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Thema: Unnötige Untersuchungen

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In dieser Diskussion geht es um "Unnötige Untersuchungen" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #21
    Glaubt an nix!
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    maennlich
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    15.04.2007
    Beiträge
    1.207

    Standard AW: Unnötige Untersuchungen

    Hier wird nicht objektiv beurteilt.
    Die eigenen Erfahrungen zählen, und das gute Gefühl, nichts anderes.
    Ist schon recht, faberge, ist schon recht.

    Wissen Sie eigentlich, wie lange Ihnen Ihre individuellen Erfahrungen sagen, "Ich bin gesund!", bevor ein Pankreaskarzinom oder ein malignes Melanom anfängt, Ihnen Schwierigkeiten zu bereiten ?

    Zu lange.
    People are told lies.
    There are 40 million websites and 39.9 million tell lies, sometimes outrageous lies.
    They mislead cancer patients, who are encouraged not only to pay their last penny
    but to be treated with something that shortens their lives.
    At the same time, people are gullible. It needs gullibility for the industry to succeed.
    It doesn't make me popular with the public, but it's the truth.
    Edzard Ernst über Alternativmedizin

  2. #22
    Jule77
    Gast

    Standard AW: Unnötige Untersuchungen

    Zitat von faberge Beitrag anzeigen
    Man kann wohl nie von Anfang an mit Bestimmtheit sagen, dass es sich um psychosomatische Beschwerden handelt. Wenn jedoch, wie bei mir, die Symptome immer gleich sind, erübrigt sich doch wohl eine immer wiederkehrende Untersuchung im gleichen Schema. Man wird wohl keine anderen Ergebnisse erzielen. Das meine ich mit "Unnötige Untersuchungen".
    Na ja, ihr Eingangsposting hörte sich aber ganz anders an. Sie beklagten sich, dass ihnen eine (ihrer Ansicht nach) wichtige Untersuchung vorenthalten würde.

    Habe gelesen, dass selbst bei Darmkrebs mit Metastasen im Endstadium diese Schwedenkräuter geholfen, und das Leben bei der jungen Frau zurückgebracht haben. Bei mir haben diese Schwedenkräuter bei Ohrenschmerzen, Warzen, Magenverstimmung und Verdauungsbeschwerden geholfen.
    Schlimmer geht es ja wohl nicht mehr. Sie vergleichen metastasierenden Darmkrebs mit ihren Verdauungsbeschwerden und schlussfolgern, wenn ein "Kräuterlikörchen" hilft, wenn es mal im Magen zwackt, hilfts auch bei Krebs im Endstation.

    Was verliert der Patient also, wenn er dieses gesunde Naturprodukt täglich konsumiert?
    Seinen gesunden Menschenverstand, zumindest wenn er meint, mit Schwedenkräutern könne man den Verlauf schwerwiegender Erkrankungen positiv beeinflussen. (oder sein Geld für wirkungslosen Quatsch...oder sein Leben/seine Gesundheit, weil wichtige Therapien zugunsten dieses Blödsinns vernachlässigt werden...oder,oder,oder)

    Sich bei der Beurteilung von Ansichten anderer auf Beschreibungen einzelner zu berufen, die ihre Meinungen z.B. bei "wikipedia" einstellen ist wohl mehr als dürftig
    Ach, ihre Argumentation "Ich hab da mal gelesen, dass Schwedenkräuter einer Sterbenskranken neues Leben eingehaucht haben" ist natürlich ein ganz anderes Niveau!
    Außer persönlicher Anekdötchen und solch "guter" Ratschläge, sich für einen Beweis der Wirksamkeit der Magnetfeldtherapie doch mal an den Hersteller dieser Geräte zu wenden, haben sie argumentativ nichts zu bieten...und das ist mehr als dürftig!

  3. #23
    Rettungsassistent Avatar von Patientenschubser
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Unnötige Untersuchungen

    Wenn ich das lese, denke ich da sollte man es halten wie Dieter Hallervorden es schon in den 1975iger richtig erkannt hat.

    "Debededehakape - Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen"

    Kräuterlikörchen gegen Krebs... da fehlen mir echt die Worte


    __________________________________________________ _____
    "Was soll das heißen, ich hätte KEINE Gefühle?
    Ich bin immerhin schmerzempfindlich!"





  4. #24
    Ärztin (Innere Medizin / Kardiologie)
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Unnötige Untersuchungen

    @faberge
    Ich denke, Sie verstehen viel zu wenig von der Materie, als dass Sie meinen Patienten zu Kräutern raten sollten. Also bitte ich Sie, so etwas sein zu lassen. Gerade erst wurde von der Deutschen Gesellschaft für Onkologie durch Studien widerlegt, dass Hilfsstoffe wie Selen und Zink etwas in der Krebstherapie bewirken. Das gleiche wird den Kräutern auch widerfahren.
    Wenn Sie schon solche Vorschläge machen: ich hoffe doch sehr, dass man die Kräuter, wenn Sie diese dem Patienten schon empfehlen, auch intravenös applizieren kann. Denn dieser Patient kann aufgrund der Erkrankung nichts mehr enteral zu sich nehmen!!

  5. #25
    Christiane
    Gast

    Standard AW: Unnötige Untersuchungen

    Ich glaube, ihr habt faberge missverstanden. Natürlich nützen Kräuter bei Krebserkrankungen rein gar nichts. Aber der Alkohol im Kräuterschnaps betäubt den Kopf. Die gesundheitlichen Probleme erscheinen weniger krass, das Leben wird erträglicher.

    PS: Das ist natürlich nicht zum Dauergebrauch geeignet. Die Leber rächt sich irgendwann.
    Geändert von Christiane (11.07.2010 um 15:12 Uhr) Grund: Ergänzung

  6. #26
    Noch neu hier
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    11

    Standard AW: Unnötige Untersuchungen

    Ich komme mir hier vor, wie zu Zeiten der Inquisition.
    Ihr fallt über einen her, wie reudige Hunde... und sowas will Menschen helfen. Es sind nur Vorschläge und Ideen, die hier eingebracht werden. Entweder man probiert sie aus, oder lässt es.
    Warum sterben dann immer noch so viele Menschen z.B. an Krebs, wenn ihr so schlau seid.

    Meine Meinung ist, dass, ehe ich nicht alles versucht habe, auch wenn es noch so unglaublich scheint, könnte ich niemals mit reinem Gewissen kleinbei geben.

    Ihr lasst nichts anderes zu, weil solche Mittelchen ja niiiiemals helfen können, obwohl sie es schon immer tun.

    Keine Chance für Kräuter, weil "Was nicht sein kann, dass nicht sein darf", als weg damit!

    Dabei geht es ja nicht nur um Kräuter, sondern um alle alternativen Methoden im allgemeinen, die dem Patienten außerhalb der Schulmedizin helfen können.

  7. #27

    Standard AW: Unnötige Untersuchungen

    Es kommt immer auf die Situation und Kombination an. Es muss/kann sich ergänzen.





    Hast du bzgl. einer chronischen komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung alternative Vorschläge?
    Geändert von spokes (13.07.2010 um 10:42 Uhr)

  8. #28
    Glaubt an nix!
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    15.04.2007
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    1.207

    Standard AW: Unnötige Untersuchungen

    @faberge

    Ich bin selbst Pharmareferent...
    Ehrlich ?

    Ich komme mir hier vor, wie zu Zeiten der Inquisition.
    Ihr fallt über einen her, wie reudige Hunde... und sowas will Menschen helfen.
    Es ist doch immer wieder schön anzusehen, die Mutation vom altruistischen Mitmenschen mit Heilerambitionen und Hausmittelchen im Angebot zur vuvuzuelenden Furie, wenn sich keiner mit den Mittelchen heilen lassen will.
    Für die "reudigen Hunde" gibt´s ´ne gelbe Karte.

    Es sind nur Vorschläge und Ideen, die hier eingebracht werden. Entweder man probiert sie aus, oder lässt es.
    Wenn hier Therapieempfehlungen abgelehnt oder kritisiert werden, dann liegt das üblicherweise daran, dass die Verfahren oder Produkte ihre Untauglichkeit schon längst bewiesen haben.
    Was wollen Sie eigentlich ? Beifall für obskuren Quatsch ? Applaus für Kräuterschnäpse gegen Darmkrebs ?

    Warum sterben dann immer noch so viele Menschen z.B. an Krebs, wenn ihr so schlau seid.
    Weil Menschen an der einen oder anderen Krankheit sterben. Üblicherweise dann, wenn das alternde biologische System seinen Verschleiß und/oder Schädigungen nicht mehr kompensieren kann.

    Bei den Männern ist einer der häufigsten Krebsformen der Lungenkrebs. Fast alle Krebsopfer sind Raucher.
    Wenn die Raucher mit dem Rauchen aufhören würden, würden die dann nicht mehr an Krebs sterben, wohl aber an irgend einer anderen Erkrankungen. Allerdings hätten Sie, faberge, ein dämliches Argument weniger.

    Übrigens sterben immer noch die meisten Menschen an Erkrankungen des Herz- und Kreislaufsystems. Nur so nebenbei.

    Meine Meinung ist, dass, ehe ich nicht alles versucht habe, auch wenn es noch so unglaublich scheint, könnte ich niemals mit reinem Gewissen kleinbei geben.
    Da kann man ja von Glück reden, dass Jungfrauenverbrennungen derzeit außer Mode sind.

    Ihr lasst nichts anderes zu, weil solche Mittelchen ja niiiiemals helfen können, obwohl sie es schon immer tun.
    Wer hindert Sie denn daran, sich mit Trebens Alibi-Schnaps vollzudröhnen ? In anderen Ecken Deutschland nehmen sie dafür Klosterfrau Melissengeist, und wer es ganz edel mag, süffelt die Chartreuse. Die war auch mal ein Heilmittel des Kartäuser-Ordens.

    Keine Chance für Kräuter, weil "Was nicht sein kann, dass nicht sein darf", als weg damit!
    Können Sie hier irgendwo etwas gegen die Phytotherapie lesen ? Allerdings hat Trebens Gebräu mit einer der pharmakologischen Pflanzenheilkunde nur wenig zu tun. Im Grunde nichts.

    Dabei geht es ja nicht nur um Kräuter, sondern um alle alternativen Methoden im allgemeinen, die dem Patienten außerhalb der Schulmedizin helfen können.
    Alternative Methoden in der Medizin haben - je nach dem, wie Sie`s sehen wollen - entweder oft genug bewiesen, dass sie nicht wirken, oder eben niemals bewiesen, dass sie wirken.

    Wissen Sie, wie man Alternativmedizin nennt, die bewiesen hat, dass sie wirkt ?
    Medizin !
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  9. #29
    Ärztin (Innere Medizin / Kardiologie)
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    37 Jahre
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Unnötige Untersuchungen

    @faberge
    Wenn du dich tatsächlich mit dem Thema fundiert auseinandersetzt, dann wirst du sehen, dass sich die Onkologie diesen Methoden keinesfalls verwehrt. Es gibt beispielsweise in der Therapie des Pankreaskarzinoms die Möglichkeit der Misteltherapie, ist aber eben eine last-line Therapie. Aber es wird mitunter gemacht. Es ist jedoch nicht richtig davon zu sprechen, dass Kräutertherapien Krebs heilen können und dies von den Ärzten nicht zugelassen wird - das ist genauso pauschalisiert und ebenso fehl am Platz. Und um entsprechendes zu postulieren sollte man meiner Meinung nach die Studienlage kennen und in der aktuellen Therapie up to date sein.

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