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Thema: Wer kann mir "aktiv" Helfen ?

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In dieser Diskussion geht es um "Wer kann mir "aktiv" Helfen ?" im "Psychische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Alter
    38 Jahre
    Mitglied seit
    13.09.2010
    Beiträge
    3

    Standard Wer kann mir "aktiv" Helfen ?

    Hallo Leute ,

    Ich bin schon seit geraumer zeit im Internet unterwegs ,um hilfe für mich zu finden,da ich nun dass "glück" hatte auf diese bzw. eure Seite zu stossen , will ich nun hier versuchen eine art von aktiver hilfe für mich zu finden .

    Ich bitte auch wirklich darum , dass sich nur die Menschen bei mir melden , die Wirklich an einer art aktiven Hilfe für mich teilhaben wollen , oder mich evtl. dorthin vermitteln könnten .

    Ich werde versuchen meine Symthomatik/belangen so kurz wie möglich zu halten , weil es sonst einfach zu viel zum lesen und zu viel zum Schreiben währe .

    Ich habe nach heftigen drogenkonsum ( Pilze und XTC "wo bei ich mir nicht sicher bin was für Tabletten das wahren " Cannabis und Hashisch ) vor ca. 2-3 Jahren bis heute folgende symthome .:

    Wirres Kopf gefühl , zittern am ganzen körper ( entweder aus angst oder aus körpereigenen symthomen ) , Lugnenschleim ( führt zu atemnot und druck auf der brust biss zur angst vor der angst ) . Ich war auch 2-3 Monate lang kaum in der lage zu gehen , dies hat sich aber wieder gebessert .

    weil ich diese besagten symthome habe , trau ich mich nicht vor die Haustüre und auch nicht zum arzt oder ins krankenhaus , obwohl ich dass schon sehr sehr lange tun sollte .

    Also wer kann mir helfen wohin soll ich mich wenden ? ich würde mich auch sofot ins krankenhaus einliefern lassen , jedoch nicht in die Psychatire !

    Wer kann mir aktive hilfe leisten und meint er weiss was mit mir los ist ?

  2. #2
    Krankenschwester
    Geschlecht
    weiblich
    Wohnort
    Neukirchen-Vluyn
    Mitglied seit
    27.08.2009
    Beiträge
    449
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Wer kann mir "aktiv" Helfen ?

    Lieber BJ1983!
    Das mit der Krankenhauseinlieferung ist so nicht praktikabel, denn Du mußt Dir vorstellen, daß die Kliniken Fachabteilungen haben die sich auf bestimmte Gebiete festgelegt haben.
    Es ist leider auch nicht möglich sich mit Zahnschmerzen an einen Gynäkologen zu wenden. Sorry,- das mag zwar vielleicht praktisch gehen, aber der Zahnarzt wird Dir da nicht weiterhelfen können, sondern eher denken: " Was soll ich denn jetzt damit machen?"
    Wenn Du Atemprobleme hast deren Ursache eine organisch heilbare Erkrankung ist, dann wird Dir zb. ein Pulmologe helfen können. Soll er jedoch eine Erkrankung behandeln deren Ursache keine organische Schädigung hat, dann ist das wenn ich das mal so nennen darf : rausgschmissenes Geld und rausgschmissene Zeit, mit anderen Worten Verschwendung.
    So einen Lungenschleim kann man mit höchstwarscheinlich mit Medikamenten behandeln. Ich befürchte aber, daß Dir alleine überhaupt nicht geholfen sein wird. Du solltest Deine Symtome offen mit Deinem Hausarzt besprechen und vielleicht ist Dir mit einer psychiatrischen Tagesklinik geholfen.
    Ich will ehrlich sein: Das Leben ist heutzutage sehr stressig und oftmals problembeladen. Ich würde mir die Probleme anderer Menschen nur ins Haus holen, wenn es sich um ein Familienmitglied oder um einen nahen Freund handelt, nicht wenn es um jemanden geht, der mir fremd ist.
    Mit zunehmendem Lebensalter sammelt man Erfahrungen damit, daß solche Hilfen wie Morastlaufen sind und daß diese nicht wirklich helfen, sondern daß man Gefahr läuft nur ein eigenes Helfersyndrom zu befriedigen.

    " Wasch mich, aber mach mich nicht naß." funktioniert im realen Leben nicht.

    Du verbaust Dir damit gerade selbst die Möglichkeit Dir effektive Hilfe zu holen, wenn Du dich nicht an die richtige Fachrichtung wendest. Das wird nichts halbes und nichts ganzes.-Wenn Du mit einem bestimmten Therapeuten oder mit einer Therapie schlechte Erfahrungen gemacht hast, dann bedeutet das nur, daß dies speziell für DICH nicht das richtige war. Für einen anderen Menschen kann das genau passend gewesen sein.
    Einen passenden Therapeuten zu finden bedeutet sicherlich, daß man sich viele anschauen muß. Vor allem, wenn der etwas sagt oder vorschlägt, daß einem im Moment nicht in den Kram paßt oder unangenehm ist, wird so eine Therapie gerne abgelehnt. Dabei wäre diese im Endeffekt manchmal sogar sehr hilfreich.
    Das kann aber keiner für Dich übernehmen. Du solltest Dir einige Termine machen und Dir ansehen, bei welchem Psychiater oder Psychotherapeuten Du dich am besten fühlst und dann eine richtige Therapie in Angriff nehmen. Es ist Dir nicht damit geholfen in irgendeiner Klinik die Zeit abzuliegen, die für Deine Problematik überhaupt nicht ausgestattet ist. Die Zeiten sind schon lange vorbei in denen Kliniken Patienten aufheben und verwahren können.
    Ich würde mir also bei den Neurologen ( die oftmals auch Psychiatrie als Fachgebiet haben) einige Termine machen im Laufe der nächsten Monate und mir ansehen, ob Du Dich da wohl fühlst.
    Es nutzt Dir kein Mensch, der Dich mit Wattebällchen bewirft und Dir vormacht: ALLES wird gut." Wir machen das alles SO wie Du dir das vorstellst. " Ich würde mal davon ausgehen, daß Du mit diesen Sätzen keine fachlich qualifizierte Hilfe erfahren wirst, auch wenn sich das fein anhören mag.
    Aus der Praxis kann ich Dir versichern, daß Du in einer Klinik anderer Fachrichtung in der Du mit einer psychosomatischen Erkrankung liegst keine großen Wunder erwarten kannst.

    Die können mit Dir überhaupt nichts anfangen und die wenigsten haben dort Zeit oder Verständnis für so eine Erkrankung. Das ist reine Zeitverschwendung.
    Du darfst nicht vergessen, daß dann neben Dir im Krankenhausbett vielleicht ein Patient liegt, der wegen einer bösartigen Erkrankung um sein Leben kämpft. Die Personaldecke ist dünn. Wenn Du Dir vorstellen kannst, wie Du das als Mitarbeiter relativieren würdest, dann leuchtet Dir ganz fix ein, daß das keine gute Idee ist eine andere Fachabteilung zu wählen, als die die zuständig ist. Zudem wird ein Arzt Dich nicht einfach auf eine andere Fachabteilung einweisen.
    Man geht auch nicht zum Metzger, wenn man Blümchen kaufen möchte.
    Ein Drogenkonsum kann sicherlich solche Symptome und Erkrankungen hervorrufen. Ich denke, daß Du das offen mit Deinem Arzt besprechen mußt, ob körperliche Schädigungen zurückgeblieben sind und in wie weit die behandelbar sind.
    Alternativ kann man einen Hellseher bemühen, der dann mit eines magischen Kugel Vermutungen anstellt.

    Was sagt denn die Drogenberatung , hat die keine Anlaufadresse für Dich ?Sicherlich sind die mit den Spätfolgen vertraut und haben Adressen für Dich.
    In einer anderen Krankenhausfachrichtung könnten die nichts anders tun, als Dich ein bißchen zu verwahren, und das ergibt leider überhaupt keinen Sinn, warum man soetwas machen sollte.
    Es gibt Patienten, die nach der Einnahme einer ihnen unbekannten Droge ins Koma gefallen sind und das Bewustsein nie wieder erlangt haben und vor sich hinvegetieren. Die Drogenberatung wird aber sicherlich nicht zu Dir nachhause kommen. Du kannst da ja erstmal anrufen und nachfragen.

    gute Besserung feli
    Geändert von feli (15.09.2010 um 08:49 Uhr)

  3. #3
    Fühlt sich wohl hier Avatar von sei
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    weiblich
    Mitglied seit
    21.10.2006
    Beiträge
    159

    Standard AW: Wer kann mir "aktiv" Helfen ?

    Hi BJ,
    da schließe ich mich feli vollkommen an.

    Vielleicht gibt es in deiner Gegend Uni-Kliniken?
    Die haben meist auch eine psychiatrische Ambulanz, wenn du es dringend machst kannst du auch ohne Termin hin und dann erst mal weitersehen was der Arzt so sagt ich selber habe da sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Es gibt einige Möglichkeiten, der Therapie.
    Ambulante Behandlung und Psychotherapie, Klinikaufenthalt, Tagesklinik evtl. mit anschließender Reha und sicher noch einiges mehr.
    Die Psychiatrischen Kliniken sind auch nicht mehr so schlimm, eigentlich kein großer Unterschied zu einem normalen Krankenhaus. Oft ist es sogar so schön dort das die Leute sich wesentlich wohler als zuhause fühlen, es wird sozusagen eine Last von ihren Schultern genommen, mehr auf sie eingegangen als es in jeder anderen Klinik möglich wäre, also ist das doch recht positiv. Niemand wird dich zu irgend etwas nötigen und letztendlich triffst du selber alle Entscheidungen die mit deiner Behandlung zu tun haben, du wirst die Kontrolle in der Psychiatrie nicht in andere Hände geben sondern sie behalten.

    Es ist aber auch gar nicht gesagt das du in eine Klinik musst, ich würde erst mal eine Ambulanz aufsuchen und alles auf mich zukommen lassen, mit dem Arzt die Probleme besprechen und seine Vorschläge anhören, das verpflichtet zu nichts.

    Grüße
    Das Glück kann man nur schätzen,wenn man das Unglück kennt.

  4. #4
    Ganz neu hier
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    maennlich
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    13.09.2010
    Beiträge
    3

    Standard AW: Wer kann mir "aktiv" Helfen ?

    Da ich in der nähe eine ziemlich große und bekannte uni-klinik mit der nötigen ausstattung habe , werde ich wohl versuchen den rat anzunehmen und mich dort hin begeben ..... danke nochmals für die guten tipps ...
    mal sehen ob es mir gelingt .

  5. #5
    Fühlt sich wohl hier Avatar von sei
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    21.10.2006
    Beiträge
    159

    Standard AW: Wer kann mir "aktiv" Helfen ?

    Hi BJ,
    wie gesagt ich habe da nur nette Ärzte kennengelernt und war vor allem mit der Ambulanz immer zufrieden, wenn es doch nicht passt kann man sich ja immer noch jemand anderen suchen.

    Wenn du da warst kannst ja mal posten wie es dir dort ergangen ist, würde mich interessieren.

    Liebe Grüße

  6. #6
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    maennlich
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    13.09.2010
    Beiträge
    3

    Standard AW: Wer kann mir "aktiv" Helfen ?

    okay werde hier weiterhin berichten ....

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