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Thema: Harndrang vermindern

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In dieser Diskussion geht es um "Harndrang vermindern" im "Urologische Sprechstunde" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier Avatar von Zottelbiene
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    42 Jahre
    Mitglied seit
    10.11.2017
    Beiträge
    2

    Frage Harndrang vermindern

    Hallo,

    ich hatte vor 4 Jahren eine schwierige und umfangreiche OP wegen entarteter Tuboovarialabszesse (DD: Tumor) und einer daraus resultierenden schweren Sepsis im Bauchraum. Mir wurde u.a. die Blase gekürzt - das Blasendach fehlt.
    Nun ist es so, dass ich auf Grund dessen alle 1,5 bis 2 Stunden die Toilette aufsuchen muss, was Tagsüber kein Problem darstellt, aber Nachts, weil ich auf nicht mehr als 2 Stunden am Stück Schlaf komme und am nächsten Tag entsprechend gerädert bin.
    Gibt es eine Möglichkeit die Urinproduktion zu "verlangsamen"?
    Ich weiß, dass man die Blase "trainieren" kann - nur scheint diese unbeeindruckt davon zu sein, wenn ich versuche den Ganz zum Klo hinauszuzögern.
    Mit weniger trinken am Abend habe ich keine Erfolge erzielt - der Abstand bleibt gleich, alle 1,5 bis 2 Stunden führt der Weg zum stillen Örtchen ...
    Eine Abhilfe wäre super.

    Viele Grüße
    Zottelbiene

  2. #2
    Krankenschwester
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    29.03.2012
    Beiträge
    1.504
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Harndrang vermindern

    Hallo Zottelbiene,
    Du kannst die Urinproduktion gegen Abend nicht verringern. Im Grunde musst Du viel trinken um einen Harnwegsinfekten zu vermeiden. Da bist Du natürlich in der Zwickmühle.
    In ähnlichen Fällen haben wir dann versucht den Patienten dahingehend zu trainieren, dass er die geforderte Trinkmenge bis 16 Uhr getrunken war und dann eben wirklich nichts mehr. Bei den meisten Fällen hat es ganz gut funktioniert.
    Eine operative Möglichkeit wäre eine Blasenaugmentation. Dabei wird aus Darmwand ein Blasendach modelliert und angenäht. Das ist aber eine riesige OP! Die Vorbereitung und Nachsorge entspricht einer Cystektomie und Neoblase. Da muss der Leidensdruck schon sehr groß sein. Patienten die diese OP erhielten, hatten ein Blasenfüllvolumen von 50 ml und weniger.
    Soviel ich mich erinnern kann, bist Du ja vom Fach und kannst mit den Begriffen schon etwas anfangen.
    LG gisie

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