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Thema: Copd

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In dieser Diskussion geht es um "Copd" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Identität verborgen
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    Anonymisiert
    Mitglied seit
    19.10.2006
    Beiträge
    2.031

    Achtung:
    Anonymisiert ist kein eigenständiger Benutzer. Er dient im Forum dazu, Beiträge anonym zu verfassen, um die Identität des Verfassers zu schützen.

    Ausrufezeichen Copd

    Hallo ihr lieben <3...

    das Thema was ich ansprechen möchte macht mich grade echt fertig! ;(
    Meine Oma (65 J.) hat COPD ... Stadium 3-4:
    Sie kann keine 3 Meter mehr gehen ohne einen Anfall zu bekommen, weint jeden Tag das sie nicht mehr kann... sie hängt den ganzen Tag an einem Sauerstoffgerät!
    Sie hat angst davor spazieren gehen also ist sie NIE draußen... NIE!
    Ich habe mehrere Fragen:

    Wie ist die Lebenserwartung bei COPD 4?
    Wie kann Ich Ihr helfen?
    Kann sich ihr zustand noch verbessern?

    Ich hoffe jemand antwortet mir schnell und ehrlich
    Ganz lieben Gruß

    Anonyma

    P.S.: Letztes Jahr war sie auf einer Kur die ihr geholfen hat aber kurz nach dem sie wieder zu Hause war, ging es ihr wieder schlecht.
    Sie nimmt täglich viele Sprays ein (mit Kortison).
    Eine Zeit lang hat sie tabletten genommen mit Kortison aber das hat auch nur ein,zwei Wochen geholfen.
    Sie rinkt auch viel bzw sie ist eine Alkohlikerin (2-3L. Wein am Tag -.-)

  2. #2
    Krankenschwester Avatar von kaya
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    12.10.2011
    Beiträge
    797
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Copd

    Hallo,
    vielleicht sind Deine Fragen inzwischen schon beantwortet worden.
    Falls nicht:
    Deine Oma ist meiner Meinung nach prädestiniert für eine Heimbeatmung.
    Das Problem bei der COPD ist die stark eingeschränkte Funktion des Lunge. Dadurch entsteht ein chronischer Sauerstoffmangel im Körper, die Patienten versuchen schneller zu atmen, die Muskulatur der Lunge und das Zwerchfell "leiern aus", bzw. erschöpfen sich.
    Was Du tun kannst, ist mit dem Hausarzt Deiner Oma zu reden und ihn zu bitten, sie an einen Lungenfacharzt zu überweisen, oder direkt in eine Lungenfachklinik einzuweisen.
    COPD Patienten im Stadium 3 oder 4, die mit Langzeitsauerstofftherapie nicht mehr ausreichend versorgt sind, werden normalerweise an Lungenfachkliniken überwiesen und dort -oft erst nur über Nacht- an Beatmungsgeräte adaptiert. Die Lunge hat dann nachts Zeit sich zu erholen und der Körper wird ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Nach entsprechender Anleitung zum Umgang mit dem Gerät werden sie nach Hause entlassen. Das Beatmungsgerät bekommen sie mit. Sollten die Patienten mit der Selbstversorgung nicht zurecht kommen, haben sie Anspruch auf ambulante Intensivpflege, im Zweifelsfall auch für 24 Stunden/Tag.
    Der Alkohol ist noch ein anderes Problem, aber vordringlich ist die Therapie der COPD.

  3. #3
    Identität verborgen
    Name
    Anonymisiert
    Mitglied seit
    19.10.2006
    Beiträge
    2.031

    Achtung:
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    Standard AW: Copd

    Danke für die Antwort
    Leider gehts meiner Oma nicht gut - bzw. sie liegt im sterben... noch im künstlichen Koma, sie machen uns keine Hoffnungen.
    Hat jemand Tipps wie ich damit umgehen kann?

    Anonyma

  4. #4
    Nachtigall
    Gast

    Standard AW: Copd

    Hallo Anonyma,
    es ist natürlich immer sehr schwer, wenn ein Angehöriger im Sterben liegt, erst recht dann, wenn er noch nicht alt ist. Das kenne ich aus eigenen Erfahrungen und aus meinem Hospizdienst.
    Was du da für dich selber tun kannst: Verbring noch so viel Zeit wie möglich mit deiner Oma. Sprich mit ihr, ich bin sicher, dass sie dich auch im Koma hört. Sie spürt auch Zärtlichkeiten. Sag ihr, dass sie gehen darf, wenn es die richtige Zeit für sie ist. Viele Menschen klammern sehr an ihren Angehörigen, so dass diese das spüren und nicht sterben können, und wenn sie noch so elend daliegen. Falls es etwas zwischen euch gegeben hat, dann ist jetzt noch Zeit, es mit ihr zu klären. Auch wenn sie nicht mehr sprechen kann, sie spürt, dass es zu Ende geht, und will sich sicher auch noch im Guten verabschieden.
    Je intensiver du dich von ihr verabschiedest, desto besser kannst du die Trauer bewältigen.

    Wenn du mehr Fragen dazu hast, erzähle ich dir gerne mehr.
    Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft.

  5. #5

    Standard AW: Copd

    Hallo in die Runde,
    ich glaube, dass die Misere mit COPD und insbesondere Asthma eine subtilere Ursache hat. Was nach dem heutigen Wissenstand medizinisch korrekt ist, muss nicht unbedingt human und im Einklang mit der Menschenwürde sein.

    Die Forschung über das „inspiratory muscle training“ siehe z. B. http://www.ersj.org.uk/content/27/6/1119.full.pdf und Bilder bei Google zeigt die Bedeutung kräftiger Einatmung gegen Widerstand für die Gesundheit. Im Umkehrschluss muss die Behinderung dieses Mechanismus krank machen. Die so massiv eingesetzten Medikamente zur Erweiterung der Bronchien in der Lunge müssen logischerweise die Einatmungsmuskeln schwächen, weil der Mensch bei üblicher Behandlung unter keinem Zwang steht, die Lunge selbst zu öffnen. Außerdem könnte zu beherztes Atmung bei zu wenig Bauchatmung zu einem Asthmaanfall führen.
    Mit etwas Googlen findet man recht viele Geräte für das „inspiratory muscle training“, deren vollen Bezeichnungen hier in diesem Forum verschwiegen werden müssen.
    Typisch ist ein Trainingsprotokoll von zweimal täglich bei einem Saugdruck von 60 cm Wassersäule während 15 Minuten. Die saugende Einatmung führt zu einen spürbaren Bauchatmung, die asthmatische Effekte verhindert. RF

  6. #6

    Standard AW: Copd

    Mein letzter Beitrag soll weiter lauten

    "Der Trainierende wird durch die Verbesserung seiner Atmung belohnt. Wenn jedoch seine Atemwege durch Asthmamittel („chemische Keule“) auf unnatürliche Weise entspannt sind und kein solches Training angeht, braucht er sich gar nicht erst anstrengen und von daher kommt nicht so schnell aus der Medikamentenfalle, wie wir alle wissen. Er kann nicht trainieren Von daher haben wird die seit etwa 1960 grassierende "paradoxe Asthmaepidemie". RF.

  7. #7

    Standard AW: Copd mit aktualisiertem Themenstichwort: IRR

    Siehe Archiv für 'Neuraltherapie und Injektionstherapie'(» Neural Therapy and Injection Therapy :: Asheville Alternative Medicine | Great Smokies Medical Center)Infraspinatus Respiratory Reflex (IRR)Montag, 22. August 2005Von John L. Wilson, Jr., M.D.Nach der Feststellung, dass nahezu 100% seiner Patienten mit Asthma eine ausgeprägte Empfindlichkeit beim Abtasten des M. infraspinatus (der mit dem Schulterblatt bzw. mit der Scapula verbunden ist) und sich am oberen Rücken nahe der Schulter befindet) hatten, wurde die Neugier eines Arztes aus Louisiana, Harry Philibert MD, geweckt. Das führte zu der Entdeckung eines besonders wichtigen Instruments bei der Behandlung von Asthma und anderen akuten oder chronischen Erkrankungen der Atemwege. Dr. Philibert hat seitdem seine Technik an recht viele Ärzten in der ganzen Nation weitergegeben.Diese frühen Beobachtungen führten schließlich zur Erkenntnis, dass der M. infraspinatus der Sitz eines speziellen vegetativen Nervenzentrums ist, das bei Atemwegserkrankungen sehr wichtig ist. Das vegetative Nervensystem reguliert Körperfunktionen, die nicht unter unserer bewussten Kontrolle oder auf "Auto-Pilot" sind. Es handelt sich z. B. um die Atmung, Herzfrequenz, das Schwitzen, die Weitstellung oder Verengung der Blutgefäße, etc.Sobald diese neuralgische Zentrum, genannt Infraspinatus Respiratory Reflex (IRR) gereizt wird, kann es als eine Art Sender Notsignale an die paraspinalen autonomen Ganglien (die autonomen Nerven, die entlang unsere Wirbelsäule parallel zum Rückenmark laufen) übermitteln. Wenn diese Signale empfangen werden, ist das Ergebnis ein Engegefühl oder Spasmus der Muskulatur, die den Luftstrom in der Lunge reguliert, was zu Engegefühl in der Brust, Atemnot, Giemen, Husten, Atemnot, etc führt. Viele gegenwärtige pharmazeutische Therapien für Asthma sollen die die resultierende Verengung der Atemwege beheben, sie machen aber Halt vor der Lösung dieses zugrundeliegenden Problems der Irritation des vegetativen Nervensystems in der IRR.Wenn ein empfindlicher oder gereizter IRR Atemproblemen zugeordnet werden kann, dann könnte eine Verringerung dieser Irritation die resultierende respiratorische Symptome theoretisch erleichtern. Eine Reduktion der IRR Reizung wird durch die sichere und einfache Injektion des IRR mit Lidocain bewerkstelligt,d. h. mit einem Lokalanästhetikum, wie es gemeinhin durch Zahnärzte und Ärzte verwendet wird. Die Dauer der örtlichen Betäubung ist 20 Minuten oder so, aber die Auswirkungen auf das vegetative Nervensystem kann viele Monate dauern, so dass die Vorteile offensichtlich mehr als nur die pharmakologische Wirkung des Lokalanästhetikums sind. Der Effekt ist, als ob das vegetative Nervensystem zurückgesetzt wird.Klinische Studien über die Auswirkungen der IRR-Injektionen auf einer Reihe von über 4.000 Asthma-Patienten im Laufe von vielen Jahren, führte zu einer deutlichen Besserung der Symptome bei etwa 85% der Asthma-Patienten, zusätzlich zur Verbesserung der üblicherweise auftretenden verbundenen Schmerzen in der Schulter. Etwa die Hälfte dieser Patienten bezeichnete sich als "geheilt", und gaben an, dass sie keine Symptome von Asthma mehr hatten und keine Medizin benötigten.Obwohl die anfängliche Spekulation war, dass Zigarettenrauch zur Reizung des IRR führte vermuten wir jetzt, dass einige Stoffwechselerkrankungen und anderen Umwelteinflüssen Reizstoffe einschließlich Chlor und anderer Chemikalien, Inhalationsallergene einschließlich Schimmel, Lebensmittel, Lebensmittel-Zusatzstoffe, etc. auch zu IRR Reizungen führen können. Es macht nur Sinn, um die Exposition zu allen identifizierten Faktoren zu reduzieren.Obwohl einige Patienten einen signifikanten Nutzen von nur einer IRR-Injektion erfahren , ist eine Serie von vier bis acht Injektionen über einen Zeitraum von mehreren Monaten noch typischer, um die Wirkung zu erzeugen und/oder aufrechtzuerhalten. Die Injektionen werden wiederholt, solange der M. infraspinatus wund ist (was palpatorisch durch den Arzt festgestellt wird) und werden angehalten, wenn Druckschmerz nicht mehr vorhanden ist.IRR-Injektionen sind ein wichtiges Werkzeug bei der Behandlung von Asthma und anderen chronischen oder akuten Atemwegserkrankungen wie Lungenentzündung, Bronchitis, Emphysem, chronischer Husten, sowie einige Fälle von Schulter-und Nackenschmerzen. Wir haben die Injektionen sich als hilfreich für die Mehrheit der Patienten, die sie erhalten haben, als Teil einer umfassenden Behandlungsplan einschließlich Umwelt-Kontrollen.

  8. #8
    Krankenschwester Avatar von kaya
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    12.10.2011
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    797
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Copd mit aktualisiertem Themenstichwort: IRR

    Zitat von Richard-Friedel Beitrag anzeigen
    Wir haben die Injektionen sich als hilfreich für die Mehrheit der Patienten, die sie erhalten haben, als Teil einer umfassenden Behandlungsplan einschließlich Umwelt-Kontrollen.
    Bevor ich die Beiträge als unerlaubte Werbung lösche, würde ich gern wissen, wer "wir" ist.

    Abgesehen davon, dass die verlinkten Texte veraltet sind, weiß jeder Asthma- oder COPD Patient, wie und mit welchen Hilfsmitteln er Atemübungen durchführen kann, dass Allergene und Umweltfaktoren im Rahmen der Anamnese analysiert werden, dass Lungensport ratsam ist, dass bei Verspannungen Physiotherapie und Entspannungsübungen helfen und sogar dass Rauchen schädlich ist.

  9. #9
    Krankenschwester
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    03.03.2011
    Beiträge
    203
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Copd

    Mir erschließt sich nicht, was Richard-Friedel mit seinen Beiträgen Anonyma mitteilen will...dass ihre Oma falsch behandelt wurde? Ich denke,es ging ihr um den Umgang mit ihrer schwerkranken/sterbenden Oma.

    jobwa

  10. #10

    Standard AW: Copd

    Für mich hat der Ansatz durchaus einen Sinn, geht es doch um die Feststellung, dass ein bestimmter Muskel im Rücken bei Asthmaleidenden überempfindlich ist. Durch Massage oder mit einer Spritze kann der Doc. dann das Asthma behandeln. Die Erfolgsquote lässt sich sehen. MfG, R.F

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