung, evtl Rheuma?

    Ok ja, das mit dem Hautproblem ist schon geklärt. War am Mittwoch bei der Hautärztin. Dort hat mich meine Ärztin hin überwiesen. Aber sie sieht nirgends wo Schuppenflechte. Auch keinen Zusammenhang mit den Gelenken und meiner Haut. Es sind einfach Haarwurzel die sich entzünden und ich "verteile" durch das ständige kratzen die Bakterien, woraufhin es mich überall juckt Dagegen habe ich schon Salben bekommen.

    Vielen Dank für deine super schnellen Antworten

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