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Thema: Nebenwirkung Gastritis, Typ C

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In dieser Diskussion geht es um "Nebenwirkung Gastritis, Typ C" im "Schulmedizin" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1

    Standard Nebenwirkung Gastritis, Typ C

    Holla,

    ich hatte am Dienstag eine Magenspiegelung gehabt und dort kam heraus, dass der komplette Magen mit roten Flecken und punktförmigen Blutungen (hämorrhagische Gastritis, makroskopisch Typ C) überzogen ist, der soll wohl so aussehen, wie nach jahrelangen Aspirinmissbrauch. Ein- und Ausgang vom Magen sind ok.

    Nur: ich nehme überhaupt kein Aspirin, weil ich darauf mit Asthma reagiere.
    Ich nehme zur Zeit als Dauermedikamentation Citalopram (20mg am morgen) und Opipramol (50mg morgens, 100mg abends).
    Können diese Medikamente eine Gastritis verursachen, weil so genau steht das nicht im Beipackzettel.

    Hat da wer Erfahrungen oder kann mal in der roten Liste nachschauen, ob da was steht? meine inet-Recherche war nicht erfolgreich gewesen. Ich habe erst nächste Woche die Möglichkeit beim Arzt nachzufragen.

    Danke

    spokes

  2. #2
    Krankenschwester Avatar von kaya
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    12.10.2011
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    797
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Nebenwirkung Gastritis, Typ C

    Erstmal zu Citalopram -unter sehr seltene Nebenwirkungen:
    Citalopram

    auch bezeichnet als:
    1-(3.Dimethylaminopropyl)-1-(4-fluorophenyl)-1,3- dihydro-2-benzofuran-5-carbonitril; Citalopramum
    Welche Nebenwirkungen kann Citalopram
    haben?


    Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Citalopram. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.
    Sehr häufige Nebenwirkungen:
    Benommenheit, Schlaflosigkeit, Kraftlosigkeit, Kopfschmerzen, Zittern, Übelkeit, Mundtrockenheit, Verstopfung, vermehrtes Schwitzen.
    Häufige Nebenwirkungen:
    Schlafstörungen, allgemeines Erschöpftsein, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen, Angststörungen, Aufgeregtheit, Nervosität, Müdigkeit, vermehrtes Gähnen, verändertes Traumerleben, Verwirrtheit, Appetitveränderung, Gewichtsveränderung, Teilnahmslosigkeit, Selbstmordneigung, Empfindungsstörungen, Luststörungen (Libido-Abnahme), Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Erbrechen, Blähungen, erhöhter Speichelfluss, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Samenergussstörungen, Impotenz, schmerzhafte Monatsblutungen, Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut wie Hautausschlag und Juckreiz, Sehstörungen, Geschmacksstörungen, Muskelschmerzen, Herzklopfen, Herzrasen, Blutdruckerniedrigung.
    Gelegentliche Nebenwirkungen:
    Euphorie, Aggressivität, allergische Reaktionen wie Husten und Atemnot, Krampfanfälle, Herzschlagverlangsamung, Leberwertanstieg, Lichtüberempfindlichkeit, Ohrensausen, Ohnmachtsanfälle, Orgasmusstörungen bei Frauen.
    Seltene Nebenwirkungen:
    Verminderter Natriumgehalt des Blutes.
    Sehr seltene Nebenwirkungen:
    Gebärmutterblutungen, Magen-Darm-Blutungen, Hautblutungen, Schleimhautblutungen, Leberentzündungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung.
    Besonderheiten:
    Besonders zu Behandlungsbeginn kann es zu quälender Unruhe und Rastlosigkeit von Körpergliedmaßen (Akathisie) kommen.
    Nach Absetzen des Wirkstoffes kann es zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Benommenheit, Empfindungsstörungen und Angstzuständen kommen. Diese Beschwerden klingen meist innerhalb von zwei Wochen ab, können aber auch zwei bis drei Monate und länger anhalten. Eine Beendigung der Behandlung sollte daher nur mit langsamer Dosisverminderung über Wochen oder Monate hin erfolgen.
    In Verbindung mit der Einnahme von MAO-Hemmern kann das lebensbedrohliche Serotonin-Syndrom mit Verwirrtheit, Zittern, Schwitzen, Fieber und Blutdruckabfall bis hin zum Koma auftreten.
    Neuere Studien haben nachgewiesen, dass die Arbeit der knochenauf- und abbauenden Zellen durch Citalopram besonders bei Langzeitanwendung nachteilig beeinflusst wird. So kann es vermehrt zu Knochenbrüchen, beziehungsweise der Entwicklung einer Osteoporose kommen.
    Citalopram kann dosisabhängig Herzrhythmusstörungen (QT-Verlängerung) hervorrufen. Daher beträgt die empfohlene Höchstdosis für Erwachsene 40 Milligramm Citalopram täglich, für ältere Patienten und bei solchen mit verminderter Leberfunktion 20 Milligramm täglich.

  3. #3
    Krankenschwester Avatar von kaya
    Geschlecht
    weiblich
    Mitglied seit
    12.10.2011
    Beiträge
    797
    Diese Person ist in einem medizinischen Beruf tätig

    Standard AW: Nebenwirkung Gastritis, Typ C

    Dann zu Opipramol, dass lt. Beschreibung keine Magen schädigende Wirkung hat. Allerdings kann es Auswirkungen auf die Leberfunktion und damit auf die Blutgerinnung haben. Die Blutwerte sollten daher regelmäßig kontrolliert werden.
    Falls Du weitere Infos brauchst: www.onmeda.de ist oft hilfreich...

    Opipramol

    auch bezeichnet als:
    4-[3-(5H-Dibenz[b,f]azepin-5-yl)propyl]-1- piperazinylethanol; Opipramolum
    Welche Nebenwirkungen kann Opipramol
    haben?


    Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Opipramol. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.
    Sehr häufige Nebenwirkungen:
    Mundtrockenheit, verstopfte Nase, Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel, vermehrtes Schwitzen, Sehstörungen, Sprachstörungen, Zittern, Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, Blutdruckabfall beim Aufstehen aus der liegenden Position, Leberfunktionsstörungen, Verstopfung, Gewichtszunahme.
    Häufige Nebenwirkungen:
    Probleme beim Wasserlassen, Minderung des Geschlechtstriebs (Libidoverlust), innere Unruhe, verstärktes Durstgefühl, Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschläge, Urtikaria, Schwellungen durch Flüssigkeitsaustritt aus Blutgefäßen (Angioödeme), Verkrampfungen der Atemmuskulatur.
    Gelegentliche Nebenwirkungen:
    Durchfall, Harnverhalt, Darmverschluss (Ileus), schwere Kreislaufstörungen, Ohrgeräusche (Tinnitus), Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme), Mangel an weißen Blutkörperchen, Angstgefühle.
    Seltene Nebenwirkungen:
    Fieber, Haarausfall, Appetitlosigkeit, Vergrößerung der Speicheldrüsen, Taubheitsgefühl in Händen und Füßen, gesteigerte Lichtempfindlichkeit, Erektionsstörungen, Schlafstörungen, Verwirrung, Halluzinationen.
    Sehr seltene Nebenwirkungen:
    Schwere Störungen der Blutbildung im Knochenmark (zum Beispiel Agranulozytose), unwillkürliche Bewegungen wie Zuckungen und Tics (Dyskinesie), Erhöhung des Prolaktin-Spiegels (eventuell verbunden mit Spannungsgefühl in der Brust, Brustvergrößerung und Milchabsonderung), entzündliche Prozesse im Nervengewebe, Auftreten oder Verstärkung einer Herzmuskelschwäche.

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