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Thema: Buch über Fibromyalgiebehandlung

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In dieser Diskussion geht es um "Buch über Fibromyalgiebehandlung" im "Rheumatische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1

    Standard Buch über Fibromyalgiebehandlung

    Guaifenesin als Fibromyalgiebehandlung

    Ich gebe zu ich war zunächst sehr skeptisch, dass ein Wirkstoff aus Gujak, der in vielen Hustenlösern ist tatsächlich bei Fibromyalgie helfen kann. Die Dosierung ist dabei anders und es wird nur Guaifenesin verabreicht und nicht die Hustenmittel als solche.

    In Deutschland ist soetwas für Patienten nur als eigenverantwortliche Einnahme möglich (einige Apotheken verkaufen reine Guiafenesinkapseln oder Pulver), da sich die Zulassung bei uns nur auf die Indikation Schleimlöser bezieht.

    Auch das Salycilat, das Rezeptoren blockiert verboten ist ,was zu einer Einschränkung im Leben führt, was kann man essen, trinken oder als Kosmetik nutzen usw.lies mich erst mal verhalten sein.

    Fakt ist, beim Lesen dieses Buches habe ich so manchen Patientenfall gelesen, der mit Fällen von mir bekannten Patientinnen vergleichbar war.



    Aus dem Buch

    Dieses Buch wurde mit einigem Zögern geschrieben. In meiner Praxis ist es schon immer mein Hauptanliegen gewesen, den Patienten zu helfen, die direkt zu mir kamen. In der Vergangenheit habe ich auch jede Werbung für meine Behandlungsmethode vermieden - ich wollte die Streitigkeiten vermeiden, die bei der Behandlung einer namenlosen Krankheit, deren Existenz andere Ärzte anzweifelten, unweigerlich auftreten würden. Aufgrund dieses Zweifels zögerte ich sogar, diese seltsame Krankheit mit meinen Kollegen und der großen Gruppe von Medizinern, deren Vorgesetzter ich war, zu besprechen. Bald jedoch merkte ich, dass mir keine andere Wahl blieb und ich ihre Zweifel einfach ignorieren musste, denn was in der Medizin wirklich zählt, sind die Ergebnisse - und die konnte ich vorweisen.
    Ich war auf mich selbst gestellt. Anhand von selbst gefertigten Skizzen versuchte ich meinen Patienten zu helfen, die Krankheit und den von mir empfohlenen Behandlungsverlauf zu verstehen. Meine von "Fibronebel" beeinträchtigten Patienten brauchten etwas Schriftliches zum Durchlesen für sich und ihre Familien zu Hause. Die Patienten benötigten anschauliches Material. Dieses Material wurde kopiert und unter vielen Fibromyalgikern, auch denen, die gar nicht meine Patienten waren, sowie deren Freunden, Verwandten und Nachbarn herumgereicht. In meinen wildesten Träumen hätte ich nie mit einer solchen Anzahl von Patienten aus den gesamten Vereinigten Staaten und schließlich aus der ganzen Welt gerechnet, die durch dieses Informationsmaterial den Weg in meine Praxis fanden.
    Als vor ungefähr 17 Jahren die Bezeichnung "Fibromyalgie" geprägt wurde, nahm ich diesen Terminus dankbar an, auch wenn es eine Fehlbezeichnung war! Endlich hatte diese alte Krankheit einen "richtigen" Namen bekommen, was dazu beitrug, dass sie von einigen Mitgliedern der Ärzteschaft mehr Akzeptanz erfuhr. Da diese Krankheit nun "offiziell" existierte, konnte ich mein Versteck verlassen. Obwohl meine Methode unkonventionell war und nicht der allgemeinen Lehrmeinung entsprach, wurde ich immer häufiger gebeten, Vorträge zu halten und Berichte zu schreiben über meine Erfahrungen mit Fibromyalgie und deren Begleiterscheinungen, von denen die Hypoglykämie (Unterzuckerung) am häufigsten auftritt.
    Während ich mehr über die namenlose Krankheit forschte und erfuhr, die wir jetzt Fibromyalgie nennen, bemerkte ich, dass ich selber daran litt - ein Vermächtnis meines Vaters, wie sich später herausstellte. Er trug das Gen in sich und gab es unwissentlich an meine beiden Schwestern und mich weiter. Im Laufe mehrerer Jahre bemerkte ich, wie meine drei heranwachsenden Töchter eine nach der anderen die gleichen Symptome entwickelten. Krankheiten nehmen eine besondere Bedeutung an, wenn sie die eigene Familie betreffen. Dass es meine Familie getroffen hatte, führte sicherlich dazu, dass ich meine Fähigkeiten noch mehr schärfte.
    Über lange Jahre setzten wir fünf verschiedene Medikamente ein, bis wir kürzlich das wirksamste und sicherste entdeckten. Nach meinem Erfolg mit dem ersten Medikament machte ich mir Gedanken über dessen Wirkungsweise. Dieses "Warum?" führte zu Möglichkeiten und dann zu Theorien, die ich gelegentlich änderte und anpasste, was ich auch weiterhin tun werde. Eine Theorie ist nur eine Vermutung, die auf möglichst vielen Fakten beruht. Fehler in unserer Theorie werden den Erfolg unserer Behandlung nicht schmälern. Meine Arbeitshypothese hat mich weiter angespornt, einschlägige Veröffentlichungen zu studieren, die monatlich neue und aufregende Informationen über die Physiologie der Zellen bringen. Oder um es einfach auszudrücken: Was wirkt, das wirkt. Meine Theorie ist im Kern so grundlegend, dass sie in vier einfachen Sätzen wiedergegeben werden kann:

    1. Es gibt eine vererbte Krankheit, die als Fibromyalgie-Syndrom (FMS) bekannt ist - ein Name, der in Wirklichkeit eine Fehlbezeichnung ist.

    2. Es existiert eine wirksame, sichere Behandlung mit einem sehr alten Medikament: Guaifenesin.

    3. Das ganze Krankheitsspektrum lässt sich als Unfähigkeit erklären, genügend Energie im betroffenen Gewebe zu mobilisieren.

    4. Hypoglykämie (Unterzuckerung) ist eine häufige Begleiterkrankung.

    Dieses Buch wurde ebenso aus Verzweiflung wie aus Hingabe an die Sache geschrieben. Die Verzweiflung kam mit zunehmendem Alter und meinem Anliegen, meine über 40-jährige Erfahrung in der Behandlung von Fibromyalgie weiterzugeben. Hingabe lässt sich als dringendes Bedürfnis übersetzen, die zahllosen Patienten mit Information zu versorgen, die selbst die Verantwortung für die erfolgreiche Behandlung ihrer Krankheit übernehmen müssen. Die Patienten verlassen sich darauf, dass die Ärzte ihre Krankheit diagnostizieren und ihre Symptome lindern. Wir legen ihnen ans Herz, sich einen Arzt zu suchen, der bereit ist, mit ihnen zusammen den Behandlungsplan zu befolgen und das - meiner Meinung nach - Wundermedikament Guaifenesin anzuwenden. Gleichzeitig ist es unrealistisch für einen Patienten, zu erwarten, dass der Arzt ihm hilft, wenn er sich nicht gleichzeitig selber hilft - dies bedeutet, die in diesem Buch beschriebenen Behandlungsanweisungen sehr sorgfältig zu befolgen.
    Mir ist klar, dass manche Leute behaupten werden, wir hätten dieses Buch aus rein kommerziellen Gründen geschrieben. Kritiker mit akademischem Hintergrund werden darauf hinweisen, dass die Wirksamkeit einer Behandlung mit Guaifenesin nicht durch eine Doppelblindstudie erwiesen ist. Technisch bewanderte Kritiker werden sich fragen, warum wir uns so tief auf die Biochemie einlassen, wo wir doch so wenige Beweise haben. Einige dieser Skeptiker werden zweifellos den Eindruck haben, dass wir es uns bei der Behandlung einer so komplexen Krankheit mithilfe eines so simplen Medikaments zu einfach machen.
    An dieser Stelle möchte ich zu jedem Kritikpunkt Stellung nehmen. Als Erstes bin ich davon überzeugt, dass dieses Unternehmen profitabel sein wird. Der gute, altbewährte Unternehmergeist kann hier nicht schaden. Zweitens, wurde an der Universität von Oregon der Versuch unternommen, den Erfolg unserer Behandlung durch eine Doppelblindstudie aufzuzeigen. Dieser Versuch misslang aufgrund einiger Fehler - Fehler, die wir mittlerweile beheben können. Als Berater der Studie trage ich einen Teil der Verantwortung für ihr Scheitern. Der erste Fehler entstand durch meine Unwissenheit, dass die Wirksamkeit von Guaifenesin, die Gegenstand unseres Tests war, von bestimmten Präparaten blockiert wird. Der zweite Fehler bestand darin, dass Hypoglykämiker nicht grundsätzlich aus der Studie ausgeklammert wurden. Dennoch möchte ich der Familie Scott, durch deren großzügige Unterstützung das Projekt zustande kam, versichern, dass uns das bei der Studie erworbene Wissen ein großes Stück weitergeholfen hat - wenn uns auch leider der Standard einer erfolgreich durchgeführten Studie noch fehlt.
    Zu guter Letzt möchte ich noch die Befürchtungen der chemisch bewanderten Minderheit ansprechen. Bitte seien Sie sich bewusst, dass die von mir beschriebene Chemie auf dem Stand ist, der bei Herausgabe dieses Buches aktuell war. Meines Erachtens werden zukünftige Entwicklungen in der Biochemie aufzeigen, dass unsere Theorie stimmig ist. Wenn wir Recht haben, wird bald so manches Geheimnis der Fibromyalgie gelüftet.
    Millionen von unbehandelten Patienten, von denen viele schreckliche Qualen erleiden und verzweifelt nach Information suchen, haben mich dazu bewogen, dieses Buch zu schreiben. Wir versuchen, all die Briefe und E-Mails zu beantworten, die zu Hunderten unsere Praxis erreichen, aber wir brauchen auch Zeit für unsere eigenen Patienten und um die vielen Anrufe entgegenzunehmen. Tagtäglich hören wir traurige und komplexe Geschichten. Ich kann mich auch an Tausende von Gesichtern, verletzten Seelen, zerstörten Beziehungen und tragischen Leidensgeschichten aus vier Jahrzehnten Arbeit in meiner Praxis erinnern. Besonders aber erinnere mich an die Fälle, in denen wir versagten. Doch jeder Lösung geht ein Prozess von Versuch und Scheitern voraus.
    Unseren Erfolg verdanken wir unseren Patienten, von denen wir lernen durften. Ihre Beobachtungen von scheinbar unbedeutenden Kleinigkeiten und ihre Bereitschaft, ihre Erfahrungen weiterzugeben, waren für uns alle von unschätzbarem Wert. Ich widme dieses Buch den Patienten, die uns zur Seite standen und während unserer Versuchsphase unsere Lehrer waren. Sie waren und sind nach wie vor das Fleisch und Blut meiner Erkenntnisse über Fibromyalgie und "Fibroglykämie". Sie haben dazu beigetragen, dass ich Ihnen dieses lebensrettende Programm, das in diesem Buch beschrieben ist, zur Verfügung stellen kann. Ich bedanke mich bei ihnen und weiß, dass Sie dasselbe tun werden.
    R. Paul St. Amand, M.D.
    Quelle : www.guaifenesin.de

    Dort findet man dieses Buch
    Liebe Grüße

    Silke Uhlendahl




    meine Forumsbeiträge sind keine therapeutischen Ratschläge und eretzen nicht den Besuch bei deinem Arzt oder Heilpraktiker.

  2. #2
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    Standard AW: Buch über Fibromyalgiebehandlung

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    1.6 Werbung und Links

    Das posten von nützlichen Links im Forum ist erlaubt. Beiträge, die lediglich der Werbung dienen sind nicht erwünscht. Auch das starten eines Themas mit einem Link als Hauptinhalt des Themas ist nicht erwünscht. Moderatoren und Administratoren haben das Recht, jeden Link ohne Begründung zu entfernen und einmal entfernte Links dürfen nicht erneut gepostet werden. Werbung für Medikamente ist grundsätzlich Verboten. Das nennen von Medikamentennamen ist erlaubt, wenn es dem Thema dienlich ist. Dosierungsanleitungen zur Selbstmedikation sind verboten.


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  3. #3

    Standard AW: Buch über Fibromyalgiebehandlung

    Es soll keine Werbung sein im hergebrachten Sinn, sondern eine persönliche Buchempfehlung zum Thema Fibromyalgie.

    Ich habe keinerlei persönlichen Nutzen falls jemand das Buch kauft. Und distanziere mich davon dafür Verkaufswerbung zu machen.

    Falls es möglicherweise noch jemand außer mir hier bereits gelesen hat fände ich einen Meinungsaustausch interessant.

  4. #4
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    Standard AW: Buch über Fibromyalgiebehandlung

    Hinweis zur Guaifenesin-Therapie von Dr. Amand:

    1. Das Mittel Guaifenesin ist auch in den USA zur Therapie der Fibromyalgie nicht zugelassen, obwohl Amand seit mehr als 3 Jahrzehnen damit angeblich tausende Fibromyalgie-Patienten heilt.

    2. Eine vor einigen Jahren durchgeführte Studie zeigt die Wirkungslosigkeit. Danach änderte Amand das Behandlungskonzept, und machte Salicylate für die Unwirksamkeit der Therapie verantwortlich.
    Für das geänderte Konzept liegen keine Studie vor. Außer anekdotischen Berichten gibt es keine überprüfbaren Nachweise.

    3. Die von Amand vertretene Theorie zur Ursache der Fibromyalgie hat in der internationalen Forschung keine Bestätigung gefunden.

    4. Das von Frau Uhlendahl besprochene Buch hat keine wissenschaftliche Anerkennung. Ein untrügliches Indiz dafür ist auch die Publikation über "Books on Demand".

    Zur Information über die Erkrankung:

    Informationen der Universitätsklinik Heidelberg zu Krankheitsbild und Behandlungsmöglichkeiten

    Offizielle Homepage der Deutschen Fibromyalgie-Vereinigung e. V.


    Pianoman
    Geändert von Pianoman (30.08.2009 um 14:41 Uhr)
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  5. #5

    Standard AW: Buch über Fibromyalgiebehandlung

    Ja es gibt keine wissenschaftliche Anerkennung dieser vorgestellten Therapie

    Ich habe mit Betroffenen Austausch gehabt, die mir berichtet haben, dass sie eine deutliche Besserung unter Guaifenesin erlebt hätten.

    Das sind lediglich Berichte ob es Tatsachen sind, kann ich nicht verifizieren, darauf möchte ich auch noch einmal ausdrücklich hinweisen. Ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass es sich sicher um die richtige Therapie handeln würde!

    Der theoretische Ansatz war für mich einfach interessant.

    Vielleicht gibt es ja auch hier Betroffene, die das bereits probiert haben und berichten können, dass es genau nicht geholfen hat oder nicht durchführbar war, wegen der Salicylateinschränkungen.

    Oder evtl auch positive Berichte.

  6. #6
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    Standard AW: Buch über Fibromyalgiebehandlung

    Frau Uhlendahl,

    wenn die Kausalität eines Therapiekonzepts (höchstwahrscheinlich) falsch ist, trotzdem aber die Therapie einen subjektiv wahrgenommenen Erfolg zeigt, spricht man da nicht vom Placebo-Effekt ?

    Nur mal so gefragt.


    Pianoman
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  7. #7

    Standard AW: Buch über Fibromyalgiebehandlung

    Vielleicht kann ja jemand mal genau erklären, an welcher Stelle und warum die Kausalität des Konzeptes von Dr. Amand falsch ist.

    Welche Zusammenhänge hat die angeführte Studie aufgedeckt? Wo kann ich diese Studie zur Einsicht bekommen?

    Wenn Fibromyalgiepatienten dadurch weniger Schmerzen haben - und sei es durch einen Placeboeffekt- kan es ein Gewinn sein oder?

    Gibt es nachgewiesene Schäden bei dieser Therapie? Wenn ja welche und wo dokumentiert?

  8. #8
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    Standard AW: Buch über Fibromyalgiebehandlung

    Hier, Frau Uhlendahl, ist die Studie,

    http://www.myalgia.com/guaif2.htm

    Wichtigster Text:
    This study achieved 2 "firsts" in fibromyalgia research: (1) it is the longest double blinded controlled trial that has ever been undertaken in fibromyalgia patients – most studies have only lasted 12 weeks or less; (2) it is the first fibromyalgia study that evaluated fibromyalgia nodule size and consistency in 24 separate locations. Due to the large number of variables that were tested and the length of the study, a very large data base was generated – altogether 21,000 separate cells were used in the Excel database. Unfortunately this study was not able to confirm the anecdotal observations on the efficacy of guaifenesin in the treatment of fibromyalgia patients. There are several possible reasons for this observed lack of efficacy that need to be considered. (...)


    (...)This study provides persuasive evidence that the improvement was not due to a disease specific effect of guaifenesin on the underlying pathophysiology of fibromyalgia.


    Diese Studie beinhaltet gleich zwei "Premieren" der Fibromyalgie-Forschung: Erstens ist sie die längste doppelt verblindete, kontrollierten Studie, die jemals bei Fibromyalgie-Patienten durchgeführt wurden - die meisten Studien haben dauerte nur 12 Wochen oder weniger. Zweitens, es ist das erste Fibromyalgie-Studie, bei der Größe und Konsistenz von Fibromyalgie Knoten an 24 verschiedenen Stellen untersucht wurden. Aufgrund der großen Anzahl von Variablen, die getestet wurden und die Dauer der Studie, wurde eine sehr große Datenbank erzeugt - insgesamt 21.000 separate Zellen wurden in der Excel-Datenbank verwendet. Leider ist diese Studie nicht in der Lage, die anekdotischen Beobachtungen über die Wirksamkeit von Guaifenesin bei der Behandlung von Fibromyalgie-Patienten bestätigen. Es gibt mehrere mögliche Gründe für diese zu beobachtende Mangel an Wirksamkeit, die es zu betrachten. (...)

    (...)Diese Studie liefert überzeugende Beweise, dass die Zustandsverbesserung (der Patienten Dr. Amands) nicht auf eine krankheitsbezogene spezifische Wirkung von Guaifenesin im Hinblick auf die (von Dr. Amand angenommene) Pathophysiologie der Fibromyalgie zurück zu führen ist.
    Hier noch ein weiterer, sehr differenzierter Artikel:

    http://web.mit.edu/london/www/guai.html


    Pianoman (Mod.)

    Ps.: Nur so am Rande erwähnt, Frau Uhlendahl. Wenn Sie einen Thread mit einer Buchbesprechnung eröffnen, sollten Sie vorher vielleicht mal ein wenig recherchieren.
    Geändert von Pianoman (30.08.2009 um 23:35 Uhr)
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  9. #9

    Standard AW: Buch über Fibromyalgiebehandlung

    Danke für die Recherche der Links!

  10. #10
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Buch über Fibromyalgiebehandlung

    Hier noch ein bisschen aus der Welt der Hokuspokus-Hexentanz-"Medizin"

    Aus der Kategorie nix genaues weiß man nicht, aber wenn die Autorin schreibt es ist toll dann muss es das auch sein....
    Allgemeines über Guaifenesin

    Die Wirkungsdauer von Guaifenesin beträgt ungefähr 12 Stunden, deshalb sollten zwischen den Tabletteneinnahmen etwa 12 Stunden liegen.
    Guaifenesin hat keine bekannten Nebenwirkungen und ist ein sehr sicheres Medikament, das sogar schon von Kindern bedenkenlos genommen werden kann.
    Die Tabletten sollten reines Guaifenesin enthalten, das in 600 mg Tabletten oder Kapseln verpackt ist.
    Guaifenesin wird schon jahrzehntelang als Schleimlöser verwendet. Es ist zur Zeit unser stärkstes und effektivstes Medikament um die Fibromyalgiesymptome rückgängig zu machen.
    Eine Verschlechterung oder neu auftretende Symptome nach der Tablettenaufnahme signalisieren, dass die richtige Dosis erreicht ist, die Umkehr begonnen hat und Guaifenesin wirkt.
    Im Verlauf der Umkehr, erscheinen zuerst ein paar gute Stunden, dann ganze Tage und schließlich Wochen, in denen es einem deutlich besser geht.
    Zwei Monate mit der richtigen Dosis, scheiden die angesammelten Stoffwechselabfälle eines ganzen Jahres aus. Folglich braucht man umso mehr Zeit zur völligen Genesung,
    je länger die Krankheit vorher bestanden hat. Die neuesten Einlagerungen reinigen sich zuerst und die ältesten am Schluss.

    Quelle


    Es ist nicht der einzigste Artikel auf dieser HP der mir die Haare zu Berge stehen lässt.

    Zudem obigen Zitat , gibt es eine tolle Ergänzung...
    Es ist das "Dankschreiben einer Userin, komisch kommt mir doch vor das dieses Präperat scheinbar eine Krankheit heilen kann die durch einen Gendefekt endstanden ist,
    warum gibt es eine Kaffeeepause, wenn doch dieser unter keinen Umstzänden getrunken werden soll (erfährt man auf Ihrer HP)

    Auswertung des Treffens von Fibromyalgiekranken mit Dora Maier am 14. 07. 07 in Setzingen


    Insgesamt nahmen an diesem Treffen 33 Personen teil. Die Gäste waren aus den Bundesländern Baden-Würtemberg, Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt sowie aus Österreich und der Schweiz angereist. Von unserem Forum nahmen 5 Personen teil.

    Das Thema des in Seminarform durchgeführten Treffens war „ Salizylate".
    Zunächst erläuterte Dora in Kurzform nochmals den Gendefekt, an welchem wir aller Wahrscheinlichkeit nach leiden. Als sie die Auswirkungen infolge dieses Gendefektes aufzählte, konnte man bei den Zuhören intensiv zustimmendes Kopfnicken beobachten. Als nächstes erfolgte eine allgemeine Erläuterung zur Bedeutung pflanzlicher Salizylate und der Verwendung künstlicher Salizylate. Mit besonderem Interesse wurden die Ursachen von Blockierungen verfolgt, die Dora in sehr anschaulicher Form darlegte. Sie stellte dazu in exakter Weise Dr. Amands Erläuterungen zu dieser Thematik ( siehe Buch von Dr. Amand ) vor. Zwei wichtige Hinweise zu einer Organisation ( Feingold / Allergiker gegen pflanzliche Salizylate ) und einer Selbsthilfegruppe, über die man sich ebenfalls online informieren könne, rundeten ihren ersten informativen Teil ab. Da ich persönlich diesbezüglich im Internet noch nicht fündig geworden bin, werde ich mich noch einmal mit Dora in Verbindung setzen und dann die entsprechenden Links unter der speziellen Thematik einstellen.

    Im zweiten Teil des Treffens wurden nach einer genüsslichen Kaffee- bzw. Erfrischungspause praktische Hinweise und Erfahrungen weiter gegeben. Folgende Eckpunkte wurden einbezogen: 1. Wie erkenne ich eine Blockierung? Um festzustellen, ob der Körper durch Salizylate blockiert ist, eignet sich folgende Methode: Man nimmt kurzzeitig eine wesentlich höhere Dosis des Guaifenesins. Verstärken sich die Schmerzen erheblich, kann keine Blockierung vorliegen und man geht zur persönlichen Dosierung zurück. Treten keine vermehrten Schmerzen auf, scheint der Körper blockiert zu sein und man kontrolliere nun sehr gewissenhaft insbesondere alle kosmetischen Produkte. Aber wie wir wissen, können ja auch Medikamente oder Extrakte in Nahrungsmitteln zu Blockierungen führen, also auch dort eine gewissenhafte Kontrolle durchführen. Im Zweifelsfall denke ich, sollte man sich nicht scheuen, Dora oder andere erfahrene Patienten dieser Therapie anzusprechen. 2. Was tue ich bei extrem stark auftretenden Schmerzen bereits zu Beginn der Guaifenesintherapie? Die Therapie sollte unterbrochen und noch einmal neu begonnen werden. Die Anfangsdosis sollte nun halbiert werden. Nach Absprache bekommt man in der Angertor - Apotheke auch eine niedrigere Menge Guaifenesin in Kapseln eingefüllt. Dann weiter verfahren wie gewohnt. 3. Ist bei Gartenarbeit unbedingt ein Salizylatschutz notwendig? Ja, unbedingt sollten Handschuhe verwendet werden, um sich so vor den frischen Säften der Pflanzen zu schützen. Eingetrocknete Säfte verlieren ihre blockierende Wirkung. Bitte nicht vergessen: Auch beim Gestalten von Blumengebinden oder Aussäubern von Gestecken oder Sträußen immer Handschuhe benutzen. 4. Wann kann ich davon ausgehen, dass in einem kosmetischen - oder Pflegemittel Salizylate enthalten sind? Wenn bei diesen Mitteln nur ein lateinischer Pflanzenname angeführt ist, kann man davon ausgehen, dass ein Extrakt beigefügt ist. Öle, Gelees und Extrakte von Pflanzen blockieren fast immer, sollten also bei Kosmetikas und auch bei Haushaltspflegemitteln tabu sein. Auch das Abwaschmittel Palmoliv scheint blockieren zu können! Auch Bienenprodukte können auf der Haut blockieren, während der Genuss ( außer Pollen und Gelee Royal ) unbedenklich, ja sogar gesund ist. ( außer bei Hypoglykämie ). Mineralien blockieren ohne Pflanzenzusätze nicht. Homöopathische Mittel können blockieren. Nivea ( mit Duftstoffen ) sind o.k. Für Mundwasser die Alternative: Gagarismaspülung verdünnt nutzen. Als Lutschbonbons eignen sich z. Z.Wick+C , Werters Echte Als Abschluss dieses von 14 - 18 Uhr stattfindenden Treffens wurden mehrere Erfahrungsberichte zur Wirkungsweise der Guaifenesintherapie dargeboten und eine Umfrage zur Krankheit Fibromyalgie meinerseits und mit Beates intensiver Hilfe erfolgreich durchgeführt. Meine Einschätzung zur Vorbereitung und Durchführung des Treffens: Das Treffen wurde bestens und bis in alle Einzelheiten gut durchdacht, vorbereitet. Dafür allen Beteiligten ein großes Dankeschön! Der Gemeinderaum strahlte Gastlichkeit und Sauberkeit aus. Mit ausgestellter Literatur, Kosmetikas ohne Salizylate und einem herrlichen Buffet sowie ein strahlendes Lächeln Doras wurden die Besucher herzlich willkommen geheißen. Dora führte sehr versiert und offen die genannte Thematik vor und leitete sehr feinfühlig das Seminar, so dass die Zeit wirklich optimal genutzt werden konnte und die Disziplin der Gäste hervorragend war. Die Kreisaufstellung der Stuhlreihen trug zum gemeinsamen positiven Erlebnis bei. Als „Leckerli" in der Pause und nach der Veranstaltung konnte man sich an selbstgefertigten Speisen und Getränken laben. Ein kleiner Unkostenbeitrag wurde dafür gern in die Kasse des Vertrauens gesteckt. Außerdem hatte Dora den Fibros die Möglichkeit gegeben, Nahrungsmittel u. Ä., sowie auch fachliche Bücher und Textblätter zum Einkaufs/ Herstellungspreis bei ihr vor und nach der Veranstaltung zu erwerben. Alles in Allem eine gelungene Veranstaltung, bei welcher ich den Fahrtweg von insgesamt 1300 km gern in Kauf nahm.
    Quelle
    Mir graust immer mehr....
    Übrings Salizylate die in der Narung vorkommen sind unbedenklich, auch so nachzulesen auf ihrer HP...
    Geändert von Patientenschubser (31.08.2009 um 09:50 Uhr)


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