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Thema: Vom Alltag als Mutter... ich mag nicht mehr....

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In dieser Diskussion geht es um "Vom Alltag als Mutter... ich mag nicht mehr...." im "Psychische Erkrankungen" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Ganz neu hier
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    36 Jahre
    Wohnort
    Bad Überkingen
    Mitglied seit
    15.04.2011
    Beiträge
    2

    Unglücklich Vom Alltag als Mutter... ich mag nicht mehr....

    Ich bin fast zu kraftlos hier zu schreiben.. aber ich denke dass muss ich..denn ich mag mit niemanden reden zur Zeit..
    Eigentlich bin ich stets fröhlich und sehr kommunikationsfreudig..doch zur Zeit ist alles anders.. seit einigen Wochen kann ich nicht mehr..

    Ich bin verheiratet.. habe 3 bezaubernde Kinder.. 7,5 und 3 jahre alt.. mein erstes Kind bekam ich mit 19..und seitdem bin ich auch verheiratet.. die letzten Jahre gab es Höhen und Tiefen.. momentan bin ich jedoch an meinem tiefsten Punkt angelangt denke ich...

    Ich bin die letzte Zeit still geworden..eig garnicht meine Art.. ich habe keine Lust mehr zu sprechen.. ich kapsele mich völlig ab.. alles nervt mich..alles langweilt mich.. ich mag nichtmehr aufstehen.. alles ist mir zu anstrengend geworden obwohl ich in den letzten Jahren viel härtere Zeiten erlebte.. hinsichtlich der kinder.. momentan ist es eher so dass ich mehr "Freizeit" als die letzten Jahre habe..und ich denke genau darin liegt das Problem..

    Ich bin unglücklich..der alltag.. jeden Tag dasselbe.. ich sehne mich nach Freiheit..die ich in dem Sinne nie gehabt habe,da ich so jung Mutter wurde.. Meine Kinder langweilen mich..mein Haushalt, mein Nebenjob..mein Mann einfach alles..

    ich beneide meine Freunde um ihre Freiheit immer mehr was ich die letzten Jahre nicht getan habe.. eigentlich sollte ich glücklich sein.. ich habe alles worauf man als Mensch evtl. hinarbeitet.. mich langweilt dieses "Applepie-life"

    Es ist sicher..bzw es hört sich sicher ziemlich egoistisch an.. und an der Situation.. so früh Mutter zu werden bin ich im Grunde selbst Schuld.. das zu wissen depremiert mich noch viel mehr.

    HAbe mit meinem Mann darüber gesprochen..aber wirklich Verständnis hat er nicht..und ich wüsste auch nicht wie man das ändern könnte.. so verweile ich in meiner Lethargie.. und es wird immer schlimmer.. wie komme ich wieder an mehr Lebensfreude??

  2. #2
    Nachtigall
    Gast

    Standard AW: Vom Alltag als Mutter... ich mag nicht mehr....

    Hallo ChrissyZ,
    ich habe auch mit 19 geheiratet, 3 Kinder bekommen, meine Ehe entwickelte sich gar nicht gut, alles ging so dahin mit sämtlichen Höhen und Tiefen. Es ist mir also genauso ergangen wie dir. Nur hatte ich nicht mal einen Nebenjob wie du und hatte so keinen Pfennig für mich selber. Immer nur arbeiten und Kindergeplärre aushalten, ohne dass man eine müde Mark (heute Euro) dafür bekommt, da war oft sehr frustrierend. Und ich kann dir versichern, dass es allen Müttern zwischendurch mal so geht, dass einen alles ankotzt und nervt, dass man am liebsten auf und davon laufen würde.

    Ich hatte da eine Zeit, in der ich bloß mehr krank war. Mein Hausarzt riet mir zu einer kleinen regelmäßigen Auszeit, ich solle doch schauen, dass ich einmal in der Woche am Abend weggehen kann und was für mich selber tun, was mir Freude macht. Ich solle das auf jeden Fall für mich beanspruchen.
    Zum anderen muss man seine innere Einstellung ändern. Denn der Kindererziehungs- und Hausfrauenjob wird bis heute immer noch nicht genügend respektiert. Du musst dir im Kopf und im Herzen klar werden, dass du eine der wertvollsten Arbeiten machst, die es überhaupt gibt, und dass diese Arbeit unbezahlbar ist.

    Du darfst ruhig egoistisch sein, ich würde es lieber als Selbstsorge bezeichnen, wenn du mal Auszeiten für dich beanspruchst. Der Ehemann kann sich da natürlich nicht einfühlen, weil er diesem Alltag nicht ausgesetzt ist, genau wie man sich als Frau nicht in die Arbeit des Mannes hineinversetzen kann, wenn man nicht drin eingebunden ist.

    Ich habe damals im Glauben Fortschritte gemacht, habe gelernt zu beten und die Dinge aus einem anderen Licht zu sehen. Durch den Glauben habe ich erst ein Selbstwertgefühl bekommen und so dann meine Arbeiten leichter erledigt. Wenn ich damals nicht gelernt hätte zu beten, hätte ich diese schweren Jahre nicht überstanden.

    Wenn du mit deiner Situation überhaupt nicht mehr zurechtkommst, solltest du mit deinem Arzt sprechen, um herauszufinden, ob du evtl. echte Depressionen hast, denn die vergehen nicht von selber, sondern sind eine Krankheit, die behandelt werden muss.

    Ich hoffe, dir damit ein wenig geholfen zu haben.
    Alles Gute!

  3. #3
    Krankenschwester
    Geschlecht
    weiblich
    Wohnort
    Neukirchen-Vluyn
    Mitglied seit
    27.08.2009
    Beiträge
    449
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Vom Alltag als Mutter... ich mag nicht mehr....

    Mir tat es damals immer sehr gut, mit den Kindern etwas zu unternehmen, was uns allen Spaß machte.
    Das heißt wir waren sehr aktiv. Der Sportplatz ( die spielten erst Fußball, später Hockey) machte sehr viel Spaß miteinander oder auch beim Reiten hatte ich nette Kontakte auch zu anderen Leuten meines Alters.

    Wenn die Kinder zum Schwimmen waren, dann war da damals ein Restaurant in dem ich mit meinem Mann in der Zeit essen gehen konnte. Aber wir haben auch Bummeltage und Ausflüge gemacht, die sehr schön miteinander waren.
    Wenn meine Tochter beim Ballett war, hab ich diese Stunden für einen Stadtbummel benutzt.
    Wir sind oft zusammen zum Schwimmen gefahren oder in den Wald.


    Für meine Enkelkinder, die ich hoffentlich mal bekomme, habe ich hier schon das Gästezimmer parat und auch Platz im Eßzimmer geschaffen, damit meine Kinder und Schwiegerkinder wenn die möchten auch mal eine Auszeit nehmen können.
    Zu Weihnachten verschenke ich gerne an meine Kinder und ihre Partner Kurzreisen zu zweit, für 2-3 Tage, damit die Kinder mit ihren Partnern etwas gemeinsam unternehmen und das möchte ich auch gerne beibehalten, wenn meine Kinder sich "vermehren."

    (z.b mit einem Animod Reisegutschein bekommt man diese Kurzreisen für 2 Personen schon ab 90€).
    Vielleicht paßt ja mal jemand aus der Familie gerne auf die Kinder auf. Die haben da sicherlich viel Spaß mit einer Tante oder den Großeltern.

    Gibt es vielleicht Großeltern oder Tanten, die gerne einmal mit den Kindern ein Wochenende verbringen möchten und die sich eignen, damit ihr einmal eine " Erholungsphase" habt?

    Liebe Grüße Feli

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