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Thema: Pfusch am Patienten

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In dieser Diskussion geht es um "Pfusch am Patienten" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #1
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    maennlich
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    20

    Ausrufezeichen Pfusch am Patienten

    So lautete der gestern in unserer Tageszeitung erschienene Artikel.

    Berlin. Dass der Arztbesuch zum Risiko wird, kann jeden treffen. Manchmal endet das sogar tödlich. Spektakuläre Kunstfehler sind glücklicherweise die Ausnahme. Doch dass die Regeln der ärztlichen Kunst nicht eingehalten werden, kommt immer wieder vor, sogar bei Routineeingriffen. Das zeigt die neue Beschwerdestatistik der Bundesärztekammer für das Jahr 2008.

    Insgesamt 10 967 mal fühlten sich Patienten falsch behandelt und wandten sich an Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Ärztekammern. Die stellten immerhin 84 mal so schwere ärztliche Kunstfehler fest, dass Patienten daran starben. In 169 Fällen blieben schwere Dauerschäden zurück. Die meisten Fehler gab es bei der Implantation von künstlichen Hüft- und Kniegelenken sowie bei der Behandlung von Brustkrebs und Knochenbrüchen.

    Pfusch am Patienten ist ein altes und leidiges Thema, denn niemand - auch Ärzte nicht - gibt gerne Fehler zu. Verbraucherschützer gehen deshalb von einer hohen Dunkelziffer aus. Es kursieren sogar Zahlen von bis zu 560 000 - wenn auch meist folgenlosen - fehlerbehafteten Krankenhaus-Behandlungen. Immerhin gibt es seit 2006 im Internet eine Datenbank, bei der Mediziner und Pfleger anonym ihre Patzer eingestehen können.

    "Wenn man viel arbeitet, macht man natürlich auch mal einen Fehler", sagt Andreas Crusius, Vorsitzender der Konferenz der ärztlichen Gutachterkommissionen. Dies gelte vor allem für die häufig überlasteten Krankenhausmediziner. Gut zwei Drittel aller Kunstfehler passieren dort. Gleichwohl weiß auch er: "Jeder Fehler ist einer zu viel." Deshalb gehe die Ärzteschaft mit den Fehlerstatistiken "transparent um" - um daraus zu lernen. Angesichts von 440 Millionen Arzt-Patienten-Kontakten jährlich im ambulanten Bereich und 17 Millionen stationären Behandlungsfällen muten die Fehlerzahlen im Promille-Bereich zwar gering an.

    Doch für die Betroffenen ist das kein Trost, zumal wenn es sich um einen inzwischen häufigen Eingriff wie eine Hüftoperation handelt. Diese wurde im vergangenen Jahr rund 150 000 Mal vorgenommen. Das Risiko von Nervenschädigungen, Gefühlsstörungen oder Lähmungen ist beträchtlich. 27 Prozent der Beschwerden dieser Fallgruppe - also mehr als ein Viertel - beziehen sich allein darauf. Auch bei sorgfältigster Vorbereitung einer Hüftgelenk-Implantation gebe es immer wieder "unvermeidbare Auswirkungen", räumt die Medizin-Expertin Renée Fuhrmann ein.

    Verbraucherschützer werfen den Ärzten seit Langem vor, sich gegenseitig zu decken - ganz nach dem Motto: "Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus." Deshalb sei Behandlungs-Pfusch auch nur schwer nachweisbar. Überlegungen in der Bundesregierung, den Nachweis gesetzlich zu erleichtern, weist Crusius zurück: Als "Belastung für das Partnerschaftsmodell in der Arzt-Patienten-Beziehung". Er hält die Gutachtenkommissionen und Schlichtungsstellen für ein "positives Beispiel für den Umgang mit Behandlungsfehlern".

    SPEKTAKULÄRE KUNSTFEHLER

    Eine 78-Jährige wird im März 2008 im Krankenhaus Münchberg (Bayern) das Opfer einer Verwechslung am OP-Tisch. Statt der erforderlichen Operation am Bein wird der Frau fälschlicherweise ein künstlicher Darmausgang gelegt.

    Das Landgericht Bielefeld spricht einem früheren Jugendfußballer nach einem Kunstfehler 1,36 Millionen Euro Schadenersatz zu. Er hatte eine Klinik auf entgangene Einnahmen als Profispieler verklagt. Der damals 18-Jährige hatte 1993 einen Meniskusabriss und einen Kreuzbandriss erlitten. Eine Infektion im Knie behandelten die Ärzte zu spät. Das Gericht wertete das als groben Behandlungsfehler.

    Sechs Jahre nach dem Tod einer Patientin wird ein 67 Jahre alter Klinikbesitzer aus Straubing (Bayern) im März 2005 wegen Totschlags und Körperverletzung zu drei Jahren Haft verurteilt. Bei der Herz-OP einer 55-Jährigen wurde eine Schlagader verletzt. Obwohl der Chefarzt Komplikationen bemerkte, ließ er die lebensgefährlich Verletzte erst nach sechs Stunden in eine größere Klinik bringen. Grund für die Verzögerung waren laut Landgericht Regensburg persönliche Differenzen mit einer nahe gelegenen Konkurrenz-Klinik.

    Ein Chefarzt am Krankenhaus Radolfzell (Baden-Württemberg) vergisst ein Operationsbesteck im Bauch einer Patientin. Das 30 Zentimeter lange Instrument wird erst neun Monate später auf einer Röntgenaufnahme entdeckt. Der Mediziner wird 1999 für seinen Fehler zu einer Geldstrafe von 24 000 Mark (rund 12 300 Euro) verurteilt.

    (DPA)
    Als Betroffener fällt mir dazu eine Menge ein

  2. #2
    Purzel 1
    Gast

    Standard AW: Pfusch am Patienten

    So große Fehler passieren nur wenn viele Faktoren zusammenkommen. Daran ist zumeist nicht nur eine Person beteiligt die Fehler macht.
    Schlimm ist eigentlich, daß die Ärzte und das Klinikpersonal mittlerweile so unter Zeitdruck arbeiten muß um genügend Geld zu erwirtschaften. Man stelle sich vor, man würde von einem Busfahrer erwarten, daß er seine Fahrgäste mit Tempo 130 sicher durch die Innenstadt kutschieren sollte, damit der dann in der gleichen Zeit die 3 fache Menge der Fahrgäste transportieren kann. Der bekommt auch Ruhezeiten zugestanden, in denen er Pause machen muß. So ein Arzt kann ruhig 36 Stunden durcharbeiten. Und auch die wenigsten Kliniken achten darauf, daß Pausen oder Ruhezeiten zwischen den Diensten eingehalten werden. Mich wundert eigentlich eher, daß nicht mehr passiert. Für das System, daß wir mittlerweile haben, läuft das noch ganz gut! ( sorry, ich hoffe Du verstehst das, wie ich das meine, denn eigentlich dürfte das gar nicht funktionieren.).

    Die Leute würden auf die Barikaden gehen, wenn es sich um einen Bus handeln würde, mit dem sie fahren sollten. Aber leider klappt das nur bei Bussen usw.
    Einem Patienten die falsche OP verpassen bedeutet, daß so ziemlich ALLE versagt haben. Die Identität eines Patienten, der bei uns zum OP gebracht wird, wird in verschiedenen Etappen immer wieder geprüft in der die Verwechslung eigentlich auffallen müßte. 1. der Stationsarzt, fertigt eine Forumlar über die Patientenidentität. 2. Die Schwester informiert den Transportdienst,- arbeitet am Patientenbett ihr Chekliste ab,- bei dem wieder die Patientendaten abgeglichen werden. 3. Der Transportdienst übergibt an den OP Pfleger, der die Patienten auflegt- Identitätsprotokoll. 4. Der Patient wird in den Op geschoben, es findet wieder eine Identitätskontrolle statt. 5. ärztliche Dienst übernimmt, fragt die Patientendaten ab. Aber eigentlich braucht hier nur die letzte Instanz zu versagen. Das hört sich sehr umständlich an, ist aber ein Ritual, daß dringend eingehalten werden muß, wie bei einem Flugzeug, daß starten soll. Aber den Menschen muß für dieses Ritual auch Zeit gegeben werden, damit hier auf keinen Fall "gespart" werden kann.
    Liebe Grüße Purzel
    Geändert von Purzel 1 (14.06.2009 um 10:06 Uhr)

  3. #3
    Noch neu hier
    Geschlecht
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    Standard AW: Pfusch am Patienten

    Hallo Purzel,

    Übermüdung, fehlende Ruhezeiten, Arbeitsdruck, Personalmangel... das mag ein Grund sein, aber keinesfalls eine Entschuldigung. Dieses gilt für alle, die daran beteiligt sind.
    Bei allem Verständnis für diese Lage, aber es gibt auch hier zwei Seiten: die eine, die solches Handeln voraussetzt oder gar verlangt, die andere, die gegen besseren Wissens diese Bedingungen akzeptiert und Risiken eingeht, die sie selbst wohl gar nicht in vollem Umfang abschätzen können.

    Nein, wir reden hier nicht von einem vergessenen Kabelanschluss im Neubau, einer nicht ganz korrekt durchgeführten Reparatur an einem Auto oder einem leichten Programmierfehler einer Software. Wir reden hier von falsch oder unsachgemäß ausgeführten Operationen am lebenden Menschen, die z.T. mit dauerhaften, schmerzhaften oder gar tödlichen Folgen verknüpft sind. Dafür gibt es keine Entschuldigung, wenn ein richtiges und aufmerksames Handeln zu einer vollständigen Genesung hätte führen können.

    Des Weiteren ist es einfach unmöglich, dass - wie durch den Verbraucherschutz bereits bemängelt - "kollegiale" Gutachten erstellt werden, und der betroffene Patient eigentlich, so er nicht mit dem Beweisfoto, mehreren Zeugen und dem Kopf unter dem Arm vor Gericht erscheint, nicht den Hauch einer Chance hat, zu seinem Recht zu kommen. Zudem ist das Ratzingersyndrom ( "Ich bin unfehlbar, und wenn ich fehle, bin ich unantastbar" ) gerade im medizinischen Sektor flächendeckend verbreitet und nahezu unheilbar.

    Zu den Busfahrern - ich habe da ein paar Jahrzehnte Berufserfahrung in der Branche - kann ich folgendes sagen:
    Es gibt Regeln und Vorschriften. Wenn ein Fahrer dagegen verstößt, ist er dafür selbst verantwortlich. Sollte er dazu gedrängt werden, Verstöße zu begehen, gibt es die Berufsgenossenschaft, Betriebsräte und, in letzter Konsequenz, auch Polizei und Gerichte. Personenbeförderung ist keine Spielerei mit der Modelleisenbahn.
    In meinem Umfeld gab es zwar knappe Fahrpläne, aber nie wurde gegen bestehendes Recht verstoßen. Sollte einmal ein Überschreiten der Lenkzeit unumgänglich gewesen sein, wurde das Fahrzeug bei der nächsten Möglichkeit abgestellt und ein Ersatzfahrer beordert. Niemand wurde gezwungen, die Ruhezeiten zu unterschreiten, usw.
    Wenn es zu Verstößen kam, dann waren diese zu 98% auf das eigenmächtige ( und zugegebenermassen oft auch geduldete ) Verhalten und die eigene Initiative der Mitarbeiter zurück zu führen. Doch dafür trugen sie selbst Verantwortung und hatten nur bedingt den Rückhalt der Organisation. Sie hätten, wenn sie es denn nur gesagt und gefordert hätten, die Vorschriften zu ihrem eigenen Wohl einhalten können.

    Dieses gilt auch für medizinisches Personal. Wenn die Bedingungen zu hart und riskant sind, müssen sie - zum Wohle der Mitarbeiter und Patienten - entsprechend formuliert werden. Wie überall gibt es auch hier zwei Seiten: die eine, die fordert oder duldet, die andere, die glaubt aus einem besonderen persönlichen oder betrieblichen Verständnis heraus etwas tun / leisten zu müssen, ungeachtet des Risikos oder der möglichen Folgen.
    Und das sind meist die, die dann jammern: "Ich reiße mir hier den A*** auf, und jetzt hilft mir die Firma nicht aus dem Dreck heraus...".

    Natürlich wird ein Fahrgast sich beschweren, wenn er von einem Kamikazefahrer durch die Stadt katapultiert wurde. Das passiert ständig.
    Aber so ein Fahrgast hat eindeutig mehr und bessere Chancen Gehör zu finden, als ein Patient, der von einem übermüdeten Arzt oder einer unfähigen Krankenschwester eine lebenslange Schädigung erlitten hat.

    Wertfrei, ohne jemandem zu nahe treten zu wollen aufgeschrieben von
    Japped

    Euch einen schönen Sonntag.

  4. #4
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    Standard AW: Pfusch am Patienten

    Hallo Purzel nochmal,

    ich habe die Änderung des Postings erst gelesen, als meines schon unterwegs war.

    Sicher, es wird viel getan, aber man darf sich nicht hinter "knappe Zeit" und "kein Personal" und was weiß ich verstecken. Natürlich passieren immer irgendwo Fehler, technischer wie auch menschlicher Art. Aber da hilft es nicht, irgendwo eine Entschuldigung zu suchen, sondern es erfordert, diesen Fehler einzugestehen und alles erdenkliche zu tun, um solch einen Fehler nicht wieder vorkommen zu lassen. Mittlerweile sind viele mögliche Fehlerquellen bekannt; warum dann das ständige Jammern anstatt einmal mit allen Betroffenen diese zu beseitigen oder zumindest auf das kleinstmögliche Ausmass zu reduzieren?

    Der Patient wird es dann danken. Da bin ich mir ganz sicher...

  5. #5
    Purzel 1
    Gast

    Standard AW: Pfusch am Patienten

    Lieber Japped!
    Es ist nicht so, daß das medizinische Personal sich nicht über die Zustände beschwehrt und das nicht anzeigt. Es ist SO, daß der Gesetzgeber soviele Lücken läßt in seinen schwammigen Aussagen, daß man mit den Forderungen nicht durchdringt und damit diese ganzen Vorschriften unterlaufen werden können. Die Leute beschwehren sich bis zum Abwinken in den Häusern. Aber es findet sich ganz einfach immer wieder ein Schlupfloch, durch das man sich diesen Bestimmungen entziehen kann.
    Ein Beispiel. Als Krankenpflegepersonal darf man pro Woche 60 Stunden eingesetzt werden, danach wäre Zwangspause angesagt.- Der Gesetzgeber definiert an anderer Stelle eine Arbeitswoche als den Zeitraum von Sonntags 24.Uhr bis Samstags 0 .00 Uhr. Dh. Sonntags um 0 Uhr beginnt laut den Bestimmungen die neue Arbeitswoche und so kann man sehr gut 120 Stunden am Stück ohne frei ableisten. Mit solchen Fußangeln und Fallstricken kann man ganz einfach alle Bestimmungen umgehen. Du kannst Dir da einen " Wolf " holen, wenn Du dagegen reden möchtest. Das gesamte System ist mit diesen seltsamen Bestimmungen gepflastert. Da gibt es nichts durchzudringen. Leider.
    Und Menschen die nicht betroffen sind, die interessiert das in der Regel nicht. Die werden erst hellhörig wenn sie ihren Schaden haben.
    Das System das im Moment in der Arztpraxen mit den Kassen läuft ist doch dasselbe Prinzip. Bei Patienten kommt doch nichts mehr an, von den gezahlten Beiträgen. Auch hier melden die Ärzte, daß sie vieles nicht mehr ordentlich behandeln können. Und was passiert. Die Schraube wird genüßlich weiter angezogen.
    Du siehst doch selbst, wenn man etwas sagt, daß Du das als " ständiges Jammern" abtust. Das ist in der Situation nicht sehr konstruktiv und hilfreich. Die Leute sollen alle funktionieren. Aber sagen, daß es nicht funktioniert, darf keiner! Frag mal nach wieviele Kliniken ihre Ärzte im Schichtdienst arbeiten lassen und wieviele noch 24 und 36 Stundendienste ableisten, und wie soetwas sein kann, wo wir doch hierhingehend gesetzliche Bestimmungen haben.
    Es ist total schlimm, daß den Patienten soetwas passiert, aber daß keiner wirklich reagiert.
    liebe Grüße Purzel
    Geändert von Purzel 1 (14.06.2009 um 11:41 Uhr)

  6. #6
    Ärztin (Innere Medizin / Kardiologie)
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    37 Jahre
    Mitglied seit
    24.12.2007
    Beiträge
    1.182
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Pfusch am Patienten

    Ich arbeite in meine sogenannten Bereitschaftsdienst 24 Stunden (bzw. eigentlich sind es mindestens 26 Stunden). Die Sache heisst offiziell Bereitschaftsdienst,jedoch arbeite ich die meiste Zeit durch. Beschwerden etc. gingen schon sehr oft an die Verwaltung - aber die beruft sich darauf, dass es doch immer gegangen ist.
    Was am meisten aufhält im Bereitschaftsdienst vor allem am Wochenende sind die Angehörgen, die jetzt um 21 Uhr abends unbedingt einen Arzt sprechen müssen, denn die Oma ist ja erst eine Woche in der Klinik und vorher konnte man sich ja nicht mal telefonisch melden. Auf die Aussage hin, der Stationsarzt sei ja jetzt nicht mehr da begegnen einem dann unverständige Blicke und entsprechende Kommentare. Es wird also von einem Arzt verlangt zu jeder Tages- und Nachtzeit fehlerfrei, stets freundlich und fachlich einwandfrei zu funktionieren - aber das ist mit Menschen einfach nicht möglich.
    Ich habe kein Problem, in meinem Bereitschaftsdienst Menschen zu helfen, denen es wirklich schlecht geht - aber es gibt vieleDinge, die einfach Kraft und Nerven zehren und dann ist man irgendwann nciht mehr 100% arbeitsfähig (ich fange jetzt lieber nicht von Patienten an, die in die Notaufnahme in der Nacht kommen, weil man dann kürzer warten muss, als beim Hausarzt...)
    All das soll keine Entschuldigungfür die begangenen Fehler sein, aber ich möchte einfach mal die Arbeitssituation in deutschen Kliniken schildern. Auch ich hoffe, dass sich daran bald etwasändert, damit ich ausgeruhter meine Arbeit machen kann und weniger Fehler passieren (Fehler werden immer passieren, solange Menschen am Werk sind - man sollte eben aus ihnen lernen)

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