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Thema: 15 Jahre gelähmtes Bein HILFLOS

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In dieser Diskussion geht es um "15 Jahre gelähmtes Bein HILFLOS" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    15 Jahre
    Mitglied seit
    03.12.2017
    Beiträge
    1

    Standard 15 Jahre gelähmtes Bein HILFLOS

    Ich Till bin 15 Jahre alt und habe eine Peroneus Lähmung, 46cm vom Nerv im Knie bis in den Fuss sind abgestorben es wurde bei mir ein MRT gemacht und ich wurde mehrmals Geröntgt ich war beim Neurologen Hausarzt und Orthopäden ich bin seit 13 wochen in Therapie der Nerv wächst langsam nach etwa 1.1mm pro Tag trotzdem konnte mir kein Arzt bislang sich einstimmig mit den anderen darüber einigen was die Ursache ist, die wahrscheinlichste ist das meine Tiefenmuskulatur verkrampft ist, es wurde auch im Bereich L4/5 ein Anzeichen für einen zukünftigen Bandscheibenvorfall gefunden da sich die Wirbel dort krümmen ich selber spüre mittlerweile mein Schienbein/Fuss etwas und kann auch wieder laufen allerdings mit Schiene trotzdem ist das ganze ziemlich belastend für mich ich habe ständig Rückenschmerzen die aber nicht immer da sind und Gelenkschmerzen habe ich auch so ziemlich überall vor allem im Knie da wurde ebenfalls geröntgt und nichts gefunden trotzdem habe ich extreme Angst vor dem Sportunterricht weil die Wochen mit einem Gelähmten Bein der Horror waren ich habe immer noch Angstzustände das ich eines Tages aufwache und mich nicht mehr bewegen kann nebenbei gesagt mein Leben bestand bisher nur aus Sport ... meine Frage ist nun was kann das sein was kann ich tun und wie sieht es mit dem Sport Unterricht aus ich mache gerade meinen Realschulabschluss und bin noch vom Sport entlassen ich selber habe nie Alkohol getrunken oder geraucht ich habe erst wenige wochen nach der Diagnose mal getrunken auf einem Geburtstag also kann es daran nicht gelegen haben. Was auch noch gewesen st ich werde bald 16 und habe durch Zufall mit einem guten Freund eventuell Gras geraucht ich hatte danach 8-10h keine Schmerzen gehabt darum wollte ich fragen gibt es das mittlerweile als Tabletten es geht mir nicht um den Rausch mir geht es darum das bisher die Schmerzmittel nie gewirkt haben. Hat hier irgendjemand noch eine Idee was los sein könnte was ich machen kann gegen die Schmerzen und wie ich vorsorgen kann das so etwas nicht noch einmal passiert ? Ich bin für jede Information dankbar !
    Liebe Grüße Till

  2. #2
    Wohnt praktisch hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    60 Jahre
    Mitglied seit
    06.07.2015
    Beiträge
    1.546

    Standard AW: 15 Jahre gelähmtes Bein HILFLOS

    Hallo Till,

    ich nehme einmal an das man eine Kompression des Nerv unterhalb der Fascia cutaneum bzw. cruris oder zusätzlichen direkter Druck durch ein Sehnenganglion.ausgeschlossen hat.
    Der Nervus Peroneus verläuft im Kniebereich ziemlich an der Oberfläche. Darum kann es bei einem Sturz oder einem Unfall beim Sport odgl. schon einmal zu einer Parese kommen.

    Du schreibst von Rückenschmerzen man verwechselt mitunter ein so genanntes Piriformis - Syndrom also eine Einengung des Ischiasnervs mit einem Bandscheibenvorfall. Da Du allerdings nicht geschrieben hast wo Du die Rückenschmerzen hast ist dies natürlich eine Vermutung.
    Du hast von Gelenkschmerzen geschrieben - Gelenkschmerzen so ziemlich überall. Das ist etwas schwierig überall. Wenn ein Nerv eingeengt ist (Kompression) kann es neben Mißempfindungen oder auch zu Schmerzen kommen. Oft verbunden mit einer Überempfindlichkeit.
    Wenn Du nun allerdings schreibst ja das weis ich doch längst, dann weis ich nicht ob es bei Dir noch andere Hintergründe gibt! Wie Dein letztes Blutbild aussah udgl.. Diabetes ausgeschlossen?
    Diemeisten Menschen haben mitunter solche Verhärtungen der Muskulatur (Musculus Gastrocnemius) im Wadenbereich zeigt sich dies dann als Krampf. der allerdings nicht länger anhält weil der Schmerz schon heftig sein kann. (im äußersten Notfall Muskelrelaxans)

    ich habe ständig Rückenschmerzen (wo vor allem ? ) die aber nicht immer da sind und Gelenkschmerzen habe ich auch so ziemlich überall vor allem im Knie ?
    Wie lange gibt es die Knieschmerzen ? Ja und welche Gelenke sind sonst noch betroffen?

    Nervus Ischiadius (Ischiasnerv) - > Nervus fibularis communis-> Teilung in -> Nervus peroneus ( fibularis) superficialis und den Nervus peroneus (fibularis) profundus, . beide Äste betroffen?

    Also da gibt es schon so ein zwei Fragezeichen, im ganzem dann die Frage ob es wenn man die Blutwerte sieht auch Abweichungen gibt. Oder ob da manche Beschwerden nur Dein Wachstum als Teeny zur Ursache hat.
    Ja und das da im Knie halt Nervenschmerzen sind durch eine Schädigung oder deutlich mehr. Des Nervus peroneus (fibularis) ... Ich weis nicht ob Du so einen Igelball hast so etwas nutzt man z.B. bei der Ergotherapie. Wenn es jetzt keine anderen Anhaltspunkte gibt (andere Erkrankung Diabetes , oder eine Erkrankung im Zusammenhang z.B. im weitem Rahmen von Rheuma. ) dann wäre Bewegung wichtig.

    Viele Grüsse Stefan

  3. #3
    Krankenschwester
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    weiblich
    Alter
    60 Jahre
    Mitglied seit
    28.07.2011
    Beiträge
    3.085
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: 15 Jahre gelähmtes Bein HILFLOS

    Hallo Till!
    Ohne Untersuchungsergebnisse kann man tatsächlich nicht viel sagen und das geht dann schon in den Bereich der Spekulation, was dir nicht weiterhilft.
    Ich würde dir den Rat geben, in eine große Klinik/Uniklinik in die neurologische Ambulanz zu gehen und dich dort untersuchen zu lassen.
    Der Vorteil einer so großen Klinik ist, daß die Ärzte dort auch seltene Erkrankungen sehen und daß dort in der Regel sehr viele Fachabteilungen da sind, wo man sich die Fachärzte dazu holen kann, wenn es notwendig ist.
    Auch eine Schmerztherapie ist anzustreben, damit Du nicht weitere Exkursionen in Richtung Gras oder Alkohol nimmst.

    Du solltest jetzt auf keinen Fall den Fehler machen, die Schmerzen mit Drogen zu bekämpfen, das endet schnell in einer Sucht, besser ist es, eine gezielte Schmerztherapie zu machen und noch besser ist es, möglichst bald zu wissen, woher die Schmerzen kommen, damit man gezielt therapieren kann und da bist Du m.M. nach an einer Uniklinik am besten aufgehoben.
    Alles Gute
    Liebe Grüße
    Josie

  4. #4
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    50 Jahre
    Mitglied seit
    07.12.2017
    Beiträge
    6

    Standard AW: 15 Jahre gelähmtes Bein HILFLOS

    Hallo Till,

    Dein Problem finde ich nun schon etwas erschütternd! Du bist derart jung... Es muss extrem belastend sein.
    Allerdings bin ich nun wirklich keine Expertin für Dein Problem. Ich habe mich etwas eingelesen und ansonsten bin ich eine erfahrene Patientin, die sehr viel verlebt hat - und Ärzten gegenüber nunmehr sehr kritisch eingestellt bin.

    Letztlich sollte man sich als Patient - bei größeren Problemen - selber kümmern. Das Internet ist ein wahrer Segen!

    Das ist mit nur 15 Jahren natürlich nicht üblich und ich hoffe, Deine Eltern kümmern sich intensiver.

    46 cm abgestorbener Nerv ist enorm. Ich hoffe, er kann sich regenerieren. Dein geringes Alter mag ein Vorteil sein.

    Bist Du sicher, dass diagnostisch wirklich ALLES getan wurde? Deinem Bericht nach scheint man sich nicht sicher zu sein, was die Ursache ist.
    Darauf aber solltest Du bestehen. Notfalls Ärzte wechseln, Unikliniken etc.

    Hier eine Webseite, die zeigt, dass es eigentlich möglich sein sollte, die Ursache zu finden - und ggf. die LWS auszuschließen:


    Neben den klinischen Untersuchungen kann die apparative Diagnostik zur Klärung beitragen. Bei der Messung der Nervenleitgeschwindigkeit wird der zu untersuchende Nerv elektrisch stimuliert, in diesem Fall unter und über dem Fibulaköpfchen. Die Dauer der Reizübertragung wird am dazugehörigen Muskel festgestellt. Es sollte nicht länger als 10 m/s dauern, bis der Muskel reagiert. Befindet sich die Erkrankung allerdings im Frühstadium, findet noch keine Verzögerung statt.
    Einen weiteren Aufschluss kann eventuell eine Elektroneurographie geben. Hier wird gemessen, wie schnell der Nerv den Impuls zwischen zwei Elektroden weitergibt. Mit Hilfe der MR Neurographie kann die Lage der Läsion genauestens lokalisiert werden.
    Quelle:
    http://www.peroneusparese.de/


    Was die Schmerzen angeht:

    Mich wundert - jedenfalls laienhaft - etwas, dass Du unter Schmerzen leidest.
    Chronische Schmerzen, als über längere Zeit, dürften jedenfalls auch bei niedrigerer Intensität auf Dauer ein großes Problem darstellen. Nicht zuletzt seelisch...

    Einen wirklichen Tipp diesbzgl. habe ich nicht. Ich kann nur Einiges zu bedenken geben:

    Eine Beinlähmung - mit oder ohne Schmerzen - ist ein dramatischer Einschnitt im Leben. Der Ausgang scheint - vlt. auch aufgrund unzureichender Diagnostik (und deshalb vlt. auch falscher Behandlung) ungewiss.

    Hast Du wirklich verschiedene Schmerzmittel ausprobiert?
    Es könnte sinnvoll sein, sich in einer Schmerzambulanz vorzustellen. Meine erwähnte Kritik an Ärzten gilt zwar auch für diese, aber man bekommt Informationen, Handlungsoptionen. Es gilt die Devise: So wenig (auch verschiedene Medikamente gleichzeitig) wie möglich. Hinterfragen, was (wieviel) Ärzte verordnen...

    Über Schmerzmittel gibt es viel zu wissen. Und mMn. ist die Internetrecherche auch hier unerläßlich.
    Langfristig und höher dosiert belasten immer: NSAR (Ibuprofen, Paracetamol etc.) Organe (Leber/Niere/Herz) bzw. die Psyche/das Gehirn (Opioide, Drogen).

    Ibuprofen hilft zB oft bei Entzündungen - selten bei Nervenschmerzen.
    Paracetamol sollte grundsätzlich vermieden werden.

    Auch Medikamente gegen Depressionen können die Schmerzempfindlichkeit herabsetzen.

    Auch eher atypische Medikamente können gegen Schmerzen helfen.

    Nicht zuletzt Opioide helfen gegen - fast alle Typen von - Schmerzen. Und meist hellen sie die stark Stimmung auf - was oftmals auch ein Segen ist.
    Mit in diese Gruppe gehört natürlich auch Cannabis...
    Und genau diese starke Stimmungsaufhellung kann zum Problem werden:
    Zum einen benötigt man nahezu täglich eine höhere Dosis, um schmerzfrei und seelisch ok zu sein.

    Schon die Einnahme einer einzigen Tablette hat regelmäßig Entzugserscheinungen zur Folge. Mindestens in der Form stärkerer Depressionen (Ein kalter Entzug bei längerer höherer Dosierung hat noch viele weitere Symptome). Und es sind diese Depressionen, die die meisten Menschen dazu veranlassen, wieder zur Tablette zu greifen. Und man kann nicht sicher sein, dass diese Depressionen nur vorübergehend sind (eine Woche) oder dauerhaft sind.

    Cannabis zu rauchen, sollte sowieso niemals eine Option sein. Und auch nicht, ihn ausserhalb einer Apotheke zu erwerben.

    Dann erinnere ich mich noch, gelesen zu haben, dass Cannabis-Konsum - egal in welcher Form - bei Jugendlichen, deren Gehirn ja noch in der Entwicklung ist, zu dauerhaften, schweren Schäden (Psychosen etc.) führen kann.
    Die Gefahr könnte bei - ärztl. verordneten - Opioiden geringer sein bzw. nicht gegeben sein.

    Alles Gute!











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