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Brustwirbel- und Deckplattenfraktur Kyphoplastie

Dies ist eine Diskussion über "Brustwirbel- und Deckplattenfraktur Kyphoplastie" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Hallo Ihr Lieben! Ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben und erhoffe mir hier Hilfe und Mut. Ich fahre seit ein paar Jahren Motorrad-...

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  #1 (Permalink)  
Alt 30.12.2007, 22:05
Benutzerbild von CZ125
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Standard Brustwirbel- und Deckplattenfraktur Kyphoplastie - Dieser Beitrag ist 139 Tage alt

Hallo Ihr Lieben!

Ich bin froh dieses Forum gefunden zu haben und erhoffe mir hier Hilfe und Mut.

Ich fahre seit ein paar Jahren Motorrad-Trial und bin im Juli diesen Jahres bei einem Europa-Cup in Östereich von meinem Motorrad abgestiegen, als ich im Gelände durch ein Bachbett fuhr und das Gleichgewicht verlor. Ich trennte mich schnell von meiner Maschine und viel nach Hinten auf einen spitzen Stein. Durch diesen Sturz habe ich mir die Vorderkante vom 12. Brustwirbel abgebrochen. Ich musste ca. 10 Wochen ein Korsett tragen und danach durfte ich wieder im Wettbewerb fahren. Die Ärzte meinten es wäre nun alles gut und verheilt.
Ich beschwerte mich allerdings noch im Rücken über Schmerzen. Der Sportmediziner, bei dem ich in Behandlung war äußerte nur, dass dies sein könnte aber ich mir keine Sorgen machen müßte und verschrieb mir Krankengymnastik. Hierbei musste ich leider feststellen, dass die Schmerzen immer massiver wurden und ich die KG abbrechen musste.
Ich ging erneut vor 2 Wochen zum MRT und war nun in einer Wirbelsäulen-Sprechstunde in Wehrda bei Marburg. Mit den Bildern gab sich der Arzt nicht zurfrieden und forderte neue CT-Bilder , die ich jetzt am Freitag machen lies.
Anschließend fuhr ich gleich in die Praxis in Wehrda und legte dem zuständigen Arzt die Bilder vor. Er schüttelte nur mit dem Kopf und sagte zu mir, dass ich starke Schmerzen hätte wäre für ihn absolut ersichtlich auf den Bildern. Die Nummer von mir, war im absolut zu groß. Die Deckblatte des Wirbelkörpers ist eingebrochen und an der Vorderkante war ein kleines Loch zu sehen. Er gab mir den Rat mich nach Gießen, wo solche Wirbelkörper aufgebaut werden zu gehen.
Ich besprach dies am gleichen Tag noch mit meinem Hausarzt, der mich aber lieber mit meinen ganzen Unterlagen nach Heidelberg in die Uni-Klinik überweisen möchte, da diese ebenfalls Wirbelkörper stabilisieren und zementieren (Kyphoplastik).

Ich hoffe nun, dass ich Menschen hier bei euch kennenlerne, die solch eine Operation hinter sich haben oder auch ähnliches. Ich bin mit meinen 47 Jahren nun in den Wechseljahren und die sogenannte Osteoporose könnte ja auch ein Teil davon sein. Die Schmerzen zermürben mich, denn ich treibe sehr viel Sport wie Snowboarden, Surfen und natürlich meine Liebe zum Motorsport. Ich hoffe, dass ich wieder gesund werde. Ich habe so viel negatives im Netz gelesen über zerbrochene Wirbelkörper, dass ich absolut Angst habe in meiner Lebensqualität eingeschränkt zu sein.

Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und verbleibe bis dahin mit lieben Grüßen Manuela

PS: Ich freue mich jetzt schon über nette Antworten und vielleicht ein paar Tipps.
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  #2 (Permalink)  
Alt 09.01.2008, 18:11
Benutzerbild von Wx-PJ
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Beiträge: 1
Standard AW: Brustwirbel- und Deckplattenfraktur Kyphoplastie - Dieser Beitrag ist 129 Tage alt

Vertebroplastie geht natürlich, aber bei den meisten kommt es nur zu einer Besserung und nicht zu einem Verschwinden der Schmerzen, weil auch noch muskuloligamentäre Überlastungen den Schmerz mitverursachen --> mit Motorrad, Snowboard usw. sollte es aus sein!!
Risiken der Vertebroplastie: Infektion (selten, aber schwierig zu therapieren; evtl. Nach-Op notwendig), Fehlplazierung von Zementteilen (u.a. kleine Zementmengen können in das Gewebe geraten)
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