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Thema: Hämatom durch Hundebiss

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In dieser Diskussion geht es um "Hämatom durch Hundebiss" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #1
    Ganz neu hier
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    Standard Hämatom durch Hundebiss

    Hallo zusammen,
    Ich habe eine Frage die etwas ungewöhnlich ist.
    Kurz die Vorgeschichte: Wir haben 2 Hunde und wollten gassi gehen. Beim austreten aus der Haustür hockte eine Frau dierekt im Hauseingangsbereich. Sie erschrak, genau wie wir. Einer unseren angeleinten Hunde (altdeutsche Schwarze, eine mittelgroße Hündin) ebenfals und sprang sie an. Wir haben uns entschuligt und gefragt, ob alles ok sei. Die Frau war sehr aufgeregt, und keine weitere Reaktion. Die Sachen (eine Jeans) waren alle heile. Wir bekammen dann noch eine Anzeige wegen einem Hundebiss in den rechten Oberschenkel. Die Frau war in der Notaufnahme und ließ sich den !!!Hundebiss!!! bescheinigen. Angeblich eine leichte oberflächliche Hautabschürfung (wie gesagt die Sachen waren heile - steht auch in der Anzeige)auf dem Bild ist jedoch nichts zuerkennen außer ein Hämatom. Aus dem Bericht geht leider die Färbung des Hämatoms nicht hervor. Der Zusammenstoß war um 19.30 und in der Notaufnahme ist sie um 22.40 dran gewesen.
    Jetzt die Frage " Wie lange dauert es bis ein Hämatom sichtbar wird." Wenn ich mich stoße, sehe ich teilweise erst am nächsten tag was.
    Kann mir jemand eine Antwort geben?

  2. #2
    Krankenschwester
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Hämatom durch Hundebiss

    Hämatome, die relativ nahe an der Hautoberfläche liegen, zeigen nach kurzer Zeit das typische Verfärbungsmuster. In einigen Fällen kann es jedoch auch einige Tage dauern, bis der Bluterguss sichtbar wird.
    Das wird bei der Angelegenheit aber nicht unbedingt ausschlaggebend sein, daß Du vermutest es könnte sich im ein älteres Hämatom handeln, weil soviele Gutachten wie dieser Beweisführungsansatz benötigen würde, bedeutete daß die Angelegenheit erst richtig teuer würde.
    Ich würde die Angelegenheit der Hundehalterhaftpflicht übergeben und die müßte dann dort geregelt werden. So ein Hundebiß fällt unter die Gefährdungshaftung § 833 BGB. Dabei ist es unerheblich, ob Du an dem Vorfall schuldig bist.
    Neben einem angemessenen Schmerzensgeld kommen auch noch die Behandlungskosten auf den Hundhalter zu. Die Krankenkasse tritt in diesem Fall nur in Vorleistung. Ich hoffe, Du hast eine Hundehalterhaftpflichtversicherung. Ohne Hundehalter-Haftpflicht wirst Du auf den Kosten sitzen bleiben.
    Es ist schon so, daß einige Menschen starr vor Angst sein können und vor Schock wenn sie in eine Hundeattacke hineingeraten. Man kann nicht abschätzen, ob der Mensch vielleicht schon vorher traumatisiert war, oder SO auf einen Hund reagiert, der schnappt, auch wenn man das selbst unter Bagatellschaden verbuchen würde.
    Es gibt verschiedene Schmerzensgeldtabellen an denen man sich ungefähr orientieren kann, welche Forderungen auf einen zu kommen. soetwas zb.. CLICK
    Es gibt aber auch noch andere Tabellen. Man wird sicherlich abwarten müssen, wie hoch die Forderung der Beteiligten ist. Evt. ist die ja moderat. CLICK

    liebe Grüße Feli
    Geändert von feli (30.10.2010 um 20:21 Uhr)

  3. #3
    Ganz neu hier
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    Standard AW: Hämatom durch Hundebiss

    Hallo Feli, vielen Dank für die schnelle Antwort. Ist natürlich nicht das was ich nicht hören wollte, aber erwartet habe. Die Frau hat schon von der Versicherung eine Entschädigung bekommen. Es geht jetzt eigentlich darum, ob der Hund für gefährlich eingestuft wird und laut unserem Gestz (Sachsen-Anhalt) dann für immer im Tierheim bleiben muß. Das er hochgesprungen ist, streiten wir ja nicht ab. Aber er hat nicht gebissen. Wir haben ihn gleich zurückgezogen. Und wenn ein Hund zubeisst bleiben meiner Meinung nach mehr Spuren als eine heile Hose und ein Hämatom mit leichter oberflächlicher Beschädigung (welche auf dem Foto ja nicht mal zuerkennen ist), oder. Wir hatten ja nicht mal die Chance einen Gutachter einzuschalten, weil der Zeitraum vom ersten Anhörungsbogen bis zur nächsten Reaktion vom Staatsanwalt (der die Sache wegen Körperverletzung eingestellt hat) und Ornungsamt mehrere Wochen gedauert hat. Wir haben auch einen Rechtsanwalt eingeschalten.
    Also nochmal, vielen Dank für die schnelle Reaktion.

  4. #4
    Krankenschwester
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    Neukirchen-Vluyn
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    27.08.2009
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Hämatom durch Hundebiss

    Das ist sicherlich ärgerlich und viel Aufwand wegen eines blauen Flecks. Der Staatsanwalt kann ja einiges beantragen, aber ob ein Richter den Ausführungen nachher noch folgt wenn es einen Minimalschaden gegeben hat, das steht ja auf einem anderen Blatt. Richter sind ja auch nicht blind.
    Den Ausgang kann man sicherlich nicht beeinflussen, es sei denn daß Deinem Rechtsanwalt dazu Gutes dazu einfällt.
    Dh. die Rechtsprechung läßt ja nur zu: Ist der Tatbestand erfüllt? Liegen Gründe vor die rechtfertigen oder entschuldigend wirken würden. Ich könnte mir vorstellen, daß es nun anstatt der ganzen Gutachten, Beschuldigungen usw. effktiver wäre mit den Hunden eine Hundeschule zu besuchen, oder wenn Du das schon gemacht hast, eine Nachschulung mit den Tieren zu belegen. Das Geld wäre sicherlich besser investiert, auch wenn Du der Ansicht bist, daß sich die Situation nicht wiederholen würde, so gibt es soetwas wie "tätige Reue" in der Rechtsprechung. Damit würdest Du zumindestens anzeigen, daß Du aktiv an der Situation arbeitest. ( Das soll nun keine Schuldzuweisung sein, aber ich könnte mir vorstellen, wenn Du soetwas nachweisen kannst, daß die Situation entschärft würde.)
    Vor allem aber hast Du dann wenn ein ausgebildeter Hundetrainer in die Sache involviert ist, jemanden der im Bedarfsfall" FÜR" die Hunde sprechen könnte um aus der Sache halbwegs heil herauszukommen.
    Für einen Hundebesitzer ist es ein Unterschied, ob der Hund beißt oder nur zuschnappt. Das ist gar keine Frage. ABER: ich erinnere mich sehr gut an einen Fall der nachts zu uns in die Klinik kam. Der Mensch hatte seine Unterlippe in der Hand, weil er sich über seinen schlafenden Jagdhund gebeugt hatte und der plötzlich schnappte. Die Ehefrau war dabei und jammerte immer:" Der arme Hund!"- Der Doc meint damals: " Wie redet die denn von ihrem Mann? ;-))).
    Das war auch als Zuschnappen und nicht als Beißen durchgegangen und der Hund hatte das nicht in böser Absicht angerichtet, sondern er hatte sich lediglich erschreckt und reagiert. Ich denke, daß deshalb auch so sensibel reagiert wird, weil auch beim Zuschnappen schlimme Verletzungen entstehen könnten, die in der Praxis bekannt werden. Selbst das Anspringen kann für einen alten, etwas wackligen Menschen mit einer frisch operierten Hüfte äußerst unangenehme Folgen haben.
    Die Hundeschule ist sicherlich keine schlechte Idee. Ich war mit meinem Hund da anfangs auch und ich würde das auch wiederholen, wenn unser Collie auch nur anspringen würde.
    liebe Grüße Feli
    Geändert von feli (31.10.2010 um 14:26 Uhr)

  5. #5
    Noch neu hier Avatar von Scoppy
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    Standard AW: Hämatom durch Hundebiss

    Hallo,

    das ist ja eine dumme Sache und der Versicherung musst Du den Vorfall direkt melden
    Es geht jetzt eigentlich darum, ob der Hund für gefährlich eingestuft wird und laut unserem Gestz (Sachsen-Anhalt) dann für immer im Tierheim bleiben muß
    Es wird, zumindest ist es in NRW so, zu einem Verhaltenstest kommen und dann wird entschieden, ob der Hund Maulkirb- oder Leinenpflicht bekommt.

    Wann war der Vorfall?

    LG
    Conny

  6. #6
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    Standard AW: Hämatom durch Hundebiss

    Hallo zusammen, vielen Dank für Eure Ratschläge. Ich denke ich schreibe Mal die ganze Geschichte. Die Hündin haben wir aus dem Tierheim. Da wir ehrenamtliche Gassigänger sind und mit vielen Hunden zurechtkommen, kammen sie (die Tierheimmitarbeiter) mit der Bitte auf uns zu, die Hundeschule mit der Hündin zu machen, da sie dann sicherlich größere Vermitlungschancen hätte. Das gefiel uns, aber der Gedanke, das die Hundeschule nur Sonntag ist und wir in der Woche arbeiten müssen und die Bindung dadurch nicht gestärkt wird jedoch nicht. Also traffen wir die Entscheidung auch diesen Hund (wir haben nach dem Tod unseren ersten Hundes, übrigens die gleiche Rasse wie die um die es geht, einen Hund aus dem Tierheim geholt)nach uns zu Hause zu holen. So wird die Bindung stärker und wir könnten jeden Tag üben. Wir haben uns auch in einem Hundesportverein in unserem Stadteil angemeldet. Wir machten Fortschritte ohne Ende. Die Hundeschule vom Tierheim bestanden wir mit bravur. Unsere Hundetrainerin meinte wir könnten die Begleithundeprüfung im Herbst noch schaffen. Das es nicht einfach wird wussten wir, da der Hund ja auch kein Stadtleben (Sinngemeß) gewohnt war. Naja die Hündin hat sich ganz gut gemacht. Wir hatten auch sofort ein Schreiben im Hausflur aufgehängt, in dem mitteilten ein Hund aus dem Tierheim geholt zuhaben und batten um Verständniss für anfängliche Unannehmlichkeiten. Nach 1 1/2 Wochen passierte dann der Vorfall. Wir wollten Gassi gehen und traten aus unserer Hauseingangstür heraus. Da hockte unmittelbar vor der Tür die Frau und erschrak genau wie wir. Sie schoßß hoch und schrie auf im gleichem Moment sprang unsere Hündin nach vorne und wir zogen sie gleich zurück, sie war ja angeleint (in Sachsen Anhalt besteht eh bei jedem Hund die Leinenpflicht). Wir haben uns entschuldigt aber wie schon erwähnt sie war sehr aufgeregt (milde ausgedrückt) und ging dann weiter. Wir dann auch. Abends um 23.00 Uhr kam die Polizei und Kontrolierte die Hundepapiere usw. Wir bekammen eine Anzeige. Als erstes bekammen wir nach einigen Wochen den Anhörungsbogen vom Ordnungsamt. Wir nichts weiter bei gedacht und unsere Sicht dargeleget, und eindeutig geschrieben das der Hund nicht gebissen hat. Es gab sogar eine Zeugin aus unserem Haus, die den Vorfall beobachtet hatte. Die wurde nie Befragt weder von unserer Versicherung , der Polizei noch dem Ordnungsamt. Naja, ein paar Tage später kamm dann der Anhörungsbogen der Staatsanwaltschaft. Das war der Zeitpunkt, wo wir den Rechtsanwalt einschalteten. Der Staatsawalt stellte die Sache bald ein. Unser Rechtsanwalt kam nicht mal zur Akteneinsicht, es hieß die Akten wurden dem Ornungsamt übergeben. Wir bekammen nochmals ein Anhörungsbogen vom Ordnungsamt. Wo ist der erste? Also wir über unserem Anwalt den zweiten Bogen ans Ordnungsamt geschickt. Dort fügten wir nun noch den mittlerweile bestandenen Hundeführeschein bei und schrieben das wir im Hundesportverein seien und die Hündin super Fortschritte machte. Der Anwalt hatte noch immer keine Akteneinsicht. Wir bekammen Bescheid von der Versicherung das sie der Frau eine Entschädigung haben zukommenlassen. Wir waren doch Schuldlos. UnserRechtsanwalt: Das kommt denen billieger als ein Rechtsstreit. (man muß erwähnen das es gerade der Zeitraum war, wodas Kind in Sachsen Anhalt von einem Rottweiler totgebissen wurde und das dortige Ordnungsamt ins Zwielicht geriet) Wir hatten die Post mit dem Bescheid vom Ordnungsamt am 25.09.2010 bekommen, der Brief war aber schon mit 09.09.2010 datiert. Der Vorfall um den es geht geschah Anfang April!!! Unser Rechtsanwalt hatte noch immer keine Akteneinsicht. Immer irgendeine Ausrede. Also wir Einspruch gegen den Bescheid weil keine Akteneinsicht. Er bekamm sie. Aber im Bescheid stand auch drinne, das die Hündin bis zu einem bestimmten Termin, 15.10.2010, dem Wesenstest unterzogen werden muß. Den sie mit Sicherheit nicht bestanden hätte, zumindest jetzt noch nicht. und bevor sie in ein fremdes Tierheim muss, haben wir sie in das alte Tierheim zurück gebracht bis alles entschieden ist. Dort kennt sie wenigstens das Personal. Wir haben jetzt Bescheid bekommen, das das Verfahren gegen uns eingestellt wurde, weil die Tatsache nicht realiesiert werden konnte. Hä wie jetzt Unser Rechtsanwalt erklärte uns, das derVorfall von 2 verschieden Mitarbeitern bearbeitete wurde. 1 mal gegen uns und 1 mal gegen unsere Hündin. Da der Rechtsanwalt gerade erst Einblick in die Akte hatte und wir zum erstenmal die Kopie von dem Beweisfoto und dem Attest sahen, fielen wir ab vom Glauben. Da wir nicht wussten, welchen Weg das ganze geht hatten wir auch keine Ahnung das ein Gutachter so wichtig hätte sein können. Sachsen Anhalt hat leider eines mit der strengsten Hundegesetze. Wir hoffen noch immer auf unserem Einspruch (noch immer kein Bescheid) schließlich lagen ja einige Vefahrensfehler vor meinte der Rechtsanwalt. Aber leider basiert das ganze auf einer Ermessensentscheidung des Bearbeiters. Jetzt bekammen wir von einem anderem Hundetrainer die Aussage das blaue Flecken von Hunden in der Regel erst nach mehreren Stunden sichtbar werden. Erfahrungswerte. Deshalb zum Anfang die Frage nach der Entstehung des Hämatoms in dem kurzen Zeitraum. Weil, hm jetzt ein Gutachter, wäre nicht mehr möglich. Ich wünsche Euch alles Gute und passt schön auf, vielen Dank für Eure Ratschläge. Ich hoffe ich habe euch nicht zuviel Zeit geklaut.

  7. #7
    Noch neu hier Avatar von Scoppy
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    Standard AW: Hämatom durch Hundebiss

    Ach herrje, das ist ja wirklich blöd gelaufen.
    Ist die Hündin jetzt immer noch im Tierheim oder hast Du sie wieder da heraus geholt.?

    Du sagst, sie würde den Wesenstest nicht bestehen. Woran machst Du das fest?
    wenn sie die BH machen könnte, würde sie auch den Wesenstest bestehen, davon gehe ich mal aus.

    Der Tatbestand, dass sie die Frau angegriffen hat, ist nun mal nicht von der Hand zu weisen und die Schuldfrage steht auf einem ganz anderen Blatt Papier
    Wir waren doch Schuldlos
    Das zu beweisen, dürfte schwer sein, denn vor den deutschen Gesetzen ist ein Hund, der einen Menschen angreift, immer schuldig. Leider. Es wird nicht nach dem Warum gefragt, sondern es reicht der Tatbestand des Angriffes.

    Sag' mal, was für eine Rasse ist Deine Hündin? Gehört sie zu den Anlagehunden?

    Die Sache mit den Hämatomen ist nicht aussagekräftig. Es kommt immer auf den Menschen an, der eine bekommt sehr schnell einen Blutgeruss, während es bei dem anderen Stunden dauert. Daran kann man nichts festmachen.

    Ich würde mich freuen, wenn Du uns auf dem Laufenden hältst.

    LG
    Conny

  8. #8
    Altenpflegerin Avatar von Sternchen152
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    Standard AW: Hämatom durch Hundebiss

    Hallöchen!

    Warum schaltest du nicht einen Sachverständigen für Hundewesen ein? Wir hatten auch einen Tierheim-Hund, Rottweiler und nicht gerade einfach als er zu uns kam. Der Sachverständige hat erstmal dafür gesorgt das der Hund überhaupt zu uns kommen durfte. Wesenstest haben wir dort auch abgelegt und kleine Fehler konnten wir damit gutmachen das wir einfach immer realistisch und vorsichtig waren. Wir haben z.B. den Hund auch beim Spiel nicht abgeleint, sondern an ner 20 Meter Schleppleine (lose am Boden) mit dem Sachverständigen spielen lassen, da er sich damals noch nicht sicher abriefen ließ. Das hat viele Pluspunkte gebracht. Außerdem sind wir brav in die Hundeschule gegangen, haben die BGH abgelegt und ich habe irgendwann später angefangen Tierpsychologie zu studieren. Er würde darüber nur lachen - ein Hämatom in Folge eines Hundesbisses? Hallo - hat dein Hund keine Zähne? Sorry, aber ich muss mich da echt fragen was für Ämter ihr habt. Ein Hund der zubeißt beschädigt in jedem Fall die Haut. LG - und ganz viel Glück - Sternchen

  9. #9
    Noch neu hier Avatar von Scoppy
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    Standard AW: Hämatom durch Hundebiss

    Ein Hund der zubeißt beschädigt in jedem Fall die Haut.
    Nein, das muss nicht sein, wenn bspw. eine Hose dazwischen war, muss es nicht zwingend zu einer offenen Wunde kommen.
    Ich wurde im letzten Jahr auch von einem fremden Hund gebissen, der eigentlich auf einen unserer Rüden wollte und ich stand ihm einfach nur im Weg. Er erwischte mich am Oberschenkel und das Ergebnis war auch "nur" ein Riesenhämatom.

    LG
    Conny

  10. #10
    Altenpflegerin Avatar von Sternchen152
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    Standard AW: Hämatom durch Hundebiss

    Hallo Conny! Ein Hund der "zielgerichtet" zubeisst wird immer einen größeren Schaden hinterlassen. Die Beisskraft der verschiedenen Hunderassen kann bis heute nicht zuverlässig gemessen werden, da es (noch) kein Gerät gibt in das die Hunde gleichmäßig mit voller Kraft hineinbeissen. Desweiteren schwanken die bis heute gemessenen Werte innerhalb einer Rasse massiv. Wenn man jedoch bedenkt das schon ein Dackel ein Beisskraft von mindestens 126 kp entwickeln kann und Rottis in Testen bei 1200 lagen, ist ein Hämatom in Folge eines zielgerichteten Hundebisses fraglich. Lg und noch viel Spaß mit deinen süßen Hunden

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