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Thema: Testosterone und Depression

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In dieser Diskussion geht es um "Testosterone und Depression" im "Urologische Sprechstunde" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
...

  1. #1

    Standard Testosterone und Depression

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin männlich, 28 Jahre alt und leide seit ca 10 Jahren an Depressionen.
    Alle bisherigen Behandlungen haben bei mir leider keinen langfristigen Erfolg gezeigt (Psychotherapie, Medikation, Elektrokrampftherapie). Laut meines Psychiaters gelte ich als austherapiert.
    Bei meinen Recherchen habe ich herausgefunden, dass die Anwendung von Testosterone antidepressive Effekte haben kann. In einer Metaanalyse (Walter, 2019) konnte dieser Zusammenhang sogar bei Personen festgestellt werden, die zuvor normale Testosteronwerte aufwiesen. Ich frage mich deswegen, ob es rein theoretisch möglich wäre, Testosterone über einige Wochen "auszuprobieren", um herauszufinden, ob es antidepressive Effekte haben könnte. Ich weiß, dass mir kein Arzt Testosterone verschreiben würde (laut Labor habe ich normale Testosteronwerte) und dass mir jeder aufgrund möglicher Folgeschäden davon abraten würde. Meine Frage ist rein informativer Art, mich würde einfach interessieren, ob eine Anwendung nur über ein paar Wochen prinzipiell möglich ist, ohne dass sich mein Hormonhaushalt langfristig dadurch ändert bzw. es zu langfristigen Komplikationen kommt.
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Liebe Grüße

  2. #2
    Gesperrt
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    im HEILigen Land
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    Standard AW: Testosterone und Depression

    Zitat von sanpedro12 Beitrag anzeigen
    ich bin männlich, 28 Jahre alt und leide seit ca 10 Jahren an Depressionen.
    Alle bisherigen Behandlungen haben bei mir leider keinen langfristigen Erfolg gezeigt (Psychotherapie, Medikation, Elektrokrampftherapie). Laut meines Psychiaters gelte ich als austherapiert.
    Bei meinen Recherchen habe ich herausgefunden, dass die Anwendung von Testosterone antidepressive Effekte haben kann. In einer Metaanalyse (Walter, 2019) konnte dieser Zusammenhang sogar bei Personen festgestellt werden, die zuvor normale Testosteronwerte aufwiesen. Ich frage mich deswegen, ob es rein theoretisch möglich wäre, Testosterone über einige Wochen "auszuprobieren", um herauszufinden, ob es antidepressive Effekte haben könnte. Ich weiß, dass mir kein Arzt Testosterone verschreiben würde (laut Labor habe ich normale Testosteronwerte) und dass mir jeder aufgrund möglicher Folgeschäden davon abraten würde. Meine Frage ist rein informativer Art, mich würde einfach interessieren, ob eine Anwendung nur über ein paar Wochen prinzipiell möglich ist, ohne dass sich mein Hormonhaushalt langfristig dadurch ändert bzw. es zu langfristigen Komplikationen kommt.

    Wenn deine Testo-Werte normal sind, macht es wohl keinen Sinn, Testo zuzuführen, im Gegenteil: Es könnte dazu führen, dass der Körper aufhört bzw. seine Testo-Produktion reduziert, um das Übermaß wieder auszugleichen.
    Davon abgesehen habe ich tatsächlich vor wenigen Tagen in einem anderen Forum von einem Teilnehmer genau das gelesen, dass ihn die Zugabe von Testo weniger depressiv sein lässt.
    Ich gehe davon aus, dass sich der Körper/die Testo Produktion wieder von selber reguliert, denn der Körper weiss, wie es sein muss. Von daher halte ich es für "unbedenklich", es einfach mal auszuprobieren. Aber das ist meine persönliche Meinung dazu. Nur längerfristig würde ich davon abraten.

    Ich war selber über Jahre schwer depressiv. Ich habe meine Depressionen durch Selbstintegration gelöst. Depression bedeutet nichts anderes als (erlernte/erzwungene) Selbstunterdrückung. Durch Selbstintegration hebt man diese Unterdrückung auf und die Depression wird schwächer und schwächer ...
    Man kann auch das homöopathische Konstitutionsmittel nehmen; es wirkt ganzheitlich, also ebenfalls ursächlich.

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