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Thema: Oberschenkelhalsbruch mit 40

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In dieser Diskussion geht es um "Oberschenkelhalsbruch mit 40" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #21
    Ganz neu hier
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    20.09.2016
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    1

    Standard AW: Oberschenkelhalsbruch mit 40

    Guten Morgen Silke, also ich bin jetzt selbst an der fast gleichen Lage wie du damals, ich würde mich gerne mit dir darüber austauschen. Falls Interesse besteht, worüber ich mich sehr freuen würde, hier meine mail Adresse.
    lessoerg@gmx.de
    Meine O.P: war vor einer Woche am 13. September 2016

    LG der Peter

  2. #22
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    4

    Standard AW: Oberschenkelhalsbruch mit 40

    Hallo zusammen,

    auch ich möchte mich nach über einem Jahr mal zurückmelden.

    Nachdem ich nach der Reha wieder ohne Gehhilfen laufen konnte, hat es noch ca. 3 Monate gedauert, bis die Muskeln im betroffenen Bein wieder vollständig hergestellt waren bzw. auf dem Level, wie sie vor dem Unfall waren. Ich hatte seither keine Probleme mit dem Bein, trotz der Schrauben konnte ich jeden Sport machen. Jediglich sehr langes Sitzen oder Stehen wurden mit der Zeit unangenehm, wogegen jedoch das Dehnen der Leistenregion ganz gut half. Auch ist der Oberschenkelhalskopf minimal schief an den Hals angewachsen, wodurch ich das Bein nicht vollständig zur Brust ziehen kann. Aber damit kann ich leben.

    Vergangenen Montag habe ich die drei Schrauben entfernt bekommen. Die OP dauerte 1 Stunde, Vollnarkose und danach 2 Tage Krankenhausaufenthalt. Genau wie nach dem Unfall fühlen sich die Muskeln an, als hätte ich einen üblen Muskelkater, Strecken und Beugen sind schmerzhaft, aber es wird mit jedem Tag besser. Bin für eine Woche krankgeschrieben, was wohl besser ist, da mein Bein den 8-Stunden-Tag am Schreibtisch wohl nicht mitmachen würde. Bis Ende der Woche soll ich noch auf Gehhilfen laufen, darf jedoch voll belasten, sodass diese eigentlich eher eine Unterstützung für die Balance sind, denn zur tatsächlichen Entlastung. Narbe ist doppelt so groß wie vorher und noch schön geschwollen, der Arzt meint jedoch, es sähe alles gut aus. Für eine Woche soll ich noch Anti-Trombose-Spritzen nehmen, kurz vor Weihnachten werden die Fäden gezogen. Vorerst darf ich keine schwere Belastung vornehmen bzw. Kontaktsport betreiben und dann ist die ganze Sache im neuen Jahr hoffentlich endlich vorbei.

    Ich wünsche allen Leidensgenossen weiterhin alles Gute!
    Lieben Gruß und eine schöne Adventszeit
    Michi

  3. #23
    Wohnt praktisch hier
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    1.538

    Standard AW: Oberschenkelhalsbruch mit 40

    Hallo...,

    Falls noch einmal die Frage steht es gibt da zum Thema Osteoporoase z.B. Selbsthilfegruppen

    Selbsthilfe Betreuung und Information

    Netzwerk-Osteoporose e.V. - Fachbeitr?ge - Schmerz - Forum

  4. #24
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    26.01.2017
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    1

    Standard AW: Oberschenkelhalsbruch mit 40

    Hallo

    wie geht es dir? Eine Frage wurdest du operiert und wie hast du es geschafft die Stöcke zu verlassen? Wie lange hast du gebraucht ?

    danke im Voraus für deine Nachricht

  5. #25
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    2

    Standard AW: Oberschenkelhalsbruch mit 40

    Tja, mich hat´s mit 52 Jahren durch einen Sturz beim Skilanglauf erwischt.

    Es wurde eine Ostersynthese mit 2 Schrauben gemacht, das ist jetzt knapp 5 Wochen her. Ich darf für 6 Wochen nur teilbelasten mit 10-20 kg. Dann Kontrollröntgen mit hoffentlich gutem Ergebnis und weiter in die ambulante Reha.
    Ich hab schon noch Probleme mit der Beweglichkeit. Die Hüfte kann ich mittlerweile geradeso bis 90° beugen, mehr darf ich auch noch nicht. Die Beugung im Kniegelenk ist noch sehr eingeschränkt und unangenehm. Bis auf weiteres darf ich das Bein auch noch nicht rotieren.

    Wann durftet/konntet ihr in der Hüfte weiter beugen, und ab wann durftet ihr das Bein im Hüftgelenk rotieren, also ab wann konntet ihr selbst eure Schnürschuhe zubinden?

    Dann finde ich im Netz unterschiedliche Angaben, ob es sinnvoll ist die Schrauben wieder zu entfernen oder nicht. Mir scheint, dass die Mehrheit die Schrauben belässt. Was habt ihr gemacht? Ein paar Aussagen zur Op zur Entfernung der Schrauben habe ich hier gelesen, danach scheint das eine unkomplizierte Aktion zu sein.

  6. #26
    Ganz neu hier
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    14.03.2017
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    2

    Standard AW: Oberschenkelhalsbruch mit 40

    Ich habe nach der Op auch sehr unter Kreislaufbeschwerden, Übelkeit und Erbrechen gelitten, hab dann die Schmerzmittel (Tramadol und Paracetamol) sehr zügig abgesetzt. Und siehe da, mir ging es deutlich besser, ich war nicht mehr so müde. Interessanterweise waren die Schmerzen nach dem Absetzen genauso stark wie mit den Schmerzmittel, aber auch nicht schlimmer.

  7. #27
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    29.05.2017
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    Standard AW: Oberschenkelhalsbruch mit 40

    Hallo,
    da ich auf der Suche war nach Leidensgefährten mit Oberschenkelhalsbrüchen im Alter von 40-45 Jahren, stieß ich auf diesen Beitrag. Viel kann man ja nicht finden in diesem besten Alter.
    Ich möchte mich kurz vorstellen: Ich bin 43 Jahre alt und mich hat es heuer Mitte Februar beim Skifahren erwischt: linker Oberschenkelhalsbruch!

    Gespürt habe ich nur Schmerzen in der Leistengegend, konnte aber nicht mehr aufstehen und weiterfahren. Es war Sonntag, der letzte Skitag und die vorletzte Abfahrt :-(

    Ich wurde am selben Tag am Abend in Kufstein operiert, es sollte ja „zeitnah“ erfolgen. Dort bekam ich eine dynamische Hüftschraube mit zusätzlicher Schraube als Torsionssicherung. Bilder findet man im Netz genügend, wenn man nach „dyamischer Hüftschraube“ googelt.
    Die Narkose erfolgte mit einem Schmerzkatheder in der Leiste, die Taubheit löst sich nach etwa 48h. Die Operation dauerte etwa 45 min. Mit der Narkose, OP und dem Krankenhaus war und bin ich voll zufrieden! Man hätte auch noch eine Spinalanästhesie machen können, hat aber gewisse Nachteile gehabt wie Blasenkatheder u.a.

    Gleich am nächsten Tag musste/durfte ich aufstehen und meinen linken Fuß mit dem Eigengewicht vom Bein (10-15kg) aufsetzen, sodass schon etwas Druck ausgeübt wird. Wichtigste Behandlung während meines 10-Tage Krankenhausaufenthaltes war eine Akupunkt-Meridian-Massage, eine traditionelle chinesische Heilmethode. Diese erfolgte von den Zehenspitzen bis zur Hüfte, und ich muss sagen, das löste schlagartig die Schmerzen, Verspannungen und alles was so weh tat. Dies kann ich nur jeden wirklich empfehlen!

    Am dritten Tag erfolgte die erste Röntgenkontrolle im Krankenhaus und ich sah zum ersten Mal, was da alles reingeschraubt wurde.

    Im Krankenhaus sagte man mir, ich dürfte mein Bein 6-8 Wochen nicht belasten, der Chirurg meinte sogar 8-10Wochen. Im Entlassungsbericht standen dann 8 Wochen drin. Je länger desto besser, was am Schluss schwer werden würde, das durchzuhalten, dazu aber später mehr.
    Zuhause musste einiges umgebaut/umgestellt werden. Ein zusätzliches Treppengeländer, einen bequemen Fernsehsessel, Dusch- und Badstuhl, usw.

    Es ist nicht leicht, sich im Haushalt mit beidseits Krücken zurechtzufinden. Wie kommt die Kaffeetasse ins Wohnzimmer? Wie ziehe ich mir die Strümpfe an, wer bindet mir die Schuhe zu? Das waren nun Fragen, die mich beschäftigten.

    Mit einem Krankentransport wurde ich liegend nach hause gefahren. Ich besuchte in den folgenden Tagen meinen Orthopäden und Unfallchirurgen, der zuerst gar nicht röntge, sondern mit Ultraschall die Bruchstelle auf Blutungen hin untersuchte. Oberstes Ziel meines Arztes und mir: die Durchblutung des Halskopfes wieder zu erreichen, sonst droht eine Hüftkopfnekrose, d.h. der Hüftkopf stirbt ab und ich brauche doch noch ein künstliches Hüftgelenk!

    Im Netz gibt es dazu auch allerhand zu finden, wie man den Knochenaufbau unterstützen kann, es ist mit Kalzium (Milch) allein nicht getan, ich sag nur Avocados, Bananen, Obst, Gemüse usw.
    Wichtig ist auch, das Bein nicht allzulange abzuwinkeln, das schränkt die Durchblutung im Oberschenkelhals ein. Auch konnte keiner mir sagen, ohne eine MRT zu machen, ob die Adern zur Blutversorgung um den Oberschenkelhals beschädigt wurden.

    Übrigens: die Videos zu solchen OPs auf Youtube sollte man besser nicht ansehen…

    Nach 6 Wochen wurde wieder mal geröngt, alles ok, bin weiterhin zuhause. Mein Arzt verbot mir auch, das ausgestreckte Bein zu heben, was die größten Scherkräfte im Oberschenkelhals zur Folge habe. Ich durfte auch wieder Autofahren (Automatik).

    Ich muss noch erwähnen, dass ich im verletzten Fuß (=Bein) nachts wenn er ausgestreckt entspannt im Bett liegt, regelmäßig starke Zuckungen habe, denke das ist eine Nerven- oder Muskelsache. Ich muss vorwegnehmen, dass diese Zuckungen verschwanden, als ich die Krücken davon schmiss und den Fuß richtig belastete.

    Was ein regelmäßiges Ritual geworden ist, sind die Trombosespritzen in die Bauchdecke oder die Oberschenkel, je nachdem was gerade nicht blau ist, dies blieb so bis zur Vollbelastung.

    Dann nach 10 Wochen wieder ein Arzttermin, mit der ganz großen Hoffnung auf Vollbelastung, aber daraus wurde nichts, nur Ultraschall und kein Röntgen. Ich solle die Belastung nun weiter steigern bis ca. 50kg, was man relativ gut mit einer Waage abschätzen kann. Nächster Termin 12 Wochen nach dem Unfall, und siehe da, auf dem Röntgenbild konnte man zusätzliches Knochenmaterial um die Bruchstelle erkennen. Daraus folgte die Vollbelastung.

    Erwähnen möchte ich auch meine Physiotherapie nebenher: zuerst 4 Wochen Hausbesuche, zur Lympfdrainage und Narbenbehandlung. Danach zweimal die Woche je eine Massage und Krankengymnasik, alles relativ leicht, da man das Bein noch nicht belasten durfte. Eine Reha wurde seitens des Krankenhauses und meines Arztes für nicht nötig empfunden. Ist mir auch recht gewesen, wollte wieder in meinen Job zurück und erledigte das nebenher mit Physiotherapie. Nach knapp 9 Wochen war ich mit Krücken wieder im Büro. Es folgten 3 ½ Wochen noch mit Krücken. Der Übergang zur Vollbelastung ging nicht abrupt, das dauerte fast eine Woche, und ist immer noch anstrengend. Jetzt nach etwa 14 Wochen humpel ich noch recht, da ich immer noch das verletzte Bein entlasten möchte.
    Ja, was kann ich nun jemanden empfehlen, dem Gleiches widerfahren ist? Nun, erstmal Gelassenheit, es dauert und braucht Zeit. Da ist man nach einem künstlichen Hüftgelenk schneller wieder auf den Beinen! Die Familie muss sich umstellen, den Haushalt muss man anpassen, Sachen/Projekte bleiben nun mal liegen und müssen um Monate verschoben werden. Ich hab z.B. eine Sprache während meiner Krankheit angefangen zu lernen, Sachen erledigt, die man schon immer mal machen wollte zuhause…

    Noch ist eine drohende Hüftkopfnekrose nicht ausgeschlossen, da kann man sich erst nach einigen Jahren sicher sein. Die Schraube soll nach 1- 1 ½ Jahren wieder raus. Wenn ich mich auf meine linke Seite zum Schlafen lege, merke ich, dass es unangenehm ist.

    Wichtig zu wissen zum Schluss meines Berichtes ist, dass es jeden Tag etwas besser wird: Hinsetzen ohne sich abstützen zu müssen, längere Zeit zu sitzen, sich im Bett zu drehen, im Stehen zu duschen, wieder abends auszugehen, längere Zeit Auto zu fahren, die Strümpfe selber anziehen zu können…


    Nur Mut, es wird besser!

    Beste Grüße,


    Ulli

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