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Thema: Blutdruck - Relation diastolisch und systolisch

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In dieser Diskussion geht es um "Blutdruck - Relation diastolisch und systolisch" im "Gesundheit / Prävention" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1
    Noch neu hier
    Geschlecht
    maennlich
    Mitglied seit
    17.01.2010
    Beiträge
    10

    Standard Blutdruck - Relation diastolisch und systolisch

    Guten Morgen zusammen!

    Kann man generall sagen, ob eher eine weitere Spanne im Blutdruck besser ist (150/70) oder eine niedrigere (110/90) - man bekommt bei Ärzten z.T. unterschiedliche Auskünfte (so z.B. beim ersten Wert "Ihre Spanne ist zu hoch, das ist nicht gut", aber bei 110/90 sagte ein anderer Arzt "Spanne zu gering (Nebenbei: dereine Wert ist von mir, der andere von meiner Frau)
    Ich hätte eigentlich gedacht, 150 ist erst mal zu hoch und der diastolische wäre super ...
    Danke für ein kurze Aufklärung, ob und welche Rolle die Spanne zwidchen dem systolischen und dem diastolischen Wert spielt.
    Danke im Voraus!
    Martin

  2. #2
    Ärztin (Innere Medizin / Kardiologie)
    Geschlecht
    weiblich
    Alter
    37 Jahre
    Mitglied seit
    24.12.2007
    Beiträge
    1.182
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Blutdruck - Relation diastolisch und systolisch

    Ich beschränke mich jetzt mal darauf zu erklären, wie die Blutdruckwerte zu stande kommen - die Interpretation sollte dann gelingen:
    Der obere (= systolische) Wert entsteht durch den Druck, den das Herz aufbaut und mit dem es das Blut in der großen Kreislauf pumpt. Entsteht also in der Systole des Herzens (da oben bereits von TS diese Begriffe verwendet wurden, gehe ich aus, er kennt die Bedeutung).
    Der untere (=diastolische) Wert entsteht durch die Windkesselfunktion in der Aorta, durch welche der Blutdruck in der Diastole konstant gehalten wird und somit die Organperfusion auch in der Diastole ermöglicht. Der diastolische Werte kann deutlich sinken, wenn bestimmt Herzklappenfehler vorliegen. Durch Störungen der Windkesselfunktion kann dieser Druck aber auch zu hoch sein (z.n. Verkalkungen der Gefäße) und damit den Druck konstant zu hoch halten.
    Insgesamt führt ein zu hoher Blutdruck über die Zeit zu Endorganschäden. Der Zielblutdruck liegt (natürlich je nachdem wo gemessen wird) bei <130/<80 mmHg.

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