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Thema: Warum Vitamin K mit Vitamin D nehmen?

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In dieser Diskussion geht es um "Warum Vitamin K mit Vitamin D nehmen?" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Noch neu hier
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    weiblich
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    22.10.2015
    Beiträge
    30

    Standard Warum Vitamin K mit Vitamin D nehmen?

    Hallo!
    Hat wer hier Erfahrung mit Vitamin D Mangel und kann mir erklären, was man dagegen unternehmen kann? Ich habe eine Kollegin im Büro, die ich nicht so gut kenne, aber essen ab und zu zu Mittag zusammen und wir haben vor einiger Zeit darüber geredet, sie hat eben gemeint, dass bei ihr einen extremen Vitamin D Mangel festgestellt wurde und sie Tabletten nehmen muss. Ich habe mich danach eingelesen und denke, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ich auch einen solchen Mangel habe gar nicht so klein ist, weil mehr oder weniger die Hälfte der Bevölkerung darunter leidet. Anscheinend haben wir nicht genug Sonne da und es ist schwer, selbst die nötige Menge an Vitamin D am Tag selbst zu produzieren. Ich habe auch gelesen, dass man als Vorbeugung auch solche Tabletten oder Tropfen nehmen kann, die leicht zu dosierien sind. Als in der Apotheke fragte, wurde mir gesagt, dass es kombinierte mit Vitamin K gibt. Ich habe aber nicht wirklich verstanden, warum das sein soll? Kennt sich wer aus? Ist es besser, wenn man solche kombinierte Mittel nimmt oder ist Vitamin D an sich ausreichend?

  2. #2
    Wohnt praktisch hier
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    61 Jahre
    Mitglied seit
    06.07.2015
    Beiträge
    1.692

    Standard AW: Warum Vitamin K mit Vitamin D nehmen?

    Hallo Aviendha,

    wenn Du nicht genau weist ob eine Mangel bei Dir vorliegt dann solltest Du schon einmal bei einem Besuch beim Hausarzt näher nachfragen. Das heisst per Labor könnte man nachweisen ob es bei Dir einen Mangel gibt oder nicht.

    Der Hintergrund ..-> Vitamin D und Vitamin K | Dr. Schweikart


    • Nierenerkrankungen
    • Erkrankungen von Galle oder Leber
    • bestimmten genetischen Störungen (z.B. einer Mutation der 1-a-Hydroxylase)
    • Erkrankungen der Nebenschilddrüse
    • granulomatösen Erkrankungen
    • Tumore
    • der Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Antiepileptika)
    • Magnesium-Mangel

    Wenn man dies vorher nicht abklärt und denkt OK viel hilft viel dann kann es in selten Fällen zu einer Hyperkalzämie kommen. Die regelrecht Lebensbedrohlich sein kann.
    Heute ist eine vegetarische/ vegane Ernährung nicht mehr ganz so selten ( ca. 8 % der Bevölkerung..). Es wird allerdings nicht immer an die Vitamine B (vor allem Vitamin B12) gedacht. In dem Fall kann es zu ganz diffusen Symptomen kommen. Die man mit allen möglichen Erkrankungen verwechseln kann.

    Gruss Stefan
    Geändert von StefanD. (01.06.2018 um 10:44 Uhr)

  3. #3
    Krankenschwester
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    29.03.2012
    Beiträge
    1.566
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Warum Vitamin K mit Vitamin D nehmen?

    Hallo Aviendha,
    lass Dich durch einschlägige Werbung nicht verrückt machen.
    In unseren Breitengraden reichen 10 - 20 Minuten pro Tag, in denen Hände und Gesicht ungeschützt der Sonne ausgesetzt sind, um den Körper dazu zu veranlassen die nötige Menge an Vit. D zu produzieren. Im Normalfall reicht diese Menge auch für die Wintermonate.
    Nur Menschen mit verschiedenen Erkrankungen wie z. B. Niereninsuffizienz, Rheuma, Schilddrüsen Erkrankungen oder Erkrankungen der Nebenschilddrüse, Krebs leiden an behandlungsbedürftigen Vit. D. Mangel.
    Fazit: Nicht einfach Vit. D kaufen und einnehmen. Zumindest vorab beim Hausarzt eine entsprechende Laborkontrolle veranlassen. Er weiß dann schon, was untersucht werden muss!
    Vit. D ist beim Knochenstoffwechsel bzw. für die Aufnahme von Kalzium wichtig.
    Vit. K ist für die Blutgerinnung wichtig. Unter anderem ein Gegenmittel für Markumar.
    LG gisie

  4. #4
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    16.02.2018
    Beiträge
    25

    Standard AW: Warum Vitamin K mit Vitamin D nehmen?

    Um erstmal zu wissen ob es sich um einen Mangel handelt solltest du doch lieber deine Werte von einem Arzt prüfen lassen. Ich denke nicht das man irgendwas nehmen sollte, ohne seine Werte zu kennen, auch wenn es hierbei nur um Nahrungsergänzungsmittel geht, das Geld kann man sich dann doch lieber sparen oder für was anderes nutzen. Andererseits muss ich noch dazu schreiben, was Allgemein das Thema Vitamin D betrifft, letztens habe ich über die Behauptung der ARD gelesen, nur 30% hätten einen Mangel, ja 30% haben einen schweren Mangel aber noch mehr ein Defizit was auch nicht gut ist. Was ein Defizit auslössen kann, sind sich die meisten auch nicht bewusst, z.B. wurde erforscht, dass die meisten Menschen mit einem Selbstmordversuch deutlich häufiger einen Vitamin D Defizit haben. Also denke ich, dass das Defizit auch sehr ernst genommen werden soll. Ich selber nehme auch Vitamin D (wegen meiner Sonnenallergie) in Kombination mit Vitamin K (für meine Gelenke), habe es bestellt und bin mehr als zufrieden. Ich nehme natürlich nichts bevor ich erst alles vom Arzt prüfen lasse, meine Werte waren nach einem Monat Einnahme top. Meine Nachuntersuchung ist jetzt Ende Juni, melde mich wieder, von meinem Gefühl her, kann ich sagen, dass ich fit bin und es mir recht gut geht.
    Geändert von gisie63 (13.06.2018 um 19:03 Uhr) Grund: Link entfernt, Werbung, bitte Regeln beachten

  5. #5
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    22.10.2015
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    30

    Standard AW: Warum Vitamin K mit Vitamin D nehmen?

    Hallo! @StefanD. : Vielen Dank für den Link! Ganz viele Informationen da, das hat mich eben interssiert was der Zusammenhang zwischen Vitamin D3 und K2 ist und warum man beides nehmen soll. @gisie63: Es gibt eben Vitamin K1 und K2. K1 kann man über die Nahrung schon einnehmen, aber K2 kann man versuchen zu aktivieren, das geht allerdings schwer, soweit ich verstanden habe. Aber ein Blutbild kann man sich ja machen lassen, das ist klar @BerndK: Danke, also du hast dir was vom Arzt verschreiben lassen, soweit ich verstanden habe? Ich sehe aber, dass es Mittel auch ohne Rezept gibt.

  6. #6

    Standard AW: Warum Vitamin K mit Vitamin D nehmen?

    Also ich muss sagen, dass ich über einige Aussagen in der Diskussionen ziemlich überrascht bin... Ich habe zwar selbst keine eigenen Erfahrungen mit einem Vitamin D Mangel gemacht, aber bei einer Freundin ist das leider der Fall gewesen... sie überdurchschnittlich oft erkältet gewesen, hatte unter einem Schlafmangel gelitten und war dementsprechend übermüdet gewesen, zudem war sie oft unruhig... Und als sie sich auch noch ein Stück Zahn abgebrochen hat, hat ihr eine Kollegin gesagt, dass das eben die Ursache sein könnte. Das mit der Sonne stimmt schon, aber es hilft leider auch nicht jedem. Seitdem sie ein Präparat unter anderem mit Vitamin D3 und Vitamin K2 nimmt, geht es ihr besser. Im Zuge dessen ist sie drauf gekommen, dass das Vitamin K für die korrekte Zufuhr des Kalziums an Knochen und Zähnen zuständig ist.

  7. #7
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    Standard AW: Warum Vitamin K mit Vitamin D nehmen?

    @ricciodimare: das habe ich nämlich auch gemeint. Man kann sich bemühen, wenn möglich Zeit in der Sonne verbringen, auch bei der Ernährung kann man was ändern, aber das reicht manchmal nicht und man kann anscheinend doch was unternehmen, indem man so was nimmt. Hat dieses Präparat deiner Kollegin geholfen? Was und wie viel nimmt sie davon? Wie schnell haben sich die Werte geändert?

  8. #8

    Standard AW: Warum Vitamin K mit Vitamin D nehmen?

    Die Sonne hilft soweit ich weiß nur dann, wenn man sich wirklich voll in die Mittagssonne und dergleichen legt... und das ohne Sonnencreme... und das wirkt sich dann wiederum auf die Haut aus. Also ich für meinen Teil denke, dass Präparate mehr Sinn machen. Ich habe meine Freundin gefragt, das sind rezeptfreie Tabletten mit zusätzlichem Kalzium und sie heißen D3 Solarvit K2 Osteo. Sie nimmt täglich zwei davon und hat gemeint, dass es ihr relativ rasch schon besser gegangen ist. Bezüglich der Werte hat sie mir nichts gesagt, aber sie hat mir erklärt, dass man ihr eine regelmäßige Einnahme über einen längeren Zeitraum empfohlen hat.

  9. #9
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    Standard AW: Warum Vitamin K mit Vitamin D nehmen?

    Zitat von ricciodimare Beitrag anzeigen
    Die Sonne hilft soweit ich weiß nur dann, wenn man sich wirklich voll in die Mittagssonne und dergleichen legt... und das ohne Sonnencreme... und das wirkt sich dann wiederum auf die Haut aus. Also ich für meinen Teil denke, dass Präparate mehr Sinn machen. Ich habe meine Freundin gefragt, das sind rezeptfreie Tabletten mit zusätzlichem Kalzium und sie heißen D3 Solarvit K2 Osteo. Sie nimmt täglich zwei davon und hat gemeint, dass es ihr relativ rasch schon besser gegangen ist. Bezüglich der Werte hat sie mir nichts gesagt, aber sie hat mir erklärt, dass man ihr eine regelmäßige Einnahme über einen längeren Zeitraum empfohlen hat.
    Danke für die Information. Ich werde auch selbst in der Apotheke mal wegen diesem Mittel fragen. Übrigens habe ich auch sensible Haut und kann mir nicht vorstellen auch lang genug in der Sonne zu liegen, um was zu erreichen. Und in den Wintermonaten hat man ja immer weniger Sonne. Was Vitamin K betrifft, habe ich mich jetzt auch eingelesen und man kann verschiedene Lebensmittel nehmen, die aber Vitamin K1 enthalten. Für den Kalziumwechsel im Körper braucht man Vitamin K2 und die Dosierung mit solchen Tabletten oder Tropfen funktioniert ja sehr leicht. Ob man die Werte von K2 überhaupt checken lassen kann, weiß ich auch nicht, aber ich werde mich noch erkundigen.

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