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Thema: Tumor zwischen Rektum und Cervix

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In dieser Diskussion geht es um "Tumor zwischen Rektum und Cervix" im "Krankheiten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
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  1. #1
    ......................... Avatar von Jerusha
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    Frage Tumor zwischen Rektum und Cervix

    Hallo,

    vor ein paar Wochen wurde durch Zufall ein "Tumor" zwischen Rektum und Cervix bei mir festgestellt. Dieser läßt sich sehr gut tasten (durch den Darm), ist auf dem Ultraschallbild sehr gut sichtbar (1,8 cm D, rund, glatt), aber leider weder mit CT noch mit MRT sichtbar.
    Das Ding sitzt ca. 3 - 5 cm hinter dem Schließmuskel außerhalb des Darms, also nicht im Darm und ist vom Darm aus auch nicht sichtbar, nur tastbar, drückt aber trotzdem irgendwie auf den Darm (und bei hartem Stuhlgang habe ich Probleme; es kann dann zu Krämpfen kommen), ansonsten oft ein Druckgefühl in diesem Bereich. Eine Bauchspiegelung bringt nichts, weil das Ding ja nicht in der Bauchhöhle sitzt.

    Hat jemand eine Idee/Erfahrung was mit Ultraschall sichtbar ist, mit CT und MRT jedoch nicht? Und mit welcher Untersuchungsmethode es genauer lokalisiert werden kann?

    Bin für jeden Hinweis dankbar.

    Jerusha

  2. #2
    Ärztin (Innere Medizin / Kardiologie)
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Tumor zwischen Rektum und Cervix

    Das CT ist manchmal nicht sensibel für Weichteile, deshalb wird oft dasMRT hinzugenommen. Vor allem bei der Frage nach einen Tumor wird Kontrastmittel verwendet, welches sich in der Regel in einem Tumor anreichert.
    Ein Tumor, der sonographisch (mit Ultraschall) gesehen wird, aber nicht mit CT oder MRT fällt mir spontan nicht ein - die Schichtbildverfahren hängen ja auch von der Schichtdicke ab, die gefahren wird. Ich kenne jetzt natürlich nicht die angewendete Schichtdicke etc. und bin auch kein Radiologe...also schwer etwas genaueres zu sagen.

  3. #3
    ......................... Avatar von Jerusha
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    Standard AW: Tumor zwischen Rektum und Cervix

    Hallo Dreamcaser,
    danke für die Antwort. Sowohl bei der CT als auch bei der MRT gestern wurde Kontrastmittel eingesetzt. Die CT war im 5mm Spiralmodus. Den schriftlichen Befund von der MRT bekomme ich (bzw. mein Gynäkologe) erst am Dienstag.
    Man hat alles mögliche gesehen (Myom, Zysten, Lymphknoten), aber eben dieses Ding nicht. Das ist für mich einfach unverständlich. Von Seiten des Internisten und des Radiologen hieß es, die CT bzw. die MRT sei nicht die geeignete Methode. Was die geeignete Methode ist, konnte aber keiner sagen.
    Mein Hausarzt tippt auf ein Fibrom, der Internist auf eine Vergrößerung der Bartholin-Drüse. Aber auch Drüsen müßten doch eigentlich bildlich darstellbar sein.

    Man kommt sich ziemlich blöd vor und fühlt sich im ersten Moment ein bißchen auf den Arm genommen, wenn man hört, "Was soll da sein? Da ist nichts." (obwohl es von mir, meinem Hausarzt und meinem Gynäkologen getastet wurde und auch mit US sichtbar ist). Man fragt sich "bin ich hier im falschen Film", habe ich mir das alles nur eingebildet oder ist es plötzlich weg?". Leider nicht.

  4. #4
    Ärztin (Innere Medizin / Kardiologie)
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Tumor zwischen Rektum und Cervix

    1,8 cm Durchmesser müssten im CT bzw. MRT mit iner Schichtdicke von 5 mm ja eigentlich zu sehen sein. Wenn man den Tumor tastet und per US ran kommt, dannist es doch gar nicht so schwer, eine Probe für die Histologie zu bekommen und so rauszufinden, was es ist...
    Was die Darstellung betrifft kann ich dir wirklich nicht weiterhelfen, da ich die Bilder ja nicht sehe...

  5. #5
    ......................... Avatar von Jerusha
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    Standard AW: Tumor zwischen Rektum und Cervix

    Hallo Dreamchaser,
    um des Rätsels Lösung zu finden, wurde ich ins Klinikum geschickt. Der dortige Oberarzt meinte, der "Tumor", der in meinen Darm drückt, sei mein eigener Gebärmutterhals. Was dann nun auf dem US-Bild, das vaginal gemacht wurde, zu sehen ist, keine Ahnung, dazu hat er sich nicht geäußert. Der Oberarzt aus dem Klinikum stellte auch fest, daß ich eine starke Muskulatur habe. Aus den CT- und MRT-Bildern geht u. a. hervor, daß ich eine Senkung (und Knickung) der Gebärmutter um 3,5 cm habe. Irgendwie paßt das für mich nicht zusammen.
    Ich lasse mich mal weiter überraschen. Am Dienstag habe ich einen Termin zur Bauchspiegelung, um die Sache endgültig abzuklären. Denn Fakt ist nunmal, daß ich oft Schmerzen und Krämpfe habe (die mich arbeitsunfähig machen) und wieder einmal seit 6 Wochen keine Menstruation (schwanger kann ich nicht sein).

    Viele Grüße
    Jerusha

  6. #6
    ......................... Avatar von Jerusha
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    Standard AW: Tumor zwischen Rektum und Cervix

    Die neueste Diagnose (nach einer Bauchspiegelung, bei der ein Seitenwand und ein Fundusmyom festgestellt wurde) meines Gyn ist, daß es sich beim dem "Tumor", der wie schon geschrieben über den Darm tastbar ist (ca. 4 cm hinter dem Schließmuskel) um das Seitenwandmyom handelt (das links an der Gebärmutter sitzt). Das Ganze ist eine Farce.

    Mein Hausarzt tastete besagten "Tumor".
    Mein Gynäkologe tasteste besagten "Tumor" und sah ihn via Ultraschall.
    Bei der CT-Aufnahme wurde ein Fundusmyom, eine Zyste am li. Eierstock und eine Gebärmuttersenkung diagnostiziert.
    Bei der MRT-Aufnahme wurde eine Zyste am li. Eierstock und eine Gebärmuttersenkung diagnostiziert.
    Ein weiterer (durch meinen Gyn.) hinzugezogener Gynäkologe des Klinikums stellte fest, daß es sich bei dem "Tumor" um meinen Gebärmutterhals handelt.
    Bei der Bauchspiegelung wurde ein Fundusmyom und ein Seitenwandmyom gesehen (keine Zyste, keine Gebärmuttersenkung) und die Aussage gemacht, daß man durch den Darm nichts tasten kann, und es sich unmöglich um den Gebärmutterhals handeln kann, da der weit weg ist vom Darm; eine Gebärmuttersenkung könnte ich nur haben, wenn ich 2 - 3 Kinder geboren hätte.
    Der Internist erzählte mir, daß es sich unmöglich um den Gebärmutterhals handeln könnte, das wäre nur möglich, wenn ich eine extreme Gebärmuttersenkung hätte.
    Und mein Gynäkologe erzählt mir gestern freudestrahlend: Wir haben es gefunden, bei dem getasteten "Tumor" handelt es sich um ein Seitenwandmyom (an der Gebärmutter). Auf meinen Einwand, daß dies lt. Befund links liegt (nicht in der Mitte), meinte er, hier steht auch etwas von Fundus, und das heißt oben.

    Aha, ein Seitenwandmyom, (das oben liegt an der Gebärmutterspitze, weil in dem Befund auch von einem Fundusmyom die Rede war), läßt sich 4 cm nach dem Darmschließmuskel durch den Darm hindurch tasten.

    Ich war sprachlos. Auf meine Bemerkung, daß mich das ganze schon etwas verwirrt kam die Antwort: "Ja, sie sind ja auch ein Frauchen, und Frauchen lassen sich leicht verwirren."
    Als Abhilfe meiner Beschwerden kam er zu der Lösung: entweder solle ich Schmerztabletten schlucken, die ich vertrage, oder eine Gebärmutter-OP vornehmen lassen.

    Sorry, aber manchmal frage ich mich, was in einem Medizinstudium gelehrt wird.

    Wenn es sich bei dem ertasteten "Tumor" nicht um den Gebärmutterhals handeln kann, weil der viel höher liegt, vor allem, wenn man keine Senkung hat, dann kann es sich ja wohl erst recht nicht um ein Myom (an der Gebärmutter) handeln, egal ob Seitenwand oder Fundus.


  7. #7
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    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Tumor zwischen Rektum und Cervix

    "Ja, sie sind ja auch ein Frauchen, und Frauchen lassen sich leicht verwirren."
    Als Abhilfe meiner Beschwerden kam er zu der Lösung: entweder solle ich Schmerztabletten schlucken, die ich vertrage, oder eine Gebärmutter-OP vornehmen lassen.

    Ich sag nur Eines: Als Gynäkologe Beruf verfehlt!!!

    Bei den vielen Ärzten und vielen Meinungen ist es kein Wunder, dass Du da stehst und nicht mehr weißt, was Du glauben sollst.
    Sicherlich besteht die Möglichkeit, wenn eine Senkung vorliegt, dass die Gebärmutter Druck gegen den Darm ausübt ("guckst Du" unter google Bilder: Decensus uteri). Eine Senkung kann auch ohne "Kinder kriegen" eintreten. Wenn das Bindegewebe schwächelt (in unserem Alter ein normaler Vorgang während der Wechseljahre :-) ), oder die Beckenbodenmuskulatur durch schweres Heben, körperliche Arbeit beansprucht wird.
    Ich hofffe, dass Du bald Abklärung findest.
    LG
    Jette

  8. #8
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    Standard AW: Tumor zwischen Rektum und Cervix

    Hallo Jette,

    danke fürs Lesen und Antworten. Ja, dieser "Tumor" drückt nunmal auf den Darm", der sich ab und zu in sekundenschnelle im diesem Bereich (Schließmuskel) derart verkampft .... Zudem habe ich seit einem halben Jahr extreme Bauchkrämpfe wenn ich meine Regel bekomme, die inzwischen auch sehr unregelmäßig kommt (12 - 44 Tage Abstand, normal sind bei mir 23 Tage).
    Nach den ganzen Befunden, meinen körperlichen Beschwerden, ... gehe ich davon aus, daß ich eine Senkung bzw. einen geschwächten Beckenboden habe und es sich bei dem "Tumor" um den Gebärmutterhals handelt. (Meine gesamte Muskulatur war durch eine Stoffwechselerkrankung vor ein paar Jahren ziemlich abgebaut.) Ich werde jetzt erstmal Beckenbodentraining machen bevor ich noch irgend etwas untersuchen lasse. Meine Rückenbeschwerden bekam ich auch durch entsprechendes Training in den Griff. Schmerztabletten sind für mich jedenfalls auch nicht die Lösung. Die nehme ich auch nur, wenn es gar nicht mehr ohne geht.
    Daß meine Beschwerden (allein) von den Myomen kommen (und nur dann würde eine OP ja Sinn machen), glaube ich weniger. Müßte ich die Beschwerden dann nicht immer haben?

    Viele Grüße

    Jerusha

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