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Thema: Probleme Restharn

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In dieser Diskussion geht es um "Probleme Restharn" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #1
    Ganz neu hier
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    maennlich
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    Standard Probleme Restharn

    Tach zusammen
    ich bin männlich 49 Jahre und habe seit langem (mindestens 4 jahre) Probleme mit dem restharn.dieser lag im Nov bei einem Hausarzt Check bei 350 ml.daraufhin bin ich direkt zum Urologen.dieser beschrieb Tamsusolin die aber ohne Wirkung blieben.nächster Termin beim Uro restharn unverändert daraufhin Dosis erhöht ohne Wirkung. 3 Termin Uro empfiehlt TURP obe keine vergrößerte Prostata festgestellt wurde. Im KH wurde die TURP problemlos durchgeführt. eine Engstelle wurde erweitert und die Prostata geschält.Histologie unauffällig. Blasenkatheter nach 3 Tagen gezogen niederschmetternd Ergebnis bei 900 ml Blasenvolumen max 150 Spontaner Rest wurde über Bauchkatheter abgelassen. Was nun? Hat jemand ne Idee? Parallel bekommen ich 2 Medikamenten auch noch Tamsulosin. Ich verspüre selbst bei grosser Füllmenge kaum Blasendruck und wenn ich nach Festem Zeitplan alle 2 J aufs Klo geh kommt nur sehr wenig Spontanurin. Bin verzweifelt. Spielt such das noch ein? OP war erst vor 4 Tagen? Gibts andre Gründe? ?

  2. #2
    Krankenschwester
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    Standard AW: Probleme Restharn

    Hallo ulilippe,
    die Ursache des Restharns muss auf jeden Fall präzise diagnostiziert werden. Im Vorfeld der TURP müsste eigentlich schon einiges erledigt sein. So wurde ja z. B. die Engstelle gefunden und auch beseitigt. Evtl. bessert sich der Zustand auch noch ein wenig.
    Ist den vor der OP eine Urodynamische Untersuchung gemacht worden. Wenn nicht, dann müsste das jetzt dringend gemacht werden. Dabei kann man erkennen, ob es sich um eine muskuläre (Blasenmuskel) oder evtl. eine neurogene Störung handelt. Entsprechend der Diagnose ist dann auch die Therapie unterschiedlich.
    Für diese Untersuchung (Urodynamik) musst Du aber noch ein paar Tage ins Land gehen lassen, so dass die Wundheilung abgeschlossen ist. Aber diese Untersuchung ist jetzt wichtig, bestehe darauf!
    LG gisie

  3. #3
    Ganz neu hier
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    maennlich
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    Standard AW: Probleme Restharn

    Ok ich habe vor der OP einmal diese Technik gehört wobei der behandelnde Arzt sagte das es ziemlich unangenehm sei und in jeden Fall die TURP vorzuziehen da sie auch und vor allem eine Diagnose ermöglichen würde. Mal abwarten was nun der behandelnde Urologe sagt. Im Zweifel muss ich wohl drauf bestehen. FAlls es keine neurogene Ursache hat was wäre denn dann die geeignete Therapie?

  4. #4
    Krankenschwester
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    Standard AW: Probleme Restharn

    Hallo Ulilippe,
    Ok ich habe vor der OP einmal diese Technik gehört wobei der behandelnde Arzt sagte das es ziemlich unangenehm sei und in jeden Fall die TURP vorzuziehen da sie auch und vor allem eine Diagnose ermöglichen würde.
    Was meinst Du denn mit dieser Technik?
    Bei der urodynamischen Untersuchung - die ganz nebenbei bemerkt vor der OP gemacht hätte werden sollen - handelt es sich um eine diagnostische Maßnahme! Es gibt weitaus unangenehmere Untersuchungen. Und es gilt halt immer noch der Grundsatz, erst eine korrekte Diagnose, dann die Therapie oder OP. Nur so kann eine falsche Therapie oder eine unnötige OP vermieden werden.
    Ich kann Dir keine Therapieempfehlung geben - steht mir auch gar nicht zu. Zumal die korrekte Diagnose aussteht.
    Mögliche Ursachen sind in Deinem Fall:
    - ein schwacher (erschlaffter, ermüdeter) Blasenmuskel
    - eine neurologische Grunderkrankung
    - ein Bandscheibenvorfall
    - idiopatisch (keine Ursache zu finden)
    Es ist Dir vielleicht nun besser verständlich, dass bei diesen vielen Ursachen die Therapie ganz unterschiedlich aussehen wird.
    LG gisie

  5. #5
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    Standard AW: Probleme Restharn

    Hallo gisie

    ja das ist dann wohl verpasst worden, und jetzt muss ich 6-8 wochen warten bis ich diese untersuchung bekomme. bis dahin führe ich ein harntagebuch und geh alle 2 h zur toilette. leider sind die ergebnisse niederschmetternd heute morgen 350 ml spontanurin und 700 ml restharn. der arzt deutete an, dass es wohl auf einen selbst-katheterisierung hinausläuft da er die schlaffe blase auch aufgrund der ernormen kapazität vermutet. bin im moment absolut enttäuscht, zumal ich ja schon diese op auf mich genommen hab die quasi null erfolg zeigt (vorher waren es 300 ml Restharn).

  6. #6
    Krankenschwester
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    Standard AW: Probleme Restharn

    Hallo ulilippe,
    ich kenne das aus unserer Abteilung so, dass in solchen Fällen erst man ein Cystofix gelegt wird. Das ist ein Bauchkatheter. In den ersten Tagen wird der Harn ständig abgeleitet, so dass sich die Blase wieder erholen kann. Danach wird der Katheter abgeklemmt, der Patient geht - wie bei Dir - 2 h zur Toilette und lässt den Rest über den Katheter ab. So hat man die Kontrolle über den Restharn und die Blase wird auch wieder leer. Wir haben damit gute Erfolge gehabt. Natürlich kann es trotzdem auf den Selbstkatheterismus rauslaufen. Aber erst die Urodynamic! Die kann übrigens auch mit liegendem Cystofixkatheter erfolgen. Es ist ja nicht normal, dass ein junger Mann von 49 J. einen präoperativen Restharn von 300 ml hat.
    LG gisie

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