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Thema: Chronische Chlamydien Infektion - Odyssee

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In dieser Diskussion geht es um "Chronische Chlamydien Infektion - Odyssee" im "Urologische Sprechstunde" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    23 Jahre
    Mitglied seit
    23.12.2018
    Beiträge
    2

    Standard Chronische Chlamydien Infektion - Odyssee

    Guten Tag liebes Forum,

    Mein Name ist Marcel ich bin 23 Jahre alt.
    Alles fing mit ungeschützten Geschlechtsverkehr Anfang August 2018 an. Nach 10 Tagen hatte ich glasigen Ausfluss und eine stark entzündete Harnröhre und Harnröhre-Ausgang.

    Hausarzt machte einen Abstrich. Chlamydien positiv.

    Ich bekam doxycyclin 200mg 10 Tage. Musste ich am dritten Tag absetzen wegen Übelkeit, Erbrechen und Luftnot. Ich hatte einen RTW gerufen gehabt der mich in die Allergologie fuhr.
    Dort bekam ich fenistil intravenös und wegen der Chlamydien 1,5g Azithromycin.

    Die Entzündung ging zurück, Ausfluss wurde etwas weniger. Nach 5 Tagen sollte die Antibiose wiederholt werden falls noch was da ist.
    Bei einem Urologen ließ ich einen Abstrich machen auf alle Geschlechtskrankheiten. Der wollte mir ohne Ergebnis nichts verschreiben, sodass ich zu meinem Hausarzt ging.

    Ich bekam von meinem Hausarzt nochmal azithromycin 500mg über drei Tage.

    Bei dem Abstrich kam chlamydien positiv raus. Enterokokken ebenfalls.

    Daraufhin sollte ich levofloxacin für 7 Tage nehmen. Das habe ich nicht gemacht.

    Nach 8 Tagen ging der Ausfluss weiter zurück. Allerdings blieb die Entzündung. Am 12.09 kam der Ausfluss wieder massiv zurück.

    Wieder Abstrich beim Urologen Chlamydien noch da und enterokokken. Ich sollte dieses mal ciprofloxacin nehmen.

    Von meinem Hausarzt bekam ich Amoxiclav für 10 Tage.
    Der Ausfluss war weg, das ziehen in der Harnröhre wurde auch weniger. Allerdings veränderte sich die Entzündung der Harnröhre bzw des Harnröhrenausganges nicht mehr.
    Nach ein paar Tagen (28.09) fingen Schmerzen in Richtung nebenhoden und Samenstrang an. Auch das Scrotum wurde röter erst linksseitig dann rechtsseitig.

    Ich hatte im Nachhinein gelesen dass beta lactam Antibiotika nicht gegen chlamydien wirken und die Persistenz fördern. Also ein klassischer Kunstfehler.

    Ich sollte nochmal azithromycin bekommen 1g für 3 Wochen. Es brachte keine Veränderung der Situation. Hinzu kam ein brennendes Gefühl oberhalb des Scharmbeins was sich sich langsam ausbreitete wie nach einem Zeckenstich bis es nicht mehr da war.

    Bei azithromycin hatte ich nach ein paar Tagen immer erbrechen und Durchfall. Mit zeitlichem Abstand habe ich immer Probiotika genommen.

    Da der alte Urologe mich persönlich diffamiert hat, wechselte ich zu einem neuen Urologen.

    Hier wurden in drei wöchigen Abständen Urin Sperma und Blut untersucht. Ende Oktober wurde auch ein Abstrich gemacht mit chlamydien negativ.

    Den letzten Ausfluss hatte ich am 14.10.

    Meine Symptome breiteten sich leider in Richtung prostata aus. Skrotum mittlerweile beiseitig gerötet und Harnröhre sowie der Harnröhrenausgang gerötet.

    Ende Oktober ließ ich einen ltt Viren und Bakterien machen in einer umweltpraxis, da ich davon ausging dass die chlamydien noch da sind.

    Ltt Viren und Bakterien ergab:

    Chlamydia trachomatis 3,9 SI
    Candida 28,2 SI
    Staphylokokken 37,6 SI
    CMV 8,7 SI
    Varizella zoster Virus 6,7 SI

    Positivkontrolle lag bei 18,3 SI. (Influenza, Tetanus)
    Der ltt gibt an mit welchem Erreger sich das Immunsystem besonders gerade auseinandersetzt.
    Wenn der SI unter 2 ist geht man von keiner Infektion aus. Zwischen 2 und 3 im Grenzbereich und ab 3 von einer latenten Infektion.

    Die Serologie beim Urologen ergab einen IGM von 53,2 Referenz ist <22.
    Nach drei Wochen IGM von 30.
    Ende November bei 20,2 <22.

    Leider nahmen meine Symptome weiter zu, es kamen auch Muskelzuckungen hinzu. Der IGM sagt ja nur etwas über eine akute Infektion aus.

    Jedenfalls bekam ich kein Antibiotika mehr. Obwohl meine Symptome zunahmen in Richtung prostata. Harnröhre gleichbleibend entzündet. Allerdings keinen Ausfluss mehr.

    Ich hatte mich schlau gemacht, was es noch für Alternativen gibt um eine Chlamydiose zu heilen. Und so war ich auf Stephan Buhner gestoßen. Einen bekannten phytotherapeut aus den USA. Er hat viele Bücher zur Borreliose geschrieben gehabt und die Machanismen der Erreger im Körper und wie man Borreliose heilen kann.

    In 2015 beschrieb er ebenfalls die Chlamydiose. Mir wurde einiges klar auch das Chlamydien nicht nur urologische sympatome auslösen, sondern auch neurologische.

    Jedenfalls versuche ich gerade eine Therapie nach seinen Erfahrungen die zahlreiche Menschen schon von chronischen Beschwerden befreit hat.

    Wenn ihr mir vllt noch Tipps geben könntet wäre ich froh.

    Viele Grüße

  2. #2
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    23 Jahre
    Mitglied seit
    23.12.2018
    Beiträge
    2

    Standard AW: Chronische Chlamydien Infektion - Odyssee

    Noch dazu wurde die prostata und die Blase per Ultraschall untersucht. Es wurde nichts gefunden.

    Am 17.01 habe ich einen Termin für ein MRT.

    Mein letzter Nachweis von einem Erreger war vom 14.09. Dort waren es chlamydien und enterokokken.

  3. #3
    Krankenschwester
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    29.03.2012
    Beiträge
    1.622
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Chronische Chlamydien Infektion - Odyssee

    Hallo Marcel,
    Chlamydien und vor allem Enterokokken können auch zu einer aufsteigenden Infektion führen. Aus der Harnröhre in die Prostata und weitere zum Hoden und zum Nebenhoden. Symptome wie Rötung zeigst Du ja schon.
    Die Schulmedizin sagt dazu, dass es mit Antibiose, Antiphlogistikum und bei Fieber mit Bettruhe behandelt werden muss.
    Vorausgesetzt, Du vertraust der Schulmedizin, würde ich vorschlagen, zum hausärztlichen Notdienst zu gehen. Eine Alternative wäre eine urologische Abteilung im nächsten Krankenhaus.
    Bei einer Behandlung mit alternativen Therapien fehlt mir das Wissen und die Erfahrung.
    Eine Möglichkeit ist, den Hoden mit einem Hodenbänkchen hochzulegen und zu kühlen. Das ersetzt aber keine medikamentöse Therapie.
    LG gisie

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