Hallo Lucy,
meine Medis sind Quilonum retard und Seroquel. Hilft das weiter? Vom Quilonum weiß ich, dass es Muskel-und Gelenkschmerzen machen kann. Leider ist an den Medis nullkommanull zu drehen. Es war ein langer und harter Weg mit zahlreichen Klinikaufenthalten bis eine medikamentöse Phasenprophylaxe gefunden war, da ich alles Moderne durchhatte und nicht vertragen konnte. Also diesbezüglich geht nix. Wie gesagt begannen die massiven Probleme nach den Arthroskopien. Die erste wurde verpfuscht. Ich hörte während der Teilnarkose wie der eine Arzt zum anderen sagte: "Vorsicht, nicht zuviel abschneiden." Ob er wenigstens wusste, WAS er da abschnitt? Nun denn, mein Chef meinte: "In 14 Tagen sind sie wieder topfit." Und ich? Ich konnte nach drei Monaten noch nicht richtig gehen, geschweige denn Sport machen. Die Physio tut mir sehr gut, wir machen auch Übungen zur Kräftigung der Kniemuskulatur, die ich mit einfachen Mitteln auch zu Hause hinkriege. Morgen arbeite ich den ersten Tag wieder, bin gespannt, denn dann heißt es wieder stundenlang gehen, stehen und schleppen....und das auch noch knieschonend...eine echte Herausforderung;-)
Gruß Lebenszeichen
PS: Ups..vergessen....ja, Arthrose nur im Knie, generell stabiler Knochenbau
Bitte konsultieren Sie bei allen medizinischen Problemen einen Arzt Ihres Vertrauens.
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Thema: Kniearthrose mit 36:-(
- 25.05.2009 13:37 #7Medi-zinnober

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AW: Kniearthrose mit 36:-( Geändert von Lebenszeichen (25.05.2009 um 17:01 Uhr)
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AW: Kniearthrose mit 36:-( Hallo,
möchte mich mal dazu äußern, ob die Verwendung von spezieller Nahrungsergänzung sinnvoll sein könnte.
Dazu folgender link: http://www.aerztezeitung.de/medizin/...se/?sid=479788
Da wird von einem Evidenzgrad von 1A berichtet. Jetzt scheint Orthomol sich auf spezielle "Nahrungsergänzungen" spezialisiert zu haben. Leider sind die Produkte relativ teuer. Es gibt da auch (preislich) günstigere Alternativen. Als "überflüssig" würde ich diese Nahrungsergänzungen aber nicht beurteilen.
Liebe Grüße UlrikePhantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
Ich habe keine besondere Begabung, bin nur leidenschaftlich neugierig.
Albert Einstein
- 28.05.2009 09:05 #9Medi-zinnober

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AW: Kniearthrose mit 36:-( Hallo Ulrike,
habe das Thema gestern mit meinem Doc besprochen. Könnte mir kurmäßig Hyaluronsäure spritzen lassen. Kostenpunkt: 5 x Spritzen = 250 Euro. Würde ich versuchen, wenn ich das Geld hätte. Ich fange jetzt mit Aquafitness an und mache Muskelaufbautraining, ist billiger. Wenn ich günstigere Nahrungsergänzungsmittel mit den teueren vergleiche, fällt mir oft auf, dass die Zusammensetzung natürlich nicht identisch ist. Wie in Gesundheitsprodukten von Discountern. Niedriger Preis = niedrige Wirkstoffdosierung. Ok. Blödes Beispiel, aber das kann man sich echt schenken, sagt auch mein Hausarzt.
Gruß Lebenszeichen
- 28.05.2009 10:42 #10Wohnt praktisch hier





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AW: Kniearthrose mit 36:-( Hallo Lebenszeichen,
es gibt ja durchaus Untersuchungen was das Krankheitsbild günstig beeinflussen kann. Mit Aquafitness und Muskelaufbautraining bist Du da ja schon auf der sicheren Seite.
Hier ein link http://www.deutsches-arthrose-forum....rtal/main.html
Dort scheint man sich "unabhängig" mit dem Nutzen der ein oder anderen Massnahme auseinander zu setzen.
Ehrlich gesagt verstehe ich unsere Gesundheitspolitik da nicht so ganz. Wenn etwas die Evidenz 1A erhält warum werden die Kosten für eine derartige Nahrungsergänzung dann nicht übernommen?
Teure Operationen werden übernommen. Maßnahmen die diese Operationen vielleicht verhindern oder hinauszögern können aber nicht.
Ähnlich verhält es sich mit Schmerzmitteln. Ich hatte da mal eine Studie zur Verwendung von herkömmlichen Schmerzmitteln und einem homöopathischen Komplexmittel (Zeel) bei Arthrose gelesen, mit dem Ergebnis das Beide gleich gut zur Schmerzlinderung führten. Das homöopathische Komplexmittel hatte aber ein wesentlich günstigeres Nebenwirkungsprofil. Kostenmäßig übernommen werden aber
nur die herkömmlichen Schmerzmittel.
Der Kostenfaktor ist teilweise sicherlich ein Problem. Bezüglich der unterschiedlichen Zusammensetzung kann man ja nachrechnen. Es kann, aber muß nicht sein das das günstigere Produkt weniger enthält vom Produkt xy.
Die Wirkung von Haifischknorpel konnte ich mal an einem Pferd beobachten. Dies hatte ein gut hörbares Knacken beim Aufsetzen eines Vorderbeins (keine Lahmheit). Die Besitzerin hat dann über 4 Wochen Haifischknorpel zugefüttert und Knacken war verschwunden. Auf Nachfragen erzählte sie, dass sie das etwa einmal im Jahr machte, immer wenn das "Knacken" wieder auftrat. Übrigens wird die ein oder andere Nahrungsergänzung auch in der Tierfütterung verwendet. Auch diese Produkte werden gut überprüft sind aber wesentlich kostengünstiger.
Da Du, nach eigenen Angaben, durch Verbesserung von der Ernährungsseite her noch Potential hast, würde ich wie Christiane auch schon angeregt hat, erst mal die Ernährung in Richtung positiv für das Krankheitsbild verändern.
Liebe Grüße UlrikePhantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
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Albert Einstein
- 29.05.2009 12:18 #11Noch neu hier

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AW: Kniearthrose mit 36:-( Christiane hat völlig recht.
Alle Nahrungsergänzungsmittel sind reine Abzocke!
Hier wird nur auf unseren Geldbeutel spekuliert. Leider habe auch ich, mit anfang 40, diese bittere Erfahrung machen dürfen.
Summa summarum, habe ich mit altern. Methoden u. Mittel, ca. 3000,00 Euro ausgegeben.
Es waren: Magnettherapie, Spritzen, Hyaluron, Heifischknorpel, Algenextrakt, Gelandinemittel, Kniebandagen, Einlagen, Heilpraktiker, Stoßwellen u.a.
Nachdem ich keinerlei Besserung erfahren durfte, hatte ich meinen Orthopäden gedrängt, mich zu einem Spezialisten zu überweisen.
Das war nicht einfach, da der Orthopäde an mir, was heute verständlich erscheint, verdienen wollte.
Nun wurde endlich mein Knie unter "Stressbedingung" durchleuchtet.
Das Ergebnis, total kaputt, Knochen auf Knochen. Da die Bänder noch intakt waren, wurde mir eine "Schlittenprothese" nach Oxfort empfohlen. Das würde bei etwas jüngeren Patienten gemacht, wo die Bänder noch gut sind.
Gerne hatte ich das Angebot angenommen und sofort zur OP zugestimmt.
Nach Reha und Sport, kann ich heute ohne Schmerzen laufen u. Muskeltraining machen.
Durch Rückfragen bei meinem Chirurgen, wegen der Arthroseverbesserung durch altern. Mittel, wie oben erwähnt, gab er zu, dass die Mittel helfen können, müssen jedoch schon ab einen sehr frühen Alter, man darf noch keine Arthrose -Schmerzen haben, eingenommen werden und wer macht das schon?
Vorbeugend, um eine Hüftarthrose zu verzögern, besorgte ich mir "MBT-Schuhe", mit denen ich, nach einer gewissen Einlaufzeit, wunderbar laufe!
Wichtig ist auch das Muskeltraining, das mind. 2x wöchentlich ausgeübt wird.
Mein Rat: Mindestens 3 versch. Ärzte/Orthopäden um Rat bitten. Trotzdem, meine Meinung ist, was kaputt ist, ist kapputt und kann nur noch durch "Reparatur" gebessert werden.
Trotzdem, alles, alles Gute,
wünscht,ottelli
- 30.05.2009 11:10 #12Medi-zinnober

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AW: Kniearthrose mit 36:-( Hallo ottelli,
MBT-Schuhe hatte ich auch (als Sandalen). Ist gewöhnungsbedürftig, wie Du sagst, aber gut! Nur schade, dass die so teuer sind, momentan gehts leider nicht. Habe nun die 8. Einlagen, jede Menge dazubezahlt, und kaum trage ich die ein paar Wochen, habe ich Entzündungen in den Sesambeinen im Vorfuss, was höllisch wehtut und dann ja auch wieder behandelt werden muss:-( Ich kann vielen Ärzten nicht mehr vertrauen. Mein letzter Orthopäde, der zwei meiner vier Arthroskopien durchführte, meinte die Schmerzen kämen von meiner Einstellung zum Job, seien psychischer Natur und drehte mir ARTHROSTAR (99 Euro) an. Als ich ihm klarmachte, dass ich mir auch seine Spritzen à 76 Euro nicht leisten könne, meinte er, die Menschen wollen gesund werden, aber nichts dafür ausgeben. Sehr einfühlsam. Keine vier Wochen später führte mich ein glücklicher Zufall in die Hände eines anderen Orthopäden, der den Hippokratischen Eid wenigstens noch Ernst nimmt. Diagnose: Arthrose 4. Grades, kaum noch Knorpel vorhanden! Aber ich habe mir alles nur eingebildet...na vielen Dank auch. Da das nicht mein einziges Wehwehchen ist, ist nun sogar eine Umschulung ggf. sogar Berentung in Erwägung gezogen worden. Bin gespannt. Was genau ist eine Schlittenprothese nach Oxford und wie war die OP/Reha usw.?
LG Lebenszeichen
Zum Glück gibt es keine halben Götter, auch nicht in Weiß.
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