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Medikamente über das Internet bestellen?In dieser Diskussion geht es um "Medikamente über das Internet bestellen?" im "Gesundheit / Prävention" Forum, als Teil von Patientenfragen.netMein Schwager hat erst im Januar einen Termin beim Orthopäden, obwohl er jetzt Rückenschmerzen hat. Der Hausarzt verschreibt Diclofenac, Schmerzmittel wollte er nicht verschreiben. Da ... |
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| | #1 |
| Noch neu hier ![]() ![]() | Mein Schwager hat erst im Januar einen Termin beim Orthopäden, obwohl er jetzt Rückenschmerzen hat. Der Hausarzt verschreibt Diclofenac, Schmerzmittel wollte er nicht verschreiben. Da die Schmerzen jedoch stärker werden, besonders zur Nacht, ist er auf die Seite von www doktoron..... com gestoßen. Hier kann er das Medikament bekommen, der Bestellwunsch wird einem Arzt vorgelegt, der dann ein Rezept ausstellt. Sofern das Medikament nicht geeignet wäre, stellt der Arzt das Rezept nicht aus. Die Apotheke liefert dann per Post das Originale Präparat. Kann man das so ohne weiteres machen? Oder gibt es Risiken? Habt ihr Erfahrungen damit? Ich habe ihm gesagt, er könne ja auch sonst ins Krankenhaus gehen, möchte er aber nicht. Schmerzmittel habe ich selbst auch. Aber recht starke, die möchte ich ihm nicht so einfach geben. Danke! |
| Geändert von mersin2 (26.09.2008 um 16:27 Uhr). | |
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| | #2 |
| MFA ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Hi Mersin, Diclofenac zählt zu den Schmerzmitteln der NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika), welche entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken. Was für ein Medikament möchte sich Dein Schwager denn auf der von Dir genannten Seite "verschreiben" lassen? Ich persönlich halte da gar nichts von, denn schließlich kennt dieser Internetarzt den Patienten gar nicht. Wie soll er da was geeignetes "verschreiben"? Hast Du Dir die Seite mal angeschaut? Sehr zweifelhaft, was es da so alles gibt.... Grüße, Andrea |
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| | #3 |
| Noch neu hier ![]() ![]() | Er kann dort ein Formular ausfüllen und seine Beschwerden angeben. Daraufhin würde ihm der Arzt ein stärkeres Schmerzmittel verschreiben, auf keinen Fall ein Betäubungsmittel. Eher ein schwächeres Schmerzmittel, das jedoch stärker ist als Diclofenac (von diesem Medikament hat er immer heftige Magenschmerzen, haben wohl viele...) |
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| | #4 |
| Fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Mersin, bitte sage ihm, er soll bloß die Finger davon lassen, denn ich finde die Seite mehr als unseriös! Diclofenac ist, wie Andrea schon erwähnt hat, ein Schmerzmittel. Wenn er dennoch sehr unter Schmerzen leidet, dann kann er auch als Schmerzpatient bei seinem Orthopäden vorgezogen werden! Man kann auch ohne Termine zu den Ärzten gehen, wenn es akut ist. |
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| | #5 |
| Gesperrt ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Mersin, wenn Dein Schwager durch Einnahme von Diclofenac heftige Magenschmerzen bekommt, sollte er dies mit einem Arzt oder Apotheker besprechen. Entweder braucht er dann zusätzlich ein Mittel, dass den Magen schützt, oder es muß ihm ein anderes Schmerzmittel verordnet werden. Liebe Grüße Ulrike |
| Geändert von Ulrike 2000 (26.09.2008 um 13:50 Uhr). | |
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| | #6 | |||||||||||||||
| MFA ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Für den Magen kann er sich, ebenfalls in der Apotheke, z.B. Riopangel o.ä. kaufen. Damit müßte dann auch das Diclofenac besser gehen. Was hast Du denn noch zuhause an Schmerzmedikamenten, was Du ihm nicht geben willst? Sollten die Rückenschmerzen (wo sitzen denn die genau?) nicht besser werden, sondern schlimmer, würde ich den Gang ins Krankenhaus empfehlen oder aber zumindest den hausärztlichen Notdienst. Grüße, Andrea | |||||||||||||||
| Geändert von Muschel (26.09.2008 um 14:29 Uhr). Grund: was ergänzt | ||||||||||||||||
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| | #7 |
| Noch neu hier ![]() ![]() | Er hat einen Bandscheibenvorfall, ist vor 4 Jahren operiert worden und hat jetzt wieder Schmerzen. Kommt eindeutig von der Bandscheibe. Ich selbst habe Tramadol Schmerztabletten zu Hause. Aber ich weiß nicht so recht, ob ich ihm die geben dürfte? Sind ja schon etwas stärker, oder? |
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| | #8 |
| Gesperrt ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo Mersin, Deine Frage zu Tramadol möchte ich mit einer Gegenfrage "beantworten". Was wäre für Dich seriöser? Die Verordnung eines Arztes, der die Verwendung eines Schmerzmittels auf die Auswertung eines zuvor erhobenen Frage-Anamnesebogens stützt, und dies mit seiner Unterschrift bestätigt oder die Antwort eines users der keine ärztliche Ausbildung hat, der keine zusätzlichen Informationen über Vor-begleiterkrankungen Deines Schwagers hat? Liebe Grüße Ulrike |
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| | #9 |
| MFA ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | @ Ulrike, einige User hier haben eine med. Ausbildung, von daher finde ich die Seite, die Mersin anfangs erwähnte, viel unseriöser als den Tip, den Schwager einigermaßen schmerzfrei über das Wochenende zu bringen und dann am Montag direkt den Orthopäden in der Notfallsprechstunde aufzusuchen! Grüße, Andrea |
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| | #10 |
| Gesperrt ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | @ Muschel, bezüglich Diclofenac und Tramadol besteht Verschreibungspflicht. Es handelt sich nicht um freiverkäufliche Arzneimittel. Ich unterstelle mal, dass diese Verschreibungspflicht nicht grundlos eingeführt wurde. Dies bedeutet auch, dass nur Ärzte ein Rezept ausstellen dürfen, weil nur sie die Entscheidungskompetenz dafür haben. Das von Dir genannte Ibuprofen 400 ist nicht verschreibungspflichtig erst ab Dosierung von 600 mg. Hier ging es aber um die mögliche Verwendung von Tramadol. Diesbezüglich bleibe ich bei meiner Ausführung, was ich für seriöser halte. MfG Ulrike |
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| | #11 | |||||||||||||||
| Moderatorin / Marketing ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | @ulrike
Und wenn unsere User. wie z.B. Muschel, den Gang ins Krankenhaus empfehlen, finde ich das wesentlich seriöser. Und nur das hat Muschel gemacht, wie du übrigens auch. @mersin Ich würde ihm keine Medikamente geben, die dir mal verschrieben worden. Bitte wendet euch an einen Arzt oder an eine Apotheke. Wir dürfen hier keine Ferndiagnosen stellen und das aus gutem Grund. Und ich schließe mich an. Rezepte auf "Fernvermutung" sind unseriös!! | |||||||||||||||
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| | #12 |
| Noch neu hier ![]() ![]() | Er hat die Bestellung storniert, war kein Problem. Am Samstag wurde er allerdings von einem Arzt in Kassel angerufen, der mit ihm Stück für Stück seine Beschwerden durchgegangen ist. War ein Orthopäde. Er sagt, hauptsächlich würden die Medikamente von Privatpatienten gekauft werden. Die Preise seien deutlich geringer als die in der Apotheke und daran seien auch die Privatpatienten gehalten, möglichst günstig zu kaufen. So ganz unseriös fand ich es dann doch nicht. Nun war er heute beim anderen Arzt und siehe da, er bekommt Tramadol verschrieben. Er kann 3 x max 500 mg nehmen, finde ich sehr viel!!! |
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| | #13 | |||||||||||||||
| Fühlt sich wohl hier ![]() ![]() ![]() ![]() |
Niemals würde ich das glauben, wenn man mich anruft. Es gibt zahlreiche Internetapotheken. Dort schickt man das Rezept seines Arztes hin, den man gegenüber saß und den man kennt. Dann bekommt man das Medikament auch billiger zugeschickt. Das ist so bei Apotheken aus dem Internet. Schlecht ist es sicher nicht, aber man erhält leider keine Beratung zur Einnahme, was in realen Apotheken möglich ist. Ich kaufe hin und wieder in Online-Apotheken ein, aber nur Dinge, die ich kenne und die man gefahrlos dort erwerben kann. Medikamente auf Rezept hole ich aus der Apotheke im Ort. Gut ist, dass er jetzt beim Arzt war und etwas anderes gegen die Schmerzen bekommt. | |||||||||||||||
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| | #14 |
| Gesperrt ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Hallo mersin, das Ziel einer Behandlung mit Schmerzmitteln ist möglichst Schmerzfreiheit bezw. Schmerzverminderung herzustellen. "Gesund" ist kein Schmerzmittel. Die dazu erforderliche Risiko-Nutzenabwägung sollte daher besser ein Arzt vornehmen. Dies ist jetzt geschehen, und insofern läuft alles in richtigen Bahnen. Angesprochen wurde aber auch ein Problem, dem ich auch schon häufiger gegenüber gestanden habe: Gesundheitliche Probleme außerhalb der üblichen Praxisöffnungszeiten. Ich habe in dieser Situation dann häufiger zunächst per Telefon mit einem diensthabenden Arzt abgeklärt was zu tun ist. Dies mal mit dem Ergebnis, dass eine Vorstellung zu erfolgen hat, oder auch dass Abwarten noch "erlaubt" ist. In dem von Dir geschilderten Fall ging es nicht um die Erstellung einer Diagnose. Die stand ja fest (Bandscheibenvorfall). Da dein Schwager Diclo nicht gut vertragen hat und die Schmerzlinderung auch nicht genügend war, bin ich schon der Meinung, dass ein Wechsel zu einem anderen Schmerzmittel, nach Abfrage persönlicher Risiken, durchaus auch fernmündlich, durch einen Arzt erfolgen kann. Ich gehe auch davon aus, dass es tatsächlich ein Arzt ist, der mit der Apotheke zusammenarbeitet, da sich sonst der Apotheker strafbar machen würde. Liebe Grüße Ulrike |
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| | #15 | |||||||||||||||
| Arzt ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | Der "Arzt", wenn er denn einer war, hat gegen das Fernbehandlungsverbot verstoßen und damit seine Approbation riskiert.
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